1. #1
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    Question Am Anfang war das Wort

    Am Anfang war das Wort

    Die Seele von Lichtern umnachtet,
    Die Schreie bohren sich in die nächste,
    Ist es doch nur ein Sprecher?

    Die Sehnsucht ertränkt den Menschen.
    Kann da noch ein Gott helfen?

    Mit dem Traum verliert er sich selber.
    Und drückt sein Siegel,
    damit erkennt er seine Glieder.
    Findet er sich wieder?

    Am Ende bleibt der Mensch.

    -------------------------------------------------------------
    Ohjeee , da versuch ich mich mal an einem Gedicht und schon versteh ich es kaum selber. Was sagt ihr dazu bzw. wer kann mir helfen und vor allem was haltet ihr davon?

    Liebe Grüße Törleß
    Geändert von Törleß (14.10.2008 um 22:16 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Törleß,

    willkommen hier.

    Dein Werklein hat etwas. Ja, es ist vor allem das Inhaltliche, was mir gefällt. Sprachlich geht es glaube ich noch etwas geordneter oder klarer.

    Ich meine damit bestimmte Verbindungen von Zeilen und deren Inhalt, die den Leser etwas ratlos dastehen lassen können, wenn er deine Gedanken weder hat noch kennt.

    Hier ein paar Vorschläge, die lediglich anregen und vermitteln wollen, was ich meine.

    Den Titel würde ich nicht so massiv darstellen, da er inhaltlich schon genug Tiefe enthält.

    Herzlichen Gruß vom Albatros





    Die Seele ist von Lichtern umnachtet(,)
    und (Die) Schreie bohren sich in die nächste(,).

    Ist es doch nur ein Sprecher?

    Die Sehnsucht
    ertränkt den Menschen.
    Kann da noch ein Gott helfen?

    Mit dem Traum verliert er sich selber.

    Er (Und) drückt sein Siegel(,)
    und (damit) erkennt er seine Glieder.

    Doch findet er sich wieder?

    Am Ende bleibt:
    der Mensch.
    Wenn ich frag, wohin mein Herz
    lacht und weint es himmelwärts

  3. #3
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    Hallo Albatros,
    vielen Dank für ihre Antwort! Ich bin Schüler der 13. Klasse und wir nehmen im Moment den Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" von Robert Musil durch. Ich weiß nicht ob Sie diesen Roman kennen, aber mir lag er schon nach den ersten gelesenen Seiten am Herzen! Daher denke ich, das dieses Gedicht mit der Thematik im gelesenen Buch, sehr stark in Verbindung steht. Damit meine ich z.B.: Einsamkeit, metaphysische Sinnkrise, Woher kommen wir? (nicht im Törleß enthalten), Gottesfrage und vor allem Erkenntnistheoretische Grundsätze und deren Probleme...........
    Aus all diesen, naja wie soll ich sagen....."Verwirrungen" ergibt sich eine sehr sehr tiefe Verzweiflung, die selber nicht zweifeln kann und dadurch alles wie ein Traum erscheint.
    Wie gesagt ich finde es selber sehr schwierig!

    "Sprachlich geht es glaube ich noch etwas geordneter oder klarer." Ja, da gebe ich ihnen vollkommen Recht. In jeder Deutsch Klausur, wird meine etwas "wirre" Sprache angemerkt. Deshalb werde ich ihre Verbesserungsvorschläge auf jedenfall berücksichtigen.

    Liebe Grüße Törleß

    P.S.: Erste Korrektur:

    Am Anfang war: das Wort

    Die Seele,
    ist von Lichtern umnachtet.
    Die Schreie,
    bohren sich in die nächste.

    Ist es doch nur ein Sprecher?

    Die Sehnsucht,
    ertränkt den Menschen.
    Kann da noch ein Gott helfen?

    Mit dem Traum verliert er sich selber.
    Und drückt sein Siegel,
    damit erkennt er seine Glieder!
    Doch, findet er sich wieder?

    Am Ende bleibt:
    der Mensch.
    Geändert von Törleß (14.12.2008 um 00:41 Uhr)

  4. #4
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