Der Geruch der Morgenluft,
weht dahin, so kühl und rein.
Er weckt mich auf und ruft.
Welch töricht Hoffnungsschein.

Unendlich lang ists nun schon her.
Oh könnt ich doch zurück dorthin.
Sah Anfang, Ziel und vieles mehr.
Doch nie ergab sich mir der Sinn.

Und nun, in dieser schweren Zeit,
erkenn ich endlich was mich quält.
Das Versäumniss der Vergangenheit,
welches mich so krank beseelt.

Wie verwundet, so schwer im Herz,
wünsch ich mir den Abend her.
Kraftlos treibend im müden Schmerz,
schlaf ich ein und träum nie mehr.


By Mondgesicht