Der Wind pfeift durch des Baumes Krone
dessen Blätter längst verschwanden
und unter dessen steinern Stamm
wir das Leben wiederfanden

Im Mondenlicht ein starrer Schatten
so schwarz, wie die Nacht nicht ist
sich zwei Kreaturen leicht umschlingen
wo er sie sanft auf die Lippen küsst

Ja, wir zwei sind was Besondres
auf das das Feuer nie erlicht
welches stets in unsrem Herzen
unsre Liebe füreinand' vermischt

Ich wanderte einst auf dunklen wegen
so oft und sucht nach Licht
eines Tages schien ich zu sterben
doch dann fandest du mich

Zogst mich raus, doch nicht ins Grelle
sondern in des hellen Scheine
meines Mondes, der mir oft Hoffnung bracht
als ich mich fühlte stets alleine

Brachtest Wärme in mein Herz
tautest auf, die klare Kälte
umarmtest mich aufgeregt und süß
dann ein Kuss, der zu meinen ersten zählte

Der Wind pfeift sanft durch des Baumes Krone
dessen Blätter längst verschwanden
und unter desse steinern Stamm
sich unsre Herzen fest verranken


**<3*Gewidmet an mein Herz.... Er zog mich aus der schwarzen Dunkelheit in die Helle*<3**