1. #1
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    inmitten der welt

    ich will in dieser nacht
    über das land gehen
    wie eine riesin
    in großen weiten schritten.
    ich will dich bei der hand nehmen,
    mit dir von oben schauen
    und unsere köpfe an den sternen stoßen.
    den erdball unter unseren füßen
    strahlen die lichter aller städte zu uns hinauf.
    fest will ich dich fassen
    und noch fester du mich –
    meine hand in deiner verborgen.
    freundlich ist dein lächeln
    hinab auf mich und die welt.
    gütig blickst du
    und ruhig schlägt dein herz.
    du überragst sie noch –
    die anderen riesen.
    leicht ist dein gang
    und was lebt, muss nicht erzittern
    unter ihm.
    eine träne fällt tief von deinen wimpern
    und durchdringt die erde
    bis an ihre wurzel.
    deine tränen erfrischen das wüste land
    und deine rührung erschüttert das kalte gestein.
    unser lachen durchsaust wie ein wind das gebirge,
    schaukelt die wälder
    und krönt das meer.
    und dann:
    SCHWEIGEN.
    und plötzlich leckt licht über den horizont.
    scharf wie ein adler zum himmel steigt der tag
    und stürzt sich wieder hinab –
    auf uns.
    so verbleicht dein gesicht,
    das mir so lieb geworden ist,
    im morgengrauen.
    und bald funkelt nur noch von weitem
    der sternenglanz aus deinen augen.
    dann bin ich wieder klein inmitten der welt
    und meine hand ist wieder bloß
    und wieder ohne dich.

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    3
    Wenn Ihr mögt, schreibt doch einen Kommentar zu meinem Gedicht. Ich bin sehr interessiert an Eurer Meinung.
    LG Slin

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    3
    Na los. Nix zu sagen?

  4. #4
    Total Blackout Guest
    Hi Ho,

    wie wäre es denn, wenn du dich im Forum durch eigene Kommentare ein wenig bemerkbar machen würdest, statt entgegen der Nutzerbedingungen dein Werk immer wieder hoch zu schieben?

    Aber sei es drum, wenn ich schon einmal hier bin, lasse ich natürlich einen Kommentar da.
    Viel weißer Raum um einige Zeilen ergeben noch kein Gedicht, wie es in diesem Falle ist. Legt man die "Verse" aneinander, so ergibt sich ein etwas gehobener aber immer noch existierender Prosatext. Es sind durchaus Verse dabei, die mir gefallen, da sie von Bildsprachlichkeit zeugen. Diese Vereinzelungen ergeben aber keine gesamte Stimmigkeit, sodass sie einfach verpuffen. Struktur könnte den Versen auch gut tun, vielleicht ist es hierbei gut, nicht nur mit einer Strophe zu arbeiten, sondern ein wenig zu gliedern.

    Ich kann dir nur für den Anfang raten, hier viel im Forum zu lesen und zu kommentieren.

    LG TBO

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