1. #1
    Registriert seit
    Dec 2005
    Ort
    Grevesmühlen
    Beiträge
    5.714

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann staben sie noch heute...

    Dieser Faden beinhaltet eine Übungslektion zum Stabreim, der in verschiedenen aktuellen Fäden im Sprechzimmer schon erläutert und behandelt wird.

    Dieses Übungsangebot heißt: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann staben sie noch heute...

    Es versucht bekannt grimmsche Märchen in den Stabreim zu übertragen. Dabei funktioniert es nach dem Muster des "Endlosgedichtes", einer beginnt und andere setzen fort. Dies so lange bis ein Märchen vollendet ist, erst dann wird das nächste verstabt. Mitmachen kann natürlich jeder, doch sollte er sich zuvor über die Regularien des Stabreims im Sprechzimmer informieren. Spam wird ausnahmslos gelöscht.

    Das erste zu verstabende Märchen heißt:

    Schneewittchen

    Ein König hatte eine kluge Frau
    mit schwarzem Haar und schwarzen Augen
    mit weißer Haut und weichem Herz.
    Im Winter wehte   ein Wind den Schnee
    vom Himmel, als die Frau   am Fenster saß
    und nähte, den Finger   mit der Nadel sich stach:
    In den Schnee tropften   drei Tropfen Blut.
    Und das rote Blut war so rührend im Schnee,
    es rührte die Königin an Körper und Geist,
    sie leckte am Finger und fasste den Entschluss:
    Ein Kind will ich haben, ein kleines Mädchen,
    schneeweiß sei sie wie Schnee sei sie,
    die Lippen leuchtend in lachendem Rot
    und schwarz wie die Nacht das schwingende Haar.
    .
    .
    .

    Na dann, wer traut sich fortzusetzen...
    Geändert von Woitek (16.10.2008 um 19:24 Uhr)

  2. #2
    ferdi Guest
    Im Winter wehte   ein Wind den Schnee
    vom Himmel, als die Frau   am Fenster saß
    und nähte, den Finger   mit der Nadel sich stach:
    In den Schnee tropften   drei Tropfen Bluts.


    Mehr fällt mir um die Zeit nicht ein Sollten wir das bisherige "Stabmärchen" immer übernehmen oder ergänzt du fortlaufend, Woitek?

  3. #3
    Registriert seit
    Dec 2005
    Ort
    Grevesmühlen
    Beiträge
    5.714
    Und das rote Blut war so rührend im Schnee,
    es rührte die Königin an Körper und Geist,
    sie leckte am Finger und fasste den Entschluss:
    Ein Kind will ich haben, ein kleines Mädchen,
    schneeweiß sei sie wie Schnee sei sie,
    die Lippen leuchtend in lachendem Rot
    und schwarz wie die Nacht das schwingende Haar.

    @ferdi

    ich hänge die fortsetzungen immer gleich oben an.
    Geändert von Woitek (16.10.2008 um 19:24 Uhr)

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Wenn Gott nicht existiert, Dann muss man Ihn erfinden!
    Von boris efimov im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.01.2016, 00:12
  2. Tage, die noch nicht erfunden worden sind:
    Von Dr. Seltsam im Forum Experimentelle Lyrik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 29.10.2014, 13:36
  3. Wenn Tränen nicht mehr sind
    Von Hoya im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 31.07.2014, 21:36
  4. Suche Hochzeitsgedicht: Wenn zwei noch ein Brautpaar sind ...
    Von schwarzeblume im Forum Suchanzeige aufgeben ...
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 10.08.2011, 11:00
  5. www.Gedichte.com und ihr und ich sind noch nicht wir
    Von Survivor im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 10.04.2004, 07:28

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden