Wenn die Sonne untergeht
und der Tag sich schlafen legt,
fürchte ich mich - vor die, grausame Nacht.

Ich fürchte mich vor deiner Dunkelheit,
denn mit ihr kommt auch immer die Einsamkeit
und leise weine ich mich in den Schlaf.

Es ist niemand da, der meine Tränen trocknet,
der mich auffängt,
wenn die Finsternis meine Seele ertränkt.

Übermächtig ergreift sie von mir Besitz
und zieht mich weiter hin zum Abgrund.
Ein stummer Hilfeschrei verlässt ungehört meinen Mund.

Wer nimmt mich schützend in den Arm,
wenn ich es selber nicht mehr kann?
Ach, ich fühle mich so allein
- an jedem verdammten Abend.