1. #1
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    Gesellschaftsdenken

    Mein erstes Gedicht in diesem Themenbereich, mein zweites insgesamt.
    Tada.


    fern von konventionen
    und moralischem zwang
    hatt ich den drang
    zu wohnen

    fern von jeglichen dogmen
    den wolken entlang
    zog mich der drang
    zu leben

    fern von mono-normativen
    und ohne befang
    verspürt ich den drang
    zu lieben

    doch in menschliche normen
    hinein geboren
    habe ich jene hoffnung
    nach freiheit und toleranz,
    nach gleichheit und akzeptanz
    schon längst
    verloren


    Hoffe auf Kritik.

  2. #2
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    Beiträge
    26
    Hallo Sinnflut,

    mir gefällt dein Gedicht ausserordentlich gut, da es wunderbar die Welt bzw die Gesellschaft wiederspiegelt, wie sie alles ob "gut" oder "schlecht" als normal abstempeln. Du drückst auch sehr schön aus wie du dir deinen eigenen Weg fern ab der sogenannten "Realität" gestaltest. Ich stelle jetzt einfach mal die Aussage in den Raum, welches meine perönliche Meinung ist, das man sich das Leben allein durch Gedanken und Willenskraft selber so gestalten kann wie man möchte. Im Endeffekt sucht man sich die Wege die man geht selber aus.
    Ich hoffe das die Gedanken die du in diesem wunderschönen Gedicht verfasst hast auch versuchst in deinem Alltag umzusetzen.
    Es ist auch schön das du dich mit deiner oft intoleranten und konsumorientieren Umwelt befasst.
    Das einzige was mich jetzt beim lesen deines Gedichtes ein wenig "gestört" hat, ist die Groß- und Kleinschreibung =) Bin bei sowas sehr sensibel also mach dir da keinen Kopf drum =)
    Habe dir falls es dir entgegen kommen sollte dein Gedicht was die Großschreibung betrifft einfach mal verbessert =) und bei dem Vers 3 in der dritten Zeile wollte ich dich noch gefragt haben ob du absichtlich verspürt statt verspürte geschrieben hast =)
    So jetzt genug der Worte bevor du viereckige Augen vom vielen lesen bekommst xD
    Mit sonnigen Grüßen
    Jeanette

    Gesellschaftsdenken
    ________________________________________


    Fern von Konventionen
    Und moralischem Zwang
    Hatte ich den Drang
    Zu wohnen

    Fern von jeglichen Dogmen
    Den Wolken entlang
    Zog mich der Drang
    Zu leben

    Fern von Mono-Normativen
    Und ohne Befang
    Verspürte ich den Drang ---> des hatte ich einfach auch mal geändert =) da es aus meiner Sicht dann besser zum Gesamtbild passt =)
    Zu lieben

    Doch in menschliche Normen
    Hinein geboren
    Habe ich jene Hoffnung
    Nach Freiheit und Toleranz,
    Nach Gleichheit und Akzeptanz
    Schon längst verloren

    Mit herzlichen Grüßen
    Jeanette
    Geändert von Woitek (31.10.2008 um 08:10 Uhr)

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