Thema: Zerstörer

  1. #1
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    Zerstörer

    Zerstörer


    Nun weiß ich warum ich so fühlte,
    Was die Angst in mir rührte -
    Ich habe Angst dich zu verliern,
    Dich nie mehr wirklich zu berührn.

    Deine Krankheit hält mich wach,
    Weil ich mir nur noch Sorgen mach -
    Was, wenn sie dich doch zerfrisst?
    Was, wenn du nicht mehr bei mir bist?

    2 andre Menschen hab ich gesehen,
    Sie konnten beide nicht mehr gehn.
    Ihre Krankheit machte sie schwach
    Und sie dachten über nichts anderes nach.

    Beide wollten der Welt entschwinden,
    Beide konnten sie nicht überwinden;
    Die Krankheit die dir die Nerven zerfrisst
    Bis du nur noch ein Krüppel bist.

    Werd ich später noch zu dir stehn?
    Werd ich dich noch normal ansehen?
    Kann ich dich pflegen, für dich da sein?
    Kann ich dir eine Hilfe sein?

    So sehr ich dich auch liebe,
    Meine Augen bleiben trübe,
    Wenn ich dich anseh und versteh:
    Die Polysklerose zerstört dein Leben.
    Geändert von Todespudel (07.12.2008 um 15:33 Uhr)
    Mein Engel
    Habe ich gesagt
    Und dabei vergessen
    Dass Engel Flügel besitzen
    Zum Fortfliegen.

  2. #2
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    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich weiß, dass ich definitiv noch einiges überarbeiten muss, ich habe das Gedicht innerhalb einer halben Stunde heute morgen verfasst, hatte danach aber keine Nerven mehr, um es zu überarbeiten. Es fehlt z.B. eine Einleitungsstrophe und auch sonst könnte ich die Metrik durchaus passender machen. Doch zuerst ging es mir darum, die Gefühle zu beschreiben. Ich denke, dass ich mich im Laufe dieser Woche nochmal dransetzen werde.
    Weiterhin ist "sie" ein er und ich eine sie...
    Danke nochmal
    Gruß,
    Todespudel
    Geändert von Todespudel (27.10.2008 um 13:03 Uhr)
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  3. #3
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    Hallo Todespudel!

    Schön, endlich wieder was von dr zu lesen!
    Auch, wenn es s traurig ist, wie dieses Gedicht hier...Ich finde es inhaltlich sehr gut beschrieben, man kann deine Gefühle total nachvollziehen. Die Metrik müsstest du noch mal überarbeiten, aber darauf hast du ja schon hingewiesen. Insgesamt freue ich mich drauf, das Gedicht überarbeitet noch einmal lesen zu dürfen!

    Liebe Grüße
    Mondscheinkind
    Sommerwinde, Wolkenberge
    Die Zeit wird immer kleiner
    Grasgeflüster, Hummelsummen
    Und deine Hand in meiner

    Nachtgedanken

    Orpheus

    Hexentochter

    Tretet ein und träumt mir mir in meinem Mondscheingedankenschlösschen

  4. #4
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    So, ich habe das Gedicht nochmal ein bisschen überarbeitet, aber viel mehr ist nicht bei rausgekommen...Ich hoffe, dass die Metrik jetzt etwas besser passt und wäre erfreut über Kritik und Ratschläge zur Form, nicht aber zum Inhalt.

    Liebe Grüße,
    Todespudel
    Mein Engel
    Habe ich gesagt
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    Zum Fortfliegen.

  5. #5
    Rabenmädchen Guest
    Hallo Todespudel,

    die Frage, die Du aus gutem Grunde nicht beantwortest, kann keiner beantworten. Stellen, sollte sie sich jeder gerade dann, wenn die Zeit noch nicht gekommen ist. Nur, dass Du den Namen der Krankheit nennst, ist mir nicht ganz einsichtig. Das ist ja kein Polysklerose Gedicht, oder doch? Will dagen, das gilt doch für alle diese besch... Krankheiten.
    Mutig finde ich, da ich gerade ein ganz schrecklich wohlfeiles und kalkuliertes shocking und ich zeig mit einem Finger auf Euch Gedicht verarbeiten musste, dass Du hier eine Frage fast rhetorisch stellst, die mich auch bewegt: Kann ich Dich lieben, wenn eine Krankheit Dich entstellt und von mir entfremdet hat? Antwort? Keine. Zu recht.

    Bewegte Grüße aus der seelenlosen Wüste

    Mohammed

  6. #6
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    Hallo Todespudel,

    ja wahrlich, da hat man inhaltlich schon schlechtere Ansätze gelesen. Handwerklich sicher auch, aber besonders gelungen erscheint es mir dennoch nicht. Vierhebige Paareime, zumal wenn die Sprache nicht besonders anspruchsvoll ist, machen eher einen etwas anfängerhaften Eindruck, es banalisiert ungewollt. Mich fängt dein Gedicht jedenfalls nicht ein, die platte Benennung der Krankheit tut ein Übriges. Betrifft mich nicht, berührt mich also auch nicht. Tut mir leid. Ich hätte mir weniger Frage und mehr Antwort gewünscht. Denn die Fragen entstehen ja durch Zweifel. Und den hätte ich gerne kennen gelernt. Die Fragen habe ich selbst.

    Liebe Grüße
    Olli

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