1. #1
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    Einsame Lebenskrise

    Lebenskrise
    Verlassen und allein,
    das bin ich und ach so klein.
    Mein letztes Glück wurde mir genommen,
    seit dem seh‘ ich die Welt verschwommen.
    So schrecklich leer war ich fast nie.
    Ich weiß, dass ich lebe, aber nicht wie.
    Einsamkeit heißt meine Angst,
    und sie ist es, die du von mir verlangst.
    Du weißt genau, wie’s um mich steht
    dass mein Leben nun kläglich vergeht.
    Es scheint dir egal
    und mir ist’s eine Qual.
    Ich dachte, du liebst mich.
    Ich dachte, du lügst nich‘.
    Ich war immer ehrlich
    und hielt’s nicht für gefährlich.
    Doch du nimmst mir den Glauben,
    kannst mir alle Kräfte rauben.
    Nun sitz ich hier
    und habe nichts außer mir.
    Wieso hast du nichts gesagt?
    Wieso hast du mich nach nichts gefragt?
    Du hast es zugelassen
    und am Ende mich verlassen.
    Ich war nicht so traurich,
    ich habe bloß vertraut auf dich.
    Du hast es provoziert
    und so, dass deine Liebe einfriert.
    Du bist gemein
    und trotzdem für mich kein Schwein.
    Ich kann mir nicht helfen
    und hab dafür auch keine Elfen.
    Ich hänge so an dir,
    schaff das Leben nicht nur mit mir.
    Ich hab schon viel durch litten
    und du hast mich erneut reingeritten.
    Wie gern würde ich um dich kämpfen
    doch würde es meine letzten Kräfte dämpfen.
    Ich hab dies schon einmal gemacht
    -und was hat’s mir gebracht?
    Ich habe mit meiner Familie gebrochen,
    eine Zukunft mit dir gerochen.
    Doch du lässt mich hängen,
    in der Lebenskrise Fängen.
    Was hast du dir dabei gedacht?
    Hat’s dir wenigstens Glück gebracht?
    Ich kämpfe nicht nochmal um dich,
    aber –bitte- kämpfe du für mich.
    Lass mich nicht einfach fallen,
    das sind des Todes Krallen.
    Wer will mich schon,
    niemand sagt noch einen Ton.
    Du gibst mich auf.
    Ich nehme es in Kauf.
    Ich reiche mir nicht
    und sehe kein Licht.
    Zusammen sind wir stark,
    was das wohl heißen mag?
    Jeder verlässt mich.
    Als wäre das so üblich.
    Doch bleibe immer ich zurück,
    in meiner eigenen, kleinen Lück.
    Du fehlst mir!
    Fehle ich denn gar nicht dir?
    Ich sehne mich nach deiner Wärme,
    dass ich weiter von dir lerne.
    Ich möchte dich spüren,
    hab Verlangen nach deinem Berühren.
    Gib mir doch eine Chance,
    ich fand den Ansatz zur rechten Balance.
    Meine Tage sind leer,
    mein Herz mir zu schwer.
    Du wirst von mir vermisst,
    auch wenn du dem keine Bedeutung beimisst.
    Ich rieche dich im Sonnenkissen
    und kann dich nur vermissen.
    Was soll ich denn nur machen?
    Ich kann niemanden treffen und drüber lachen.
    Ich habe nur mich
    und die Tränen im Ich.
    Du warst mein Schatz.
    Dafür einen dicken Schmatz.
    Wir hatten es gut.
    Du gabst mir den Mut.
    Nun bin ich ohne Rückhalt
    durch deine Herzensgewalt.
    Du hast mein Herz zerrissen,
    wie kannst du dich einfach verpissen?
    Ich sollte das Positive sehen…
    Wieso hast du das Gute dann lassen gehen?
    Durch dich konnte ich mehr,
    nicht nur beim Geschlechtsverkehr.
    Du warst mein Herz
    und hinterlässt nur Schmerz.
    Du warst mir wichtig,
    das war nicht richtig.
    Du wirst mir fehlen,
    würde so gern deine Nummer wählen.
    Doch du brauchst deine Ruh
    -nur zu.
    Ich werde hier versauern
    und auch noch um dich trauern.
    Gib mich nicht auf,
    wir haben doch mehr drauf.
    Ich will es dir beweisen,
    will mit dir die Welt bereisen.
    Wir haben doch noch Pläne,
    deren Umsetzung ich nicht erwähne.
    Hättest du doch nicht gelogen,
    ich wäre anderswo mit dir geflogen,
    hätte nicht so oft geweint,
    hab das gar nicht so gemeint…
    Ich wollt‘ dich nie enttäuschen,
    dir auch nichts vortäuschen…
    Ich wollte dir guttun
    und gleichzeitig in deinen Armen ruh‘n.
    Ich hab das nicht so sehr gesehen,
    wollt‘ dir nicht abhanden gehen.
    Ich habe mich dir zu sehr anvertraut
    und damit alles nun versaut.
    Du hättest früher etwas sagen müssen,
    mich einfach öfter küssen.
    Du hast uns aufgegeben
    und ich bleib jetzt an dir kleben.
    Diese Trennung passt mir nicht,
    was bist du nur für’n eigensinnig Wicht.
    Aufgeben ist doch blöde,
    da wär das Leben ganz schön öde.
    Wie du siehst: Mir geht’s nah,
    ich find dich einfach wunderbar.
    Mein Leben ist gerad ganz arg leer
    und ohne dich fällt’s noch mehr schwer.
    Schalt die Gedanken an mich an,
    sei froh, dass ich Dein sein kann.
    Ich liebe dich,
    verlass mich nich‘!

  2. #2
    Registriert seit
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    209
    Tja schwer zu kommentieren sowas.
    Du hast es wahrscheinlich in einer sehr schweren Stunde und einfach aus nem Gefühl herraus geschrieben.
    Sollte ich es mit dem Anspruch Gedicht beurteilen müsste ich sagen:

    "Viel zu lang, endlose Wiederholungen, sehr einfach gewählte Reime, schlechter Lesefluss.


    Ich denke aber das so eine Bewertung hier wenig Sinn hat.
    Du hast dein Innerstes aufgeschrieben und das ohne jede Kontrolle.
    Das kann man als dritter nur zur Kenntniss nehmen und vielleicht davon berührt werden.



    Ich kann in den Zeilen deine Verzweiflung und deinen Schmerz spüren.

    So verbleibe ich mit solidarischen Grüßen und einem ehrlich gemeintem:

    "Kopf hoch, das Leben geht weiter"

    auch wenn es in manchen Momenten nicht so scheint
    Unkommentiert:

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