Thema: Ortsgedichte

  1. #1
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    Duisburg
    Beiträge
    159

    Ortsgedichte

    Dieser exotische Ort
    Ist ideal für deinen Sport
    Im rheinischen Bingen
    Kannst du auf Federn springen
    Sei nicht so oft fort.


    Eines kann er gut
    Der gute alte Knut
    Er hält mit seinem Wissen
    Gar weit unterm Kissen
    Und treibt uns damit zur Weißglut


    Der alte Mann aus Aurich
    Erzählt die Geschichte traurig
    Er stoppte
    Als das Gedächtnis floppte
    Da wurd´ sie erst recht schaurig.


    Die Frau aus Hagen
    Wollte was wagen
    Sie küßte `nen Mann
    Der viel zu viel kann
    Das Ergebnis muß sie nun austragen


    Aus dem niederrheinischen Xanten
    Kamen die hochwohlgeborenen Tanten
    Sie aßen gerne Kuchen
    Den mußten sie buchen
    Denn sie fraßen wie Elefanten


    In der Nordsee auf Spiekeroog
    Ich meine Frau betrog
    Ich liebte die Neue so sehr
    Sie warf mich vor Glück ins Meer
    So daß ich mich ganz schnell verzog.


    Im Schwarzwald in Kirchzarten
    Mußte ich auf meinen Wagen warten
    Mir wird heute noch bange
    Es dauerte sehr, sehr lange
    Seitdem kenne ich jede Art von Garten.


    Er kommt aus Togo
    Und tanzt den Pogo
    Seine Frau stammt aus dem Kongo
    Sie hat die weltgrößte Bongo
    Der Mohrenkopf ist ihr Logo.


    Commander Worf
    Stammt aus Düsseldorf
    Die Prügelei
    Ist bald vorbei
    Nun kennt er Schorf


    Der Mann aus Oberammergau
    Ist allzu Bauernschlau
    Seine Frau will ein Kind
    Er ein Rind
    Das Ergebnis ist eine Sau.


    Weil ihm das Marzipan gefiel
    Kamm der Amerikaner nach Kiel
    Doch die Emma, seine Frau,
    wurde daraus nie schlau,
    weil ihr die Süße nie gefiel.


    Man macht sich seine Gedanken
    Über das historische Franken
    In Bayern sie leben
    Was wir ihnen geben
    Weist sie in ihre Schranken.


    Für den Mann aus Kiel
    Gab es nicht viel,
    was ihm gefiel.
    Ein Schocker am Morgen
    Vertrieb ihm Kummer und Sorgen.


    Der Mann aus Saarbrücken
    Ging auf zwei Krücken
    Ihn piesackten die Mücken
    Er wollte den Sanitäter was fragen
    Da verfrachteten sie ihn auf Bahren.

    Unser großer, berühmter Dichter
    Warf viel zu viele üble Schlaglichter
    Er hatte oft `ne kesse Lippe
    Seine Frau war eine Quasselstrippe
    Sprachlich malte er nur Gesichter.


    Kommt heute wieder der Vampir
    Leg´ ich ihn schnell in sein Geschirr
    Runter ins Dorf soll er mich ziehen
    Und will er entfließen
    Bann ich ihn auf ein Blatt Papier.


    Es lebte einst in Füssen
    Ein Mann mit riesengroßen Nüssen
    Es kam schon bald die Weihnachtszeit
    Und alles war zum Knacken bereit
    Er rannte weg, wollt´ nicht mehr küssen


    Aus Gotha kam der edle Ritter
    Der heute nichts ist als ein Zwitter
    Der Stoß traf ihn zwischen den Beinen
    Da fing er an zu weinen
    Denn genau die Stelle ist besonders bitter.


    Das Porzellan aus Meißen
    Tat uns zusammenschweißen
    Wir waren die Räuberbande
    Und brachten es außer Lande
    Als wir die Havel erreichten
    Mußten wir es wohl beichten
    Die Zöllner ließen uns nach Polen
    Wir sollten dort was holen
    Es gab dort viele gestohlene deutsche Sachen
    Das brachte uns zum Lachen.
    Heute gestohlen
    Morgen in Polen?
    Wir sollten es nun wiederbringen
    Doch dazu kann uns niemand zwingen
    Wir sind viel zu schlau
    Und gehen nicht dafür in den Bau.
    Wir sind zwar Kriminelle
    Für solche Winkelzüge aber zu helle
    Aus der Pfalz der Wein
    Soll unser Glück bald sein.
    Die Arbeit ist hart und schwer
    Und bringt an Geld viel mehr.


    Wer nicht hören will, muß fühlen
    Das läßt sich nicht vermeiden
    Bei der morgendlichen Rasur
    Kommt es zum blutenden Schwur.
    Das kann man mir nicht ankreiden.


    Das große Werk von Dr. Spuck
    Ging verspätet in den Druck
    Es zeigte die ganzen Weiten
    Der menschlichen Krankheiten
    Für die Medizin gab es keinen Ruck.


    Die alte Frau aus Aalen
    Lebte viel bei den Walen
    Sie schwamm täglich im tiefen Wasser
    Ihre Haut, die wurde naß und nasser
    Da wuchsen ihr dort Schalen


    Wo man singt, da lasse Dich nieder
    Denn böse Menschen singen keine Lieder
    Das wurde allzu teuer
    An diesem Lagerfeuer
    Diesen Fehler mach ich nie wieder

    Aus Kaiserslautern kam der Gert
    Er hat sich viel zu oft beschwert
    Die Musik war schlecht
    Das Essen nicht recht
    Da wurd´ ihm der Eintritt verweht


    Tief unten wählte die schlaue Maus
    Im neuerbauten Haus
    Doch dann kam der helle Kalle
    Und stellte ihr `ne Falle
    Da war es aus mit der Maus.
    Geändert von Andreas Rüdig (16.10.2008 um 14:25 Uhr)

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