1. #1
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    12

    Das Himmelsreich läuft Amok

    Kein Vogel fliegt am Horizont,
    die Wolken sind ergraut.
    Verborgen die Gewitterfront,
    es schallt kein Menschenlaut.

    Der Wind zieht seine Kreise,
    verwüstet Tal und Feld.
    Die Bäume neigen leise
    in Richtung Trümmerfeld.

    Der Himmel gießt die Tränen,
    in Bächen auf das Land.
    Es schießen die Fontänen
    und fluten jeden Rand.

    Die Kälte lähmt die Schritte,
    die Wege bleiben leer.
    Vom Rande in die Mitte
    und auch von dort hierher.

  2. #2
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    in der Nähe von Düsseldorf
    Beiträge
    457
    Hallo sad-girl,
    ich find deinen Text für eine Anfängerin nicht schlecht. Er wirkt aber etwas konstruiert. Woran das liegt und wie du das verhindern kannst, werd ich versuchen dir zu zeigen.

    Kein Vogel fliegt am Horizont,
    die Wolken sind ergraut.
    Verborgen die Gewitterfront,
    es schallt kein Menschenlaut.
    Die erste Strophe hat schöne Bilder, die mich gut in den Text einfühlen lassen, aber es wirkt auf mich so, dass die Verse den Reimen geschuldet sind. Die Reime wirken mir hier etwas unnötig.
    Vielleicht liegt das dran, dass du hier 4 Sätze hast, die unverknüpft stehen. So wird es zu einer losen Aufzählung von Dingen, die allein durch die Reime zusammengehalten werden sollen.

    Der Wind zieht seine Kreise,
    verwüstet Tal und Feld.
    Die Bäume neigen leise
    in Richtung Trümmerfeld.
    Hier fallen die Reime nicht so unangenehm auf, aber du hast noch immer eine Aufzählung. Beide Sätze können vom Inhalt her zusammenhängen. So wie du es hier aber formulierst, muss das nicht unbedingt sein.

    Der Himmel gießt die Tränen,
    in Bächen auf das Land.
    Es schießen die Fontänen
    und fluten jeden Rand.
    Di ersten beiden Verse überzeugen mich. Aber die Fontänen stören mich. Es wird ein gegensätzliches Bild ohne Vorwarnung aufgeführt, so dass ich mich nur fragen kann, woher die Fontänen jetzt kommen. Klar ist es kein schlechtes Reimwort, aber in dem Zusammenhang ist es unpassend.

    Vom Rande in die Mitte
    und auch von dort hierher.
    "Rande"? hmmmm... ja, du versuchst hier das Metrum anzugleichen, aber ich find besser, wenn du statt des "e"s ein bis einfügst. Das hätte den selben Effekt.
    Inhaltlich kann mich der letzte Vers gar nicht überzeugen, weil ich ihn einfach nicht verstehe. Oder er sagt genau das gleiche wie der vorletzte Vers aus.

    Teilweise gute Ansätze.

    Liebe Grüße,
    Sternstaub

  3. #3
    Registriert seit
    Jul 2004
    Ort
    Bielefeld
    Beiträge
    371
    Hallo sad-girl,

    ein schönes Gedicht mit einem ungewöhnlichen Titel. Sternenstaub hat mit Ihrer Kritik weitgehend recht, meiner Meinung nach, doch solltest Du Dich davon nicht entmutigen lassen. Du bist schon ganz schön weit und Übung macht den Meister.


    Liebe Grüße

    demon17
    O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da wie ein missratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
    Friedrich Hölderlin

    Dead Poems
    Höllenlyrik

  4. #4
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    12
    Zitat Zitat von Sternstaub
    Hallo sad-girl,
    ich find deinen Text für eine Anfängerin nicht schlecht. Er wirkt aber etwas konstruiert. Woran das liegt und wie du das verhindern kannst, werd ich versuchen dir zu zeigen.


    Die erste Strophe hat schöne Bilder, die mich gut in den Text einfühlen lassen, aber es wirkt auf mich so, dass die Verse den Reimen geschuldet sind. Die Reime wirken mir hier etwas unnötig.
    Vielleicht liegt das dran, dass du hier 4 Sätze hast, die unverknüpft stehen. So wird es zu einer losen Aufzählung von Dingen, die allein durch die Reime zusammengehalten werden sollen.


    Hier fallen die Reime nicht so unangenehm auf, aber du hast noch immer eine Aufzählung. Beide Sätze können vom Inhalt her zusammenhängen. So wie du es hier aber formulierst, muss das nicht unbedingt sein.


    Di ersten beiden Verse überzeugen mich. Aber die Fontänen stören mich. Es wird ein gegensätzliches Bild ohne Vorwarnung aufgeführt, so dass ich mich nur fragen kann, woher die Fontänen jetzt kommen. Klar ist es kein schlechtes Reimwort, aber in dem Zusammenhang ist es unpassend.


    "Rande"? hmmmm... ja, du versuchst hier das Metrum anzugleichen, aber ich find besser, wenn du statt des "e"s ein bis einfügst. Das hätte den selben Effekt.
    Inhaltlich kann mich der letzte Vers gar nicht überzeugen, weil ich ihn einfach nicht verstehe. Oder er sagt genau das gleiche wie der vorletzte Vers aus.

    Teilweise gute Ansätze.

    Liebe Grüße,
    Sternstaub

    Naja, so schlecht kann es ja dann doch nicht gewesen sein. Konnte dieses Gedicht in der Frankfurter Bibliothek veröffentlichen und die Zeitung berichtete darüber. Trotzdem vielen Dank für die Tipps.
    P.S. Mit " Vom Rande in die Mitte und auch von dort hierher" meinte ich, dass ich am Rande der Gesellschaft stehe ( Vom Rande in die Mitte und von der Mitte wieder zum Rand)

  5. #5
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    in der Nähe von Düsseldorf
    Beiträge
    457
    Nochmal hallo!

    Danke für deine Antwort.
    Du hast mir besonders beim letzten Vers geholfen.

    Ich hab ja nicht gesagt, dass es abgrundtief schlecht ist, aber hier wird nun mal auch kritisiert um dem Autor eine Entwicklung und Verbesserung zu ermöglichen.
    Ich hätte dir einen noch böseren Zerriss schreiben können, aber du hast Potential, nur, dass man das noch ausbauen kann.

    Liebe Grüße,
    Sternstaub

  6. #6
    DerKleinePrinz* Guest
    Huhu sad girl

    Schön das du den Weg ins Forum gefunden hast, denn wie mir scheint hast du großes Potential.
    Es hat eine Weile gebraucht bis ich mich mit der Überschrift anfreunden konnte, aber im Endeffekt ist es mir gelungen.
    Vorallem in der ersten Strophe muss ich Sternstaub widersprechen, denn diese ist äußerst gelungen und die Reime wirken meiner Meinung nach nicht künstlich oder unnötig, das einzige was auch mir nicht wirklich gefallen konnte war folgendes:
    Es schießen die Fontänen
    und fluten jeden Rand.
    Es ist schwer auf Tränen einen Reim zu finden der auch noch inhatlich passt, aufgrund des Schwierigkeitsgrades kann man die "Fontänen" aber akzeptieren
    Ansonsten gibts wahrlich nichts zu meckern, ich bin von deinem Talent jedenfalls überzeugt und hoffe, dass du dem Forum erhalten bleibst und hier eine zweite Heimat finden kannst.

    Lieb grüßt dich
    Der Kleine Prinz

  7. #7
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    in der Nähe von Düsseldorf
    Beiträge
    457
    Hallo Prinz,
    ich darf dir widersprechen?

    Zitat Zitat von DerKleinePrinz*
    Vorallem in der ersten Strophe muss ich Sternstaub widersprechen, denn diese ist äußerst gelungen und die Reime wirken meiner Meinung nach nicht künstlich oder unnötig
    Die Bilder sind toll, aber da die Satzverknüpfungen fehlen ist es eine lose Aufzählung, die nur durch Reime zusammengehalten wird. Dadurch wirken die Reime künstlich. Die Reime an sich in der Striophe find ich nicht schlecht.


    Es ist schwer auf Tränen einen Reim zu finden der auch noch inhatlich passt, aufgrund des Schwierigkeitsgrades kann man die "Fontänen" aber akzeptieren
    Aufgrund des Schwierifgkeitsgrades? Hast du den Kuschelmodus verschluckt?
    Sorry. Mir fehlt der Sinnzusammenhang zu sehr. Weil ob das Wasser nach unten oder nach oben geht, ist innerhalb von 4 Zeilen ohne Erklärung eindeutig zu viel des Guten.

    Liebe Grüße,
    Sternstaub

  8. #8
    Total Blackout Guest
    Hi Ho,

    also Sternenstaub, ich verstehe deinen Einwand ehrlich gesagt nicht. Für mich wirkt die besagte Strophe auf keinen Fall lose, da die Motive der einzelnen Verse den nötigen Zusammenhang bilden. Freilich ist es eine Aufzählung, aber lose ist sie nicht.

    Bei den Fontänen ist einfach nur unklar, woher sie plötzlich kommen, deswegen wirken sie nicht gerade passend in der Strophe. Allerdings ist der Reim an sich gelungen, hat weder etwas mit Kuschelmodus oder Schwierigkeit zu tun, da es sich hierbei um einen schlichten Reim handelt.

    In diesem Sinne würde ich, Sad Girl, näher beleuchten, woher die Fontänen kommen, da sie zum "gießen" in dem Sinne nicht passen. So möchte ich Sternstaub in dieser Richtung auch völlig Recht geben.

    Versuch vielleicht eine andere Lösung.

    Dennoch gern gelesen!

    LG TBO

  9. #9
    Registriert seit
    Dec 2005
    Ort
    südlich
    Beiträge
    986
    Hallo Sad Girl,

    nun ist dein Gedicht zum Mittelpunkt einer lyrischen Fachdiskussion geworden.

    Ich selbst mache mir meistens nicht die „Mühe“, in Reimen zu arbeiten, zumal die Metrik eines gereimten Gedichts dann genau auf Fehler geprüft wird – oder eben darauf, ob der Inhalt der Metrik geopfert wurde. (Wer ohne Reime schreibt, darf sich darauf verlassen, dass sich die Leser voll auf den Inhalt konzentrieren – und entweder sie mögen ihn oder nicht. Dennoch sollte natürlich auch ein reimfreies Gedicht eine gewisse Melodie in sich tragen.)

    Als ich begann, dein Gedicht zu lesen, dachte ich zunächst an eine Art Endzeitstimmung, die von der Gewalt des Menschen an der Natur hervorgerufen wurde. Denn du hast sehr stark mit Naturbildern gearbeitet. Je länger ich las, umso mehr geriet mein erster Eindruck jedoch ins Stocken. Aber ich konnte am Ende, fürchte ich, doch nicht genau das verstehen, was du mit diesen Zeilen ausdrücken wolltest. Erst deine Information über die Bedeutung der letzten beiden Zeilen ließen mich dein Gedicht nun wohl besser verstehen: Du hast die Natur großteils als Bild für die Gesellschaft gewählt. Oder liege ich damit falsch?


    Die Kommentatoren zuvor haben sich nach meinem Eindruck hauptsächlich mit der Technik dieses Gedichts auseinandergesetzt, aber nicht so sehr mit dem Inhalt oder der Gesamtaussage deiner Zeilen, vielleicht weil wir alle nicht so genau wussten, was der Inhalt ist? (Ich möchte hier jetzt wirklich niemanden persönlich angreifen, bitte. Es ist nur mein Eindruck. Ich selbst zähle mich eher zu den Begriffstutzigen.)


    Aus deinen Zeilen spricht für mich die Einsamkeit und das Gefühl der Verlorenheit, die (wohl immer mehr von) uns auf dieser Erde oder zumindest in der Gesellschaft, in der wir leben, umgibt, besonders wenn man nicht das Glück hat, in „guten Umständen“ zu leben, sei es finanziell und/oder familiär. Gerade deshalb finde ich deine letzte Strophe am aussagekräftigsten und schönsten – auch wenn es erst deines Hinweises bedurfte, um sie wirklich zu verstehen.

    Du könntest dein Gedicht vielleicht tatsächlich noch spannender machen, wenn du auf den Kreuzreim verzichten würdest. Wenn du aus jeweils vier Versen pro Strophe nur zwei machen würdest, könntest du die von mir markierten Wörter durch andere ersetzen. Bitte versteh dies jedoch nur als meinen Vorschlag, der mir recht spontan einfiel. Du musst ihn nicht beherzigen.

    Kein Vogel fliegt am Horizont, die Wolken sind ergraut.
    Verborgen die Gewitterfront, es schallt kein Menschenlaut.

    Der Wind zieht seine Kreise, verwüstet Tal und Feld.
    Die Bäume neigen leise in Richtung Trümmerfeld.

    Der Himmel gießt die Tränen in Bächen auf das Land.
    Es schießen die Fontänen und fluten jeden Rand.

    Die Kälte lähmt die Schritte, die Wege bleiben leer.
    Vom Rande in die Mitte und auch von dort hierher.

    So, jetzt hast du so viel gutgemeinte Kritik und Hinweise erhalten, wahrscheinlich mehr, als dir lieb war.

    Dein Gedicht mag kein grandioses Werk im lyrischen Sinne sein (wie die wenigsten in diesem Forum – wir alle versuchen uns nur), aber es ist eines, das nicht nur mich beschäftigte. Ich habe es sehr gern gelesen, kommentiert und darüber nachgedacht. Ich glaube, deine Botschaft kam (mit etwas Nachhelfen zugegebenermaßen) bei mir an. Und das ist das Wesentliche.

    Herzlich
    Honigblume
    Geändert von Honigblume (23.11.2008 um 23:24 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    12
    ich glaube, ich muss mich für das chaotische Gedicht mal entschuldigen. es klingt wirklich komisch. Ich wollte eigentlich damit verdeutlichen, wenn jemand "Amok" läuft,dass nichts geordnet oder sinnvoll erscheint. Es geschiet plötzlich und stößt auf großes Unverständnis. Nun gut, dass habe ich ja erreicht, aber trotzdem bin ich nicht glücklich darüber. Aber ich muss auch was zu meiner Verteidigung sagen. So schlecht kann das Gedicht nicht sein, sonst wäre es nicht unter die 100 besten der Frankfurter Bibliothek gekommen.

  11. #11
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    10.995

    Das Himmelreich läuft Amok

    Jede Kritik ist sicher gut gemeint, aber sie ist immer subjektiv und jeder hat
    andere Schwerpunkte. Ich finde Dein Gedicht sehr schön. Verbesserungen können vielleicht Fachleute vorschlagen. Unbedarfte Leser zu welchen ich in
    weiten Bereichen immer noch zähle, nimmt dies so wie es ist, schön und ausdrucksvoll.

  12. #12
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    12
    @ Hans Plonka

    Ich denke, du bist ein erfahrender Leser als du glaubst.
    Du hast weder auf die Rechtschreibung, noch auf passende Metrik oder Perfektion geachtet, sondern auf dein Gefühl. Genau das ist bei Gedichten am wichtigsten. In 50 Jahren wird kein Leser mehr wissen, ob die Silbenzahl in Ordnung war, ob und wo ein Komma gesetzt wurde und dass ich nicht alles perfekt gereimt habe. Sie werden sich daran erinnern, was sie während des Lesen gefühlt haben. Deswegen ist das Streben nach einem perfekten Gedicht utopisch. Sobald jemand sagt: "Ja- genau so fühle ich mich auch, genauso denke ich." hat man sein Ziel erreicht.

    Oder wie Mahatma Gandhi sagte:

    Ich will nicht an euern Verstand appellieren. Ich will eure Herzen gewinnen.

    Ich finde es schade, dass es vielen Lyrikern nur noch darum geht, ein perfektes Gedicht zu schreiben und dabei den Leser vergessen, der in einem perfekten Gedicht nicht mehr seine chaotische Welt wieder findet.

  13. #13
    Registriert seit
    Oct 2008
    Beiträge
    31

    Verständlichen Worten.

    Hallo sad-girl88
    oder Mad-girl?

    Ich finde dein Gedicht sehr gelungen.
    Aber ich bin auch kein Poet, sondern nur Leser
    und Freund von verständlichen Worten.


    Könten auch meine Worte sein

    Ich finde es schade, dass es vielen Lyrikern nur noch darum geht, ein perfektes Gedicht zu schreiben und dabei den Leser vergessen, der in einem perfekten Gedicht nicht mehr seine chaotische Welt wieder findet.

    LG Selbstmörder
    Geändert von Selbstmörder (24.11.2008 um 20:03 Uhr)
    Bin kein Dichter und auch kein Poet, weiß auch nicht wie das geht.

  14. #14
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    in der Nähe von Düsseldorf
    Beiträge
    457
    Ich bin etwas verwundert in welche Richtung die Diskussion gewandert ist. Mein Kommentar war doch agr nicht so böse.
    Ich habe lediglich Stellen aufgezeigt, die mir nicht gefallen haben oder die mich verwirrt haben. Ich bedauer, dass du nicht weiter darauf eingegangen bist.
    Mit dem Todschlagargument, dass es aber doch gut ist, weil es veröffentlicht wurde, kann ich als Leserin wenig anfanegn und erschrickt mich dann doch sehr.

    Verwirrte Grüße,
    Sternstaub

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. amoK
    Von TheJokeStupid im Forum Arbeitszimmer - Die Gedichte-Werkstatt
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.05.2014, 17:11
  2. Amok
    Von Para Smile im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 29.12.2011, 20:40
  3. Amok
    Von Worm im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 15.02.2008, 21:31
  4. SSV im Himmelsreich
    Von .:[Wer]:. im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 22.02.2007, 16:41
  5. Danse_Macabre läuft Amok
    Von Antaques Neas im Forum Ablage
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 08.12.2004, 16:09

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden