1. #1
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    Rote Erleichterung

    ich hab das gedicht vor einiger zeit geschrieben und denke man kann es mal veröffentlichen..

    Manchmal frag ich mich,
    wofür leb ich noch?
    Dann falle ich tiefer,
    immer tiefer in mein Loch.

    Auf den ersten Blick merkt
    Man es mir nicht an,
    weil ich es gut verbergen kann.

    Ich gehe raus mit Freunden,
    habe Spaß,
    aber nur weil ich die Sorgen
    für diesen Moment vergaß.

    Doch manchmal passiert es wieder,
    die Probleme drücken mich nieder.
    Meine Hand greift automatisch zum Messer,
    Rote Erleichterung,
    danach geht es mir besser.

    Doch nur zum Schein,
    denn die Wirklichkeit
    holt mich schnell wieder ein.

    Selbsthass: „Warum hast du es schon wieder getan?“
    Verzweiflung: „Warum kenne ich keinen anderen Weg?“

    Wie viel zu oft schlaf ich unter Tränen ein,
    und ich weiß,
    morgen beginnt wieder dieser Teufelskreis.

  2. #2
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    Hallo ravening angel!
    Ich hoffe doch sehr, dass ich in diesem Gedicht das Lyrische Ich und den Erzähler nicht gleichstellen muss!!! Und wenn doch, dann lass dir eins gesagt sein: ritzen ist kein Spaß mehr! Am besten solltest du dir fachmännische Hilfe holen!

    Nun zu dem Gedicht: Du solltest ein gleichmäßiges Reimschema finden, oder einfach ohne Reime arbeiten! Es ließt sich eigentlich recht flüssig... Vielleicht sind die Reime auch Zufall, ich kann jedenfalls keine Regelmäßigkeit feststellen. Auch sind die Zeiten ein wenig durcheinander...
    Ich hätte einen Vorschlag:

    Manchmal frag ich mich,
    wofür leb ich noch?
    Dann falle ich tiefer,
    immer tiefer in mein Loch.

    Auf den ersten Blick
    merkt man es mir nicht an,
    sie denken ich bin normal,
    weil ich es gut verbergen kann.

    Ich ging raus mit Freunden,
    hatte mit ihnen Spaß,
    aber nur weil ich die Sorgen
    für diesen Moment vergaß.

    Doch manchmal passiert es ,
    Meine Hand greift automatisch zum Messer,
    die Probleme drücken mich nieder.
    Rote Erleichterung, danach geht es mir besser.

    Die Probleme, gelöst
    Doch nur zum Schein,
    denn die Wirklichkeit
    holt mich schnell wieder ein.

    Warum habe ich es schon wieder getan?
    Selbsthass zerfrisst mich
    Das Messer zittert in meiner Hand
    in seiner Klinge spiegelt man sich

    Wie viel zu oft schlaf ich unter Tränen ein,
    nichts nützt, denn ich weiß,
    ich werd es nicht schaffen
    morgen beginnt wieder dieser Teufelskreis

    Jetzt wäre zumindest ein Reimschema drin...
    Lg Anna
    Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!

  3. #3
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    danke dir.. ich weiß dass das kein spass ist

  4. #4
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    gut
    Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!

  5. #5
    IngoRaup ist offline und immer schön in Bewegung bleiben >>>
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    Kampftränen beim Lesen

    Manchmal frage ich mich,
    wofür lebe ich denn?

    Weil ein großer Zufall das Leben Dir schenkte,
    sich schöpfend ein Elternpaar nieder senkte,
    die Lust ihrer Liebe dich damals gebar,
    um Kinder zu sehen, wenn grau ist ihr Haar.



    Auf den ersten Blick merkt
    Man es mir nicht an,

    ein zweiter Blick schlecht täuschen kann,
    So tu' es Dir nicht selbst versagen,
    den Blick zuerst auf Dich zu wagen.


    Ich gehe raus mit Freunden,
    habe Spaß,
    aber nur weil ich die Sorgen
    für diesen Moment vergaß.

    Vergesse nicht die Sorgen schnell,
    denn spassig wird kein Dunkel hell.


    Doch manchmal passiert es wieder,
    die Probleme drücken mich nieder.
    Meine Hand greift automatisch zum Messer,

    dann gehts Dir nur gedanklich besser.
    Rote Erleichterung ist viel besser,
    hat man die Tage ohne Messer.



    Doch nur zum Schein,
    ja nur zum Schein
    denn die Wirklichkeit,
    sollt' wirklich sein.
    sie holt Dich Leben liebend ein!


    Selbsthass: „Warum hast du es schon wieder getan?“
    Selbstliebe: "Ich bin dankbar, dass ich auf der Welt bin"
    Verzweiflung: „Warum kenne ich keinen anderen Weg?“
    Zuversicht: "Deshalb gehe ich bessere Wege!"

    Wie viel zu oft schlaf ich unter Tränen ein,
    das wird ab heute anders sein!
    und ich weiß,

    morgen beginnt mein neues Leben!
    Geändert von IngoRaup (02.09.2009 um 21:54 Uhr)

  6. #6
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von IngoRaup
    Manchmal frage ich mich,
    wofür lebe ich denn?

    Weil ein großer Zufall das Leben Dir schenkte,
    sich schöpfend ein Elternpaar nieder senkte,
    die Lust ihrer Liebe dich damals gebar,
    um Kinder zu sehen, wenn grau ist ihr Haar.



    Auf den ersten Blick merkt
    Man es mir nicht an,

    ein zweiter Blick schlecht täuschen kann,
    So tu' es Dir nicht selbst versagen,
    den Blick zuerst zu Dir zu wagen.


    Ich gehe raus mit Freunden,
    habe Spaß,
    aber nur weil ich die Sorgen
    für diesen Moment vergaß.

    Vergesse nicht die Sorgen schnell,
    denn spassig wird nicht dunkel hell.


    Doch manchmal passiert es wieder,
    die Probleme drücken mich nieder.
    Meine Hand greift automatisch zum Messer,

    dann gehts Dir nur gedanklich besser.
    Rote Erleichterung ist viel besser,
    hat man seine Tage ohne Messer.



    Doch nur zum Schein,
    ja nur zum Schein
    denn die Wirklichkeit,
    sollt' wirklich sein.
    sie holt Dich Leben liebend ein!


    Selbsthass: „Warum hast du es schon wieder getan?“
    Selbstliebe: "Ich bin dankbar, dass ich auf der Welt bin"
    Verzweiflung: „Warum kenne ich keinen anderen Weg?“
    Zuversicht: "Deshalb gehe ich bessere Wege!"

    Wie viel zu oft schlaf ich unter Tränen ein,
    das wird ab heut zu Ende sein!
    und ich weiß,

    morgen beginnt mein neues Leben!


    Boah!! Das is ja echt schön! Bin zu Tränen gerührt...
    Oh maan...das is echt echt wunderschön verändert...


    P.S.:
    Das Original ist auch gut geschrieben.

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