Viele Jahre habe ich gewartet
Heute, das sehe ich
Heute, ich weiß es
Heute ist der Tag gekommen.
Ich bürste das strohige Haar,
Glätte die Falten des staubigen Kleids.
Und ich versuche, zu lächeln.
Es gelingt mir nicht.

All die Zeit, die ich hier verbracht,
Verbrachte ich mit warten.
Niemanden gab es, der vermochte zu sagen
Keiner kannte die Karten.
Ich selbst, naiv und schwach gebor’n
Konnte doch keinen fragen.
Was tu ich hier? Wo ist der Sinn?
In den endlosen Tagen.

Nun ist das Ende endlich da
Aus dem Dunkel strahlt ein Licht.
Ich stehe auf, ich dreh mich um,
Doch Lächeln kann ich nicht.
Weiß nicht, warum, dreh mich im Kreis,
deine Hände auf meinem Gesicht.
Das Licht wird heller, es leuchtet nun,
und verändert meine Sicht.
Ich sehe dich, du stehst vor mir,
wir beide, dicht an dicht.
Ich weiß genau, ich kann es jetzt,
das Lächeln in meinem Gesicht.
In deinen Händen sehe ich
Meine Maske.
Du hast sie mir genommen.