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Thema: Funkenflug

  1. #1
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    Funkenflug

    Der Funken fliegt durch weite Räume.
    Trifft hier und dort auf Widerstand.
    Dringt ein in oft verworrne Träume
    und wird als neues Licht erkannt.

    Erkenntnis aus der Funkenwelt,
    die durch verschiedne Sphären fliegt,
    so manch verworrnen Geist erhellt,
    der träumend in Gedanken liegt.

    Die Träumerei vom Weltengeist,
    erscheint uns ohne Raum und Zeit.
    Der Funken, der Erkenntnis heißt,
    fliegt durch das Weltall endlos weit.

    Es wird nicht immer gleich verstanden.
    Dies ändert jedoch nicht das Sein.
    Nicht jeder Funke kann auch landen
    und dringt in wirre Träume ein.
    Geändert von Hans Plonka (31.08.2011 um 19:17 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Hans Plonka

    Oft ist es ja so, dass desto leichter uns ein Thema erscheint, desto schwieriger wird es, die bildliche- von der Metaebene zu differenzieren. Jedenfalls geht es mir gerade so .

    Um nicht eine komplette Analyse abzuliefern, werde ich mal nur auf die Punkte eingehen, die mir als die wichtigsten erscheinen.

    Bleibt man auf der bildlichen Ebene, so erscheint der Funke namens Erkenntnis, der offensichtlich nur einer von vielen verschiedenen Funken ist (S2 Z1), als ein eigenständiges Wesen, dass sich aus eigenem Antrieb umher bewegt. Mit diesem Gedanken kann ich mich zwar nicht selbst identifizieren, aber dennoch kann ich mich damit anfreunden. Mir persöhnlich kommt es doch etwas sehr naiv vor zu glauben, dass man sich die Erkenntnis nicht selbst erarbeiten muss, sondern das sie einem zugeflogen kommt.

    Vielleicht könntest du mir noch erklären wie des Ende des Gedichtes zu verstehen ist.
    "Nicht jeder Funke kann auch landen
    und dringt in wirre Träume ein."
    Hier bin ich ehrlich gesagt rahtlos wie ich das nun verstehen soll. Für mich klingt das wie ein Wiederspruch in sich. Ich gehe mal davon aus, dass das "landen" methaphorisch gemeint ist, und des "sich ein einem Traum festsetzen" damit gemeint ist. Wenn dem so ist, so wiederspricht Z4 der Z3.
    Wenn man aber in Z4 das "und" druch ein "oder" ersetzt, dann würde das meiner Meinung nach mehr Sinn ergeben. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an meiner Art solche Probleme anzugehen ^^ Ich bitte daher um Aufklärung an dieser Problematik.

    Gruß,

    Gustav.

  3. #3
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    Funkenflug

    Ich bin von der Theorie der morphogenetischen Feldstrukturen ausgegangen.
    (Rupert Shaldrake)
    Wirre Träume erzeugen oft Chaos. Aus dem Chaos kann ungewöhnliches Neues
    hervorgehen. Manchmal bedarf es nur eines kleinen Funkens der in den
    Feldstrukturen aus fremdem Geist kommt. Wie gesagt es ist nur eine Theorie.

  4. #4
    gha Guest
    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Der Funken fliegt durch weite Räume.
    Trifft hier und dort auf Wiederstand.
    Dringt ein in oft verworrene Träume
    und wird als neues Licht erkannt.

    Erkenntnis aus der Funkenwelt,
    die durch verschiedene Sphären fliegt,
    so manch verworrenen Geist erhellt,
    der sich träumend in Gedanken wiegt.

    Die Träume von dem Weltengeist,
    sie sind oft ohne Raum und Zeit.
    Der Funken, der Erkenntnis heißt,
    fliegt durch das Weltall endlos weit.

    Es wird nicht immer gleich verstanden,
    doch dies ändert nicht das Sein.
    Nicht jeder Funke kann auch landen
    und dringt in wirre Träume ein.
    das erkennen wollen ist sicher die schwerste aufgabe. wenn ich das sein überhöhe wie martin heidegger, dann bin ich ja entlastet. das sein in der analyse zur ns-diktatur ist dann ohne ursache und entschwindet wieder in der erinnerung. aber durchgearbeit ist jene zeit ja längst nicht. erkennen geschieht im hier und jetzt, es ist unser aufgabe für die welt in der wir leben, daran mit demut am bewusstwerden zu arbeiten. das innenleben untersteht der gleichen triebkraft wie das der wirkwelt. die träume sind ein naturereignis. die wirrnis der träume müssen wir durchschreiten, wir haben die aufgabe die botschaften aus unserer seele zu verstehen. ganz einfach gesagt, muss der traum irgendwie inluminiert sein (einen eigenen funken bergen), damit wir ihn überhaupt wahrnehmen und sehen können.
    lggha

  5. #5
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    Funkenflug

    Hallo gha,

    bin überrascht das Du dies Gedicht ausgegraben hast. Es ist fehlerhaft, doch damals wußte ich es noch nicht besser.
    Unser Erkennen und unsere Bewußtwerdung mit dieser Erkenntnis erleben wir ganz persönlich und man kann es nur für sich selbst beurteilen. Die Bedeutung halte ich jedoch für eine übergeordnetes subjektives Empfinden. Danke für Dein Interesse.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  6. #6
    gha Guest
    wenn ich mich (mein) subjekt erhöhe, kommt mir etwas in den sinn.. wer sich selbst ........... ich bin und bleibe in allen dingen ein sandkorn, unbedeutend.

    lggha

  7. #7
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Der Funken fliegt durch weite Räume.
    Trifft hier und dort auf Wiederstand.
    Dringt ein in oft verworrene Träume
    und wird als neues Licht erkannt.

    Erkenntnis aus der Funkenwelt,
    die durch verschiedene Sphären fliegt,
    so manch verworrenen Geist erhellt,
    der sich träumend in Gedanken wiegt.

    Die Träume von dem Weltengeist,
    sie sind oft ohne Raum und Zeit.
    Der Funken, der Erkenntnis heißt,
    fliegt durch das Weltall endlos weit.

    Es wird nicht immer gleich verstanden,
    doch dies ändert nicht das Sein.
    Nicht jeder Funke kann auch landen
    und dringt in wirre Träume ein.
    Hallo Hans,

    das hier hat mehr mit dem Kunstgedanken zu tun als das andere Gedicht darüber. Mir fällt dazu ein. Unverhofft, kommt oft.
    Mit dem Funken schwebt dieser Gedanken durch alle möglichen Sphären und lässt uns in den Genuss "wirrer" Träume kommen,
    die so real erscheinen, dass man sich nur wundern kann über den Weltengeist in deinem Fall, oder über die Weltenseele in meinem Fall

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  8. #8
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    Funkenflug

    Hallo gha,

    Größe ist relativ. Für Mikroben sind wir riesig groß und wir können eine riesige Umwelt in unser Bewusstsein mit aufnehmen und doch ist selbst das Weltall nur ein Staubkorn in einem Methauniversum. Was für uns zählt ist jedoch nur unsere erkennende Wahrnehmung (Realität). Es ist unser Geist der unsere Existenz beweist mit der wir durch Dimensionen ziehen. Unsere Existenz ist die Wahrnehmung, die für uns Realität ist. Diese Realität könnte aber rein geistig sein (ein Traum). Die Wahrheit ist die relative Differenz und die Vollendung von allem, dem Allganzen, das sowohl als auch alles und nichts ist. Ich glaube nicht ich denke. Eine höchste Macht kann nur das Allganze sein. Man kann ihm viele Namen geben, Welt, Natur oder Gott.

    LG Hans

    Hallo Robert,

    wenn Kunst von Können kommt, dann ist klar das es ein Können ist das Beachtung und Anerkennung findet. Inspiration (Funken) ist nur ein Auslöser der Kunst bewirken kann.
    Geist ordne ich dem Rationalen und Logischen zu.
    Seele ordne ich dem Emotionalen und Gefühlvollen zu

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  9. #9
    gha Guest
    hallo Hans,

    das das mass von größe ist relativ das ist richtig. wir „behausen“ abermillionen von bakterien, für die ist unser grosssein nicht relevant. ohne sie können wir nicht existieren. was unser bewusstsein kann ist ganz bescheiden, nur in der überhöhung gelingt deine sichtweise. ob der cosmos ein sandkorn ist, wie gewiss ist dir das?
    ich fühle, nehme wahr, also bin ich. mein geist ist ein detail meiner existenz und beweist; dass wir mit ihm in der vielfalt der dimensionen noch nicht weit gekommen sind. Realität (kommt von res, das ding) und hat nur mit der wirkwelt zu tun. diese können wir beobachten und aus einem experiment unsere schlüsse ziehen, später vielleicht, werden wir das (res) ultat falsifizieren. unsere sein hat sicher mit wahrnehmung zu tun, die für uns die dinglichkeit der welt in erfahrung bringt. ein ding kann ergo nie rein geistiger natur sein. die wahrheit ist nie relativ und in keiner differenz. sie ist in einem dogma in vollendung zu allem, dem allvielen. das nichts ist das dogma des patriarchelen bewusstseins von mann und frau. ich glaube an das einalle und dazwischen denke ich. macht (kommt) von machen, das höchste ist im hier und jetzt drinnen und draussen und wirkt in allen dingen. das ganze ist die grosse mutter, die uns in die welt wirft und wieder frisst und verdaut. man kann dem grossen weiblichen nur einen nahmen geben, unser aller mutter, sie ist die welt und der cosmos. das denken ist ein geschenk gottes die zur selbstanalyse helfen kann.

    lggh
    Geändert von gha (29.08.2011 um 09:51 Uhr)

  10. #10
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    Funkenflug

    Hallo gha,

    unsere Ansichten sind in Manchem verschieden, was auch gut ist, denn jeder muss sich aus seiner persönlichen Perspektive eigene Erkenntnisse suchen und aus Erkenntnisvergleichen können oft interessante Ergebnisse entstehen.
    Ich denke dass unser Bewusstsein gar nichts kann. Das Bewusstsein ist nur der Vorgang der Wahrnehmung. Ein Können geht von Bewusstgewordenem aus, was für unsere Fähigkeiten unser Körper und Geist ist.
    Das der unser Kosmos vergleichbar einem Sandkorn in einem Metha-Universum ist, lässt sich nicht beweisen, doch es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, die auf Hinweise begründet ist.
    Ich denke also bin ich, das bedeutet ich bin das Denken (Bewusstsein= Vorgang der Wahrnehmung) bzw. der Geist und ich habe einen Körper und eine Realität (Wahrnehmung).
    Realität ist unsere Wahrnehmungswelt und ein Teil der unendlichen Wirklichkeit in der unsere Realität nur winzig klein ist.
    Materie kommt von matre was Mutter bedeutet. Der Vater ist der Geist, der sie befruchtet daraus wird der Sohn geboren, der die Kraft ist durch die alles geschieht. Gemeinsam ist dies die dreifaltige Einheit.
    Subjektiv beweisen kann man sich ich letzter Konsequenz nur die eigene Existenz (siehe oben „Ich denke also bin ich“) alles andere kann erdacht sein (Empfindung, Traum).
    Absolut wahr kann nur die Vollendung von Allem sein. Zu jeder Behauptung gehört für uns eine Bestimmtheit, eine Bezugnahme, in unserem Leben ist es meist etwas das aus unserem Erfahrungsbereich vorausgesetzt wird.
    1 + 1 = 2 oder aus einer anderen Perspektive welche die Mengen betrachtet 3 denn es sind zwei Einzelmengen und eine Gesamtmenge.
    Ich denke nicht, dass es neben der Natur (das Allganze) noch einen Personengott gibt. Dafür gibt es keine Wahrscheinlichkeit die nicht tautologisch ist. Geschenkt wird und wurde uns nichts. Wir müssen alles mit irgend einer Last bezahlen.

    LG Hans.
    Geändert von Hans Plonka (29.08.2011 um 11:32 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  11. #11
    gha Guest
    das unsere ansichten verschieden sind finde ich als eine bereicherung, was gut ist und was böse, dafür müssen wir uns seit jeher anstrengen. es gibt erkenntnisse und die dialogische auseinandersetzung um die „versöhnung“ im talmud. dass unser bewusstsein gar nichts kann, das versthe ich nicht. das bewusste sein ermöglicht mir in lebensfragen darauf zu antworten. es bleibt die frage ob bewusstsein, im vorgang und über die wahrnehmung erst geschehen kann. es gibt dinge, die wir mit dem instinkt beginnen, das hat vielleicht mit dem bewusstgewordenen noch gar nichts zu tun. es gibt im deutschen ein wunderbares wort, der leib; er meint körper und seele als vereint. der begriff körper macht ihn zum objekt, was er zum teil auch ist, er ist begreifbar etc., was man vom geist nicht sagen kann.
    mag sein das du recht hast, das es ein metha-universum gibt. in unserer wahrnehmung, mit unseren sinnen, (wovon auch das wort sinn abstammt) erfahren wir die welt (unsere mutter) geozentrisch, (was vielleicht von gaia kommt)
    ein weiteres denkmuster ist die reine vernunft, die vielIeicht aus der idee von decartes kommt.
    also ich denke, wenn der bankenchef, der eine affäre hatte, vor sich selbst auf der richterbank stehen müsste, würden wir doch alle sage, dass etwas nicht stimmt. ergo kann das denken nicht rein sein. ich denke, dass das denken eine funktion ist wie die emotion.
    in der mytologie lässt die mutter ihren sohn aus sich selbst wachsen und vereingt sich mit dem sohngeliebten. die dreifaltigkeit ist ein dogma, das von dir beschriebene dogma ist vielleicht wahr, ich habe noch nie davon gehört.
    empfindung und traum gehören zu den sinnen.
    ein dogma ist absolut wahr und dazu gehört die hoffnung auf vollendung von allem sein. wären dogmen nicht wahr, die menschen hätten sie längst abgeschaft. ein dogma ist keine behauptung, einem dogma glaubt man oder nicht. eine behauptung hat da einen viel unsicheren boden. ein dogma, ein lehrsatz ist sehr bestimmtheit, es setzt eine bezugnahme zu unserem Leben voraus. ein dogma ist das ergebnis des verstehen wollens, natürlich gepaart mit unserem individuellen sein.
    wir können uns kaum ausdenken, was es für eine anstrengung bedeutet haben muss, dass der mensch sich aus dem matriarchat zum monotheismus hin entwickelt hat die mathematik bleibt in dieser auseinandersetzung die ausnahme.
    dass es neben der natur (dam allganzen) noch einen personengott gibt. dafür gibt es sicher keine wahrscheinlichkeit, darüber, das man da nicht dasselbe aussagen kann wie bei der zahl. aber daran glauben und davo er- zählen kann man allemal. geschenkt wird uns unser leben, wir machen uns nicht selbst. ich muss nur die lasten tragen, die ich mir bewusst auferlege, oder die im leben gegeben sind. die mühsal des geboren werdens, des fehlgehens, der sünde, der krankheit, der verlassenheit, des sterbens.

    lggha
    Geändert von gha (29.08.2011 um 13:11 Uhr)

  12. #12
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    Funkenflug

    Hallo gha,

    unter Bewusstsein verstehe ich den Vorgang der Wahrnehmung (nicht nur menschl.). Dies ist nicht substantiell. Ob ein Bewusstsein ohne Substanz bestehen kann ist eine interessante Frage. Auf jeden Fall benötigt es die Verbindung zu substanziellem Leben um die Ursache für eine substanzielle Veränderung sein zu können.
    Es gibt sehr unterschiedliches Bewusstsein. Das Anhaften von Bewußtsein an Substanz beweißt sich in einfachster Form durch die Reaktion der Substanz auf Umwelt. Bewusstsein halte ich für die Ursache allen Geschehens. Hierzu muss aber meine Definition (Verständnis) von Bewusstsein zu Grunde gelegt werden.
    Dogmen sind Wahrheitsbehauptungen, die oft auch interessenbedingt getätigt wurden.

    Dogmen in der römisch-katholischen Kirche [Bearbeiten]
    • 1215 Transsubstantiation (Eucharistie-Verständnis)
    • 4. Dezember 1563: Schluss-Sitzung des Konzils von Trient, das 1564 päpstlich bestätigt wurde
    • Papst Pius IX.: 8. Dezember 1854 Unbefleckte Empfängnis Mariens
    • I. Vatikanum 1870: Unfehlbarkeit des Papstes
    • Papst Pius XII.: 1. November 1950 Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, das erste und zugleich bislang letzte Mal seit 1870, dass ein Papst vom Unfehlbarkeitsdogma Gebrauch machte

    Die christlichen Kirchen haben die Frauen abgewertet und alles vermännlicht.
    z.B. Maria Magdalena als Sünderin dargestellt. Im Mittelalter gab es Bestrebungen die Frau als sündige Verführung und seelenlos darzustellen.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (29.08.2011 um 15:12 Uhr)
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  13. #13
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    Lieber Hans .

    An der Diskussion über das Für und Wider deines Gedichtes möchte ich mich nicht beteiligen, ich hoffe, du kannst das entschuldigen. Ich kümmere mich lieber um die Metrik :
    Der Funken fliegt durch weite Räume.
    Trifft hier und dort auf Wiederstand.
    Dringt ein in oft verworrene Träume
    und wird als neues Licht erkannt.
    Sehr schöner Jambus

    Erkenntnis aus der Funkenwelt,
    die durch verschiedene Sphären fliegt,
    so manch verworrenen Geist erhellt,
    der sich träumend in Gedanken wiegt.
    siehe oben

    Die Träume von dem Weltengeist,
    "Von dem ..." ist sehr unschön.Vielleicht geht "Die Träumerei vom Weltengeist" ?
    sie sind oft ohne Raum und Zeit.
    "Sie sind oft ..." Drei Füllsen hintereinander! "Erscheint uns ohne Zeit und Raum"? Ginge das auch?
    Der Funken, der Erkenntnis heißt,
    fliegt durch das Weltall endlos weit.
    Ansonsten ein gelungener Jambus .

    Es wird nicht immer gleich verstanden,
    doch dies ändert nicht das Sein.
    "Dies ändert jedoch nicht das Sein"?
    Nicht jeder Funke kann auch landen
    und dringt in wirre Träume ein.
    Gelungener Jambus .

    Vielleicht kannst du mit meinen Vorschlägen etwas anfangen?
    Ich grüße dich herzlich,
    Medusa.

  14. #14
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    Funkenflug

    Liebe Medusa,

    hatte das Gedicht eigentlich schon lange vergessen und auch nicht mehr daran gearbeitet. Jetzt ist es überraschend noch einmal nach vorne geholt worden. Die Diskussion um die Aussage ist wegen Abweichender Meinungen schon ein wenig ausgeufert. Bin aber auch immer gerne bereit meine Themen zu erklären.
    Deine Verbesserugsvorschläge übernehme ich gerne und freue mich, dass jetzt auch dieses Gedicht dadurch wesentlich besser geworden ist.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  15. #15
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    Lieber Hans .

    Ich habs grad realisiert: Es ist ein Uraltschinken! Dass du nach so langer Zeit die Größe hast, Veränderungen zu machen, beeindruckt mich sehr - ich kann das nicht .
    Deine Überarbeitung macht dein Gedicht runder und ich freue mich, etwas dazu beigetragen zu haben.

    Herzlich,
    Medusa.

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