Irgendwie schien alles wie ein wunderschöner Traum,
der für mich zu selbstverständlich war,
alles veränderte sich, ich merkte es kaum,
was hier grade mit mir geschah.

Das mein Leben sich wendet wie ein Blatt im Wind,
ich sah darin keinen Sinn,
dass schönes viel zu schnell verinnt,
dass ich nie ich selbst gewesen bin.

Erst in tiefschwarzer Nacht sah ich ein,
dass alles was mich auszumachen schiene,
ich und auch nur ich allein,
niemals in meinem Leben verdiene.

Alles wurder mir genommen, mit einem Schlag,
der eines Herzens gleicht,
so verbittert, dass es fast meinem Kummer erlag,
und doch schlug es weiter, so leicht.

So als wäre nie etwas geschehen,
was den Rahmen sprengt,
egal was ist, es wird vergehen,
dass alles auf einmal mein Leben versenkt.

Alles was mich der Wirklichkeit entreißt,
meine Träume glühen lässt wie lodernde Glut,
dass was für mich hassen verheißt,
verschlingt alles in selbstloser Wut.