Im Strahl des Mondes tanzt ein Kind
und dreht sich schneller als der Wind.
Es war in einer Weihnachtsnacht,
als es die Welt mit seinem Tanz bedacht.

Die schwarzen Glocken klangen tief ins Land
und Puppen schwangen wie von Geisterhand
zum Laute einer dunklen Macht,
im Schatten einer Weihnachtsnacht.

Das Blut der Kreuze schien zu singen,
als Schreie aus den Gräbern dringen
und aus der Hölle heißem Schacht,
da hört man wie der Teufel lacht.

Das Kind, es tanzt auf Hades Rufen,
es schwingt die Mähne zu den Hufen,
die Sensen klappern taktvoll sacht,
der Tod er hält zur Feier Wacht.

Die Seelen längst verblich’ner Zeiten,
die übers winterliche Parkett schreiten,
sie singen: Bist Du Gast beim Fest, gib acht!
Wir feiern bis das Kreuz uns kracht.