1. #1
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    Unhappy Die verlorene Lust....

    Die Lust nach der Liebe,
    die hab ich nicht mehr.
    Ich weis nicht warum.
    Ich fühl mich so leer.

    Die ganzen Gefühle....
    wo sind sie geblieben?
    was ist nur mit mir los?
    ich kann mich nicht verlieben.
    __Lebe jeden Tag, als wäre es dein Letzter__

  2. #2
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    Hallo aLbAqIk,

    mit diesem Kommentar reagiere ich auf deine Bitte in unserem "Kommentare-Anfragebogen"

    Die orthographischen Aspekte hat ferdi ja bereits geschildert und auch seinem einzigen Satz, den er dir schrieb, schließe ich mich voll und ganz an.
    Dein Werk hat formal vielleicht den ein oder anderen lyrischen Ansatz, aber die Gesamtausarbeitung, die Themenwahl und -verarbeitung sind absolute 0815-Dutzendware, die das Prädikat "Gedicht" als solches nur schwer verdient.
    Es gibt weder einen echten Spannungsbogen noch irgendeine Form von Pointe; es plätschert einfach vor sich hin ohne den erfahrenen Leser zu begeistern; harte Kritiker werden das Wort "Tagebucheintrag" sicherlich unter dein Werk posten... und leider hätten sie damit auch nicht unrecht.

    Schlussendlich kann mich dein Werk in keinster Art und Weise berühren geschweige denn begeistern. *achselzuck*


    Tipps:
    - Du schreibst zu emotionsgebunden; baue besseres Distanzvermögen zu den Thematiken auf, die du schreibst, sonst kommt der Leser irgendwann auf die Idee Lyrisches Ich und Autoren-Ich miteinander zu vergleichen, was der absolute Tod für alle deine Texte wäre
    - Versuche dich etwas in Bildsprache/Metaphorik zu üben, anstatt einfach drauf los zu schreiben.
    - Was die Orthographie angeht, hilft ein einfaches Textverarbeitungsprogramm oder lass es von jemand anders vorher gegenlesen.


    Mit freundlichen Grüßen,
    -Poesielos-
    - Gedichtsdarwinist im Ruhestand -


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  3. #3
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    Talking

    Hallo aLbAqIk,

    Du hast um einen Kommentar gebeten und bereits zwei erhalten. Ich möchte Dir noch einen dritten geben, der Dich vielleicht weiterbringen kann.

    Zu ferdi und Poesielos möchte ich nur sagen, dass ein Kom helfen soll aber nicht abschrecken. Außerdem sollte immer auch berücksichtigt werden, dass niemand gleich perfekt ist und man sich auch entwickelt. Ein Blick in das Profil hilft. Ich selbst glaube sogar, dass an jedem Text - je nauch Vorstellung und Erfahrung des Lesers etwas verändert oder kritisiert werden kann.

    Aber jetzt zum eigentlichen Gedicht:

    • Die Rechtschreibung möchte ich nur nocht etwas hinzufügen.
      Du selbst kannst nur festlegen, ob die aufgezeigten "Fehler" extra eingebaut sind, oder ob Du sie einfach überlesen hast. Setz Dich mit den angemerkten Teilen auseinander und entscheide, was von der Kritik zu einer Änderung führen muss und was so bleiben soll. Bei den Dingen, die du bewußt eingebaut hast, solltest Du noch einmal überprüfen, warum der Leser Deine Intention nicht verstanden hast. Vielleicht ist es nötig auf sie hinzuführen.


    • Den Hinweis von Poesielos zur Distanz, die ein lyriker zu seinem Gedicht haben muss, um es kritisch zu betrachten, solltest du durchaus beherzigen. Vielleicht jedoch nicht ganz so absolut.
      Kann mir vorstellen, dass jetzt ein großes Fragezeichen steht. Daher eine kleine Ausführung

      Lyrik setzt sich für mich aus zwei Elementen zusammen.
      Das erste und Wichtigste ist das Gefühl. Sei es, dass dich etwas bewegt, dass du mit etwas nicht einverstanden bist, oder dass du bestimmte Empfindungen verarbeiten oder Vorstellung weitergeben willst.
      Das zweite ist handwerkliches Geschick und die Kunst zu fesseln. Dieser Teil darf nicht durch Emotionen behindert werden. Hier geht es darum, deine Zielgruppe an deine Zeilen zu fesseln. Dazu ist es nötig, zu wissen, für wen die Zeilen bestimmt sind. Danach richtet sich auch die Art und Weise, in der du schreibst. Ein anderer Weg ist jedoch auch, so zu schrieben, wie man will und die Zielgruppe soll selbst entscheiden, ob sie den Text mag. Es hängt ganz davon ab, was du mit Lyrik anfangen willst. Willst du etwas weitergeben, ist die Berücksichtigung der Zielgruppe besonders wichtig.

      Für Dich ein Beispiel: Die Kommentare zu deinem Text waren durch Personen erstellt worden, die sich intensiv mit Lyrik beschäftigen und in den eigenen Texten vielfach bereits einen eigenen Stil gefunden haben. An diesem messen sie Dein Gedicht und kommen zu der oben stehenden Bewertung. Würdest du den gleichen Text z.B. anderen Zeigen, die sich nicht mit Lyrik beschäftigen und in einer ähnlichen Situation sind, wie zu geschrieben hast, wäre es vielleicht ein voller erfolg. Das solltest du immer berücksichtigen, wenn du hier kritiken bekommst.


    • Als Arbeitsweise empfehle ich Dir, die Gefühle festzuhalten, wie Du es jetztg gemacht hast. Danach solltest Du dieses Gedicht weglegen und erst nach ein paar Tagen wieder aufnehmen, um dann an Form und Ablauf zu arbeiten. Es ist dabei nicht umbeding notwendig in Reimen zu schreiben. Ein gutes Gedicht kann auch nur einem bestimmten Rhythmus und Aufbau (Hebungen/Senkungen, Anzahl Silben, Strophen etc.) folgen. Aber irgendeine Struktur, musst Du dem Text schon geben. Diese Struktur darf auch nur in Ausnahmefällen, z.B. um etwas ganz wichtiges besonders herauszustellen, durchbrochen werden. Hier ist sicher - wenn Du es Dir noch einmal mit Abstand durchliest, noch etwas zu tun.


    • Letzter Teil ist bereits von Poesielos angesprochen worden. Der Einsatz von Bildern und Metaphern ist für ein Gedicht notwendig. Dabei können die Bilder aus mehreren Worten oder ganzen Zeilen/Strophen bestehen. Methaphorik brauche ich hier nicht zusätzlich zu erklären.
      Du musst dem Leser Bilder in seinem Kopf erzeugen. Dies ist schließlich kein Sachtext. Dein Ziel ist es doch, Emotionen zu wecken und dies gelang über Bilder. Ob Du zusätzlich noch Metaphern verwendets, um Dein Anliegen oder die Beschreibung weiter / tiefer darzustellen, musst Du selbst entscheiden. Wichtig ist jedoch, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Der letzte Schluss muss beim Leser liegen. Du führst ihn nur dahin.


    Du solltest Dir dein Gedicht jetzt noch einmal ansehen und versuchen, die unterschiedlichen Vorschläge umzusetzen. Vielleicht entsteht so etwas ganz anderes, was Dir erst nicht vetraut erscheint. Aber wichtig ist, nicht gleich alles auf einmal zu ändern. Siel mit dem Text und sieh, wie er sich entwickelt.

    LG
    Basic
    Einfach, auf den Punkt gebracht


    Funkenschlag, Ich war nicht dabei, Morgenrot - bisher noch kaum gesehen
    _____________________________________________
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