Dein Schild

Ein Kind in deinem Leibe wuchs heran,
ein Kind das du nie wolltest.
Den Vater hast du nicht geliebt,
es war ein Fehler Gottes.

Verletzt hat dich die Einsamkeit,
in der man dich gelassen hat,
kein Freund der dir zur Seite stand,
du hast es allein geschafft.

Der Vater war so eiseskalt,
Er glaubte dir kein Wort.
Seine Hand gab dir kein Halt,
Und sein Heim war nicht dein Hort.

Den Weg musstest du alleine gehn,
und so hast du dich entschieden.
Keiner wollte bei dir stehn,
als du es hast abgetrieben.

Heut nach vielen Jahren,
hast ein Schild um dich gebaut.,
und lässt keinen an dich heran,
selbst wenn du ihm vertraust.

Sehr verletzt hast du mich,
als ich versuchte dein Schild zu brechen,
nicht weil du mich nich magst,
sondern um dich zu rächen.

Doch so leicht geb ich nicht auf,
ich werde weiter insistieren.
Doch grade brauch ich Zeit,
um an deiner Seite nicht zu erfrieren.