Thema: Die Maske

  1. #1
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    Die Maske

    Jeden Morgen siehst du im Spiegel dein Gesicht
    und was du siehst, gefällt dir nicht.
    Tiefe Augenringe, der Blick deiner Augen ist müde und leer
    - du willst nicht mehr!

    Eine weitere Nacht,
    in der du keinen Schlaf gefunden hast,
    liegt hinter dir
    - du kannst nicht mehr!

    Weil du immer zuerst an Andere denkst,
    während du dein eigenes Leben gegen den nächsten Baum lenkst,
    nur um die Anderen glücklich zu sehen
    und für einen kurzen Augenblick deinen Problemen zu entfliehen.

    Doch, jeden Tag bist du voll Hoffnung und Kraft,
    dass Jeder sich fragt, wie du das immer wieder schaffst.
    Du lächelst gequält und setzt, wie auch die Tage zuvor,
    eine Maske auf und trittst als glücklicher Mensch vor die Tür.



    Manchmal flüchtet man vor seinen eigenen Problemen und damit auch sich selbst und lebt nur noch dafür, die Probleme Anderer zu lösen. Dabei vergisst man sich selber viel zu oft und während man selber dann vor die Hunde geht, ist man trotzdem glücklich, weil man helfen konnte. Und irgendwann, kennt man es nicht mehr anders und kann nicht mehr zurück - weil es von einem erwartet wird (wobei man selber am Stärksten dieser Meinung ist) ... und man zerbricht an sich selber, aber man kann nicht aufhören und damit keiner von außen was merkt, setzt man eine Maske auf, um die Erschöpfung und eigene Mutlosigkeit zu verbergen.
    Geändert von Jurika (13.10.2008 um 11:42 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Jurika,

    was ist das? Ist das Unsicherheit des Autors, weil er nicht daran glaubt, dass der Text die babsichtigte Botschaft transportiert? Warum sonst setzt du unter dein Gedichte diese ellenlangen Erklärungen.

    Doch die Erklärungen haben auch was für sich, zeigen sie doch, die miserable Qualität des Gedichtes, welches in seinem Sprachgebrauch nicht einen Deut von der Sachauseinandersetzung mit dem Thema darunter abweicht. Da ist keine lyrische Verdichtung, kein poetischer Sprachgebrauch. Da wäre die Chance da gewesen Kunst der Ästhetik des Hässlichen zu schaffen, doch auch diese Chance wurde ausgeschlagen, so das am Ende folgender Gesamteindruck für mich verbleibt: Jurika hat wirklich etwas wichtiges zu sagen und auf dem Herzen. Er/Sie spricht ein wirklich wichtiges Thema an und man merkt, dass es ihr/ihm damit wirklich sehr ernst damit ist. Leider beherrscht Jureka aber auch nicht die Grundfertigkeiten der Dichtung und hält es nicht einmal für nötig, den Text ohne Tippfehler einzustellen. Damit bleibt hier auch leider mein Fazit: Dieser Text wird den qualitativen Ansprüchen dieses Forums in keinster Art und Weise gerecht.

    Nichts für Ungut
    und
    Gruß
    Woitek

  3. #3
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    Schade, dass du in dem Gedicht nicht das liest, was in der daruntergeschriebenen Erklärung steht, aber danke für deine Kritik und entschuldige, dass ich erst jetzt reagiere. Derzeit habe ich nur eingeschränkt Internetzugang und von daher, habe ich nur unregelmäßig die Möglichkeit/ Zeit mich zu melden.

    MfG Jurika

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