Thema: getrübt

  1. #1
    Registriert seit
    Jun 2007
    Beiträge
    36

    getrübt

    Nebelschwaden hüllen den Verstand,
    tief in schleierhaftes Truggewand.
    Nacht umspannt umnachtete Gedanken,
    lässt der Augen Dunkelheit verdanken.
    Klarheit, sie ist nun schon längst vergessen,
    aber haben wir sie je besessen?
    Liebe beginnt, wo Worte enden.

  2. #2
    Registriert seit
    Dec 2005
    Ort
    Grevesmühlen
    Beiträge
    5.714
    Hallo Tolpatsch,

    soweit eine recht ausbaubare Skizze, nur an einer Stelle "trübt" sich der Inhalt in eine Richtung, die du so sicher nicht gewollt hast. Genauer bestimmt ist diese Stelle Vers 4.

    lässt der Augen Dunkelheit verdanken

    Würde man hier die Satzglieder umstellen, könnte man sagen: ...die Dunkelheit der Augen..., dies passiert durch die Genitivkonstruktion und würde bedeuten, dass wir es hier mit braunen oder schwarzen (dunklen) Augen zu tun haben. Du willst aber, denke ich, sagen, dass die Augen nichts sehen können, also in Dunkelheit blicken. Doch um diesen Inhalt zu transportieren, müsstest du hier umformulieren.

    Gruß
    Woitek

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