1. #1
    Registriert seit
    Mar 2007
    Ort
    Terra / NRW
    Beiträge
    539

    Sternensammler...

    Abend ist es jetzt geworden,
    Dunkelheit umfängt das Licht,
    wo die Schatten länger werden,
    wehren sich Gedanken nicht.

    Sonnenschein erleuchtet Seelen,
    Herzen fühlen was bewegt,
    was geschrieben, was gesprochen,
    irgendwo am Himmel steht.

    Schaue auf und sammle Sterne,
    trage sie in Worten heim,
    putze sie im Licht des Mondes,
    könnten sie nur wirklich sein...


    © Maccabros
    Ich schreibe um mir bewusst zu machen, was ich fühle und denke -
    beim Lesen versuche ich das WARUM zu ergründen...


    © Maccabros

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2008
    Ort
    Regensburg, Bayern
    Beiträge
    26
    Guten Abend Maccabros,

    Licht - nicht ....... schon tausendmal gehört
    bewegt - steht ... nicht ganz sauber
    heim - sein ......... na ja

    Dieses Gedicht wird sicherlich nicht von seinen
    mitreißenden Reimen getragen
    und doch kommt es leicht und luftig daher,
    liest sich wunderbar flüssig und weiß mit wenigen
    Worten viel zu erzählen.

    Obwohl die ersten Zeilen meines Beitrags wohl eher
    auf negative Kritik hätten schließen lassen, gestehe ich
    aber ab dieser Stelle, dass mir Deine Zeilen wirklich gut gefallen.

    Ein kleiner Interpretationsversuch sei mir zum Abschluss noch gestattet.

    „wo die Schatten länger werden,
    wehren sich Gedanken nicht.“

    verstehe ich derart, dass der Mensch
    bei Eintritt der Dunkelheit dazu neigt, seine Phantasie spielen zu lassen.

    Sehr gerne gelesen.

    Viele Grüße
    RigbyRig
    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Auszug aus - Der Panther -
    R. M. Rilke

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2007
    Ort
    Terra / NRW
    Beiträge
    539
    @ RigbyRig

    Weißt Du, sei die Kritik negativ oder positiv - letztendlich kann man/frau nur davon lernen.
    Mit den oft genutzten Worten Licht/nicht usw. hast Du natürlich Recht, aber es passte beim Schreiben vom Gefühl her einfach.

    Zu Deinem Interpretationsversuch :

    „wo die Schatten länger werden,
    wehren sich Gedanken nicht.“

    verstehe ich derart, dass der Mensch
    bei Eintritt der Dunkelheit dazu neigt, seine Phantasie spielen zu lassen.

    Eigentlich meinte ich, dass man sich über die schweren, schwarzen Gedanken, die meist bei Dunkelheit aufkommen, kaum weren kann, aber Deine Idee hat auch was.

    Gruß

    Maccabros
    Ich schreibe um mir bewusst zu machen, was ich fühle und denke -
    beim Lesen versuche ich das WARUM zu ergründen...


    © Maccabros

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden