1. #1
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    Gem-*Eins*-amkeit

    Der Mond blendete uns durch die Nacht
    und hinterließ sanfte Befangenheit-
    Jeder träumte von einer anderen Tür...

    Eine schwer und mächtig,
    blütenbehangene Eisenstäbe,
    die sich anmutig Richtung Himmel schlängeln.
    Ein robustes Schloss -mit Schlüssel!

    Die andere massiv und hölzern,
    mit einem kräftigen Rahmen.
    Kostbare Schnitzereien und kunstvolle Verzierungen.
    Ohne Schloss- dafür ein charmantes Quietschen,
    das die Schönheit abrundet.

    Was wir nicht wussten war,
    dass die Wolken um Mitternacht reisen
    und am Morgen unsere Türen
    zum selben Sonnenaufgang führen…
    Geändert von klee (30.09.2008 um 11:32 Uhr)

  2. #2
    DerKleinePrinz* Guest
    Hallo klee

    Eine wunderschöne Idee hattest du da, das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht *lächel*
    Die Umsetzung finde ich auch nicht schlecht, obwohl ich das ein oder andere Male meine Probleme hatte.
    Aber mal ganz in Ruhe von Anfang an....

    Der Mond blendete uns durch die Nacht
    und hinterließ sanfte Befangenheit.
    Jeder träumte von einer anderen Tür!
    Die Metapher des blendenten Mondes kann mich irgendwie nicht überzeugen, ich könnte stundenlang den Mond betrachten, ohne davon einen Augenschaden zu erleiden, vllt. solltest du das Wort ein bisschen abschwächen, bzw. durch ein anderes ersetzten.
    Auch das Ausrufezeichen würde ich weglassen, das wirkt zu hart in meinen Augen. Ich würde drei Pünktchen bevorzugen, nach Befangenheit vllt. sogar einen Gedankenstrich.

    Eine schwer und mächtig,
    blütenbehangene Eisenstäbe,
    die sich anmutig Richtung Himmel schlängeln.
    Ein robustes Schloss -mit Schlüssel!
    Jetzt beginnt es mir langsam zu gefallen. Schöne Metaphern wie
    blütenbehangene Eisenstäbe,
    bringen die nötige Lyrik in deine Zeilen, die Strophe gefällt mir sehr gut. Ich könnte mir auch vorstellen, ganz am Anfang "Die eine schwer und..." zu schreiben.

    Die andere massiv und hölzern,
    mit einem kräftigen Rahmen.
    Kostbare Schnitzereien und kunstvolle Verzierungen.
    Ohne Schloss- dafür ein charmantes Quietschen,
    das die Schönheit abrundet.
    Tja, was soll ich sagen, ich habe nichts auszusetzen

    Jetzt kommt meine Lieblingsstrophe...
    Was wir nicht wussten war-
    das die Wolken um Mitternacht reisen
    und am Morgen unsere Türen
    zum selben Sonnenaufgang führen…
    Das gefällt mir exzellent
    Da du im Präteritum schreibst, würde ich statt reisen "reisten" bevorzugen, oder meinst du die "Wolkenreise" um Mitternacht im Allgemeinen?
    Nach "war" wäre mir ein Komma lieber, und "dass" muss dann mit "ss" geschrieben werden. Ansonsten eine so herrliche Idee...Super!

    Sehr sehr gern gelesen
    Der Kleine Prinz (natürlich auch mit Lieben Grüßen^^)

  3. #3
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    Vielen lieben Dank für dein Kommentar, ich freu mich das dir die Idee gefällt...
    So nun zu deinen Überlegungen:

    "Der Mond blendete uns durch die Nacht
    und hinterließ sanfte Befangenheit.
    Jeder träumte von einer anderen Tür!"


    Mir hat das "Blenden" gut gefallen, ich hatte dabei an eine Vollmondnacht gedacht, bei der man unruhig schläft, und nicht in die Tiefschlafphase kommt, also dadurch vielleicht mehr träumt ...
    Aber mit der Zeichensetzung gebe ich dir recht, hatte auch an einen Gedankenstrich gedacht gehabt, war mir dann aber unsicher.

    "Was wir nicht wussten war-
    das die Wolken um Mitternacht reisen
    und am Morgen unsere Türen
    zum selben Sonnenaufgang führen… "

    Ich meine die Wolkenreise im allgemeinen, wenn ich das "reisen" in "reisten" umändere hört sich das für mich komisch an, aber vielleicht liege ich da auch falsch...
    Danke ich werde ein Komma nach "war" setzen ;O)

    Ich danke dir nochmal und einen schönen Tag
    Vlg
    klee

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