Thema: Trauer

  1. #1
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    Trauer

    Trauer fließt vor mir,
    wie ein reisender Fluss der Gier,
    ein leises Flüstern laut im Kopf,
    ruft nach Zukunft, die erhofft,

    erhofft, dass Trauer bald Vergangenheit
    und Liebe Freud Geborgenheit,
    das Ruder umreist in der Flut
    und einst ein stiller Fluss noch tobt
    und leise plätschert in der Nacht,
    mit süßem Duft und leise lacht...
    Geändert von kiss of death (02.12.2008 um 15:57 Uhr)
    wenn Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen dann tu es ihnen gleich und *strahl* doch auch mal...

  2. #2
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    Hallo kiss of death.

    da bei dir sämtliche Satzzeichen fehlen, fällt es mir beim ersten und auch noch beim zweiten Lesen recht schwer, dein Gedicht zu deuten.

    Das lyrische Ich ist traurig und erhofft sich eine Zukunft mit Liebe, Freude und Geborgenheit.
    Die erste Metapher "Trauer fließt vor mir wie ein reisender Fluss der Gier" bedeutet denke ich, dass das lyrische Ich von der Trauer mitgerissen wird (vllt. auch sein eigenes Ich vergisst).

    Die zweite Metapher "ein leises Flüstern laut im Kopf ruft nach Zukunft die erhofft" ist wohl klar, werd ich auch nichts mehr zu sagen.

    Die dritte Metapher "erhofft dass Trauer bald Vergangenheit und Liebe Freud Geborgenheit das Ruder umreist in der Flut" drückt aus, dass das LI sich erhofft, dass die traurige Vergangenheit sich ins positive verändert und von Liebe, Freude und Geborgenheit erfüllt wird.

    Die letzten 3 Verse verstehe ich nicht so ganz.
    Du schreibst:

    und einst ein stiller Fluss noch tobt <- redest du von obigem Fluss der Gier ?
    und leise plätschert in der Nacht <- da redest du von dem stillen Fluss, oder ?
    mit süßem Duft und leise lacht... <- wieso süßer Duft ? Wenn du von dem Fluss der Gier redest, passt die Metapher nicht so ganz.


    Und die Schriftgröße deines Gedichts finde ich auch abnormal. Vllt ein bisschen zu groß geraten ?
    Als ich dein Gedicht angeklickt habe und dieses riesen Ding gesehen habe, hab ich mir sofort überlegt, das ganze wieder wegzuklicken. Habs dann mal runtergescrollt und gesehen, dass ich mir den Augenkrebs nicht lange antun muss, weils ein kurzes Gedicht ist.


    Würde mich freuen, wenn du mir meine Fragen bezüglich deines Gedichtes beantworten könntest.

    Gern gelesen, wenn auch mit bleibenden Augenschäden wieder gegangen :P
    LaLaLa
    Geändert von LaLaLa (01.12.2008 um 21:24 Uhr)

  3. #3
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    hallo LaLaLa :]
    ich hoffe, dass deine Augen sich wieder etwas erholt haben ;]

    du hast mein Gedicht ganz gut gedeutet...
    wie du schon richtig erkannt hast beziehen sich die letzten 2 Verse auf den "Fluss der Gier"... bei dem 3 Vers....sagen wir... es war dichterische Freiheit... angenommen du stehst vor einem Fluss kann es doch passieren, dass er bsp. nach Fisch oder ähnlichem riecht... warum also nicht süß?!
    Im Bezug auf das Lachen...wenn ein Fluss plätschert warum nicht mit "lacht" umschreiben?!
    Ich hoffe, dass ich alles erwähnt habe

    Ich weiß, dass viel bessere Gedichte gibt... dass meine auch noch nicht so toll sind aber man kann ja daran arbeiten
    es freut mich, dass du es gerne gelesen hast...
    danke für dein Kommentar und deine Tipps bezüglich Schriftgröße-Satzzeichen.

    lG
    kiss of death
    wenn Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen dann tu es ihnen gleich und *strahl* doch auch mal...

  4. #4
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    Ich danke dir, dass du mich erlöst hast.
    Schon viel besser jetzt, von wegen Schriftgröße etc.

    Bezüglich der dichterischen Freiheit: Schön und gut, allerdings finde ich die Metapher dann trotzdem nicht so gut gelungen, denn wenn S2 V4+5 sich auf den Fluss der Gier beziehen, sollte eher eine düstere Metapher folgen und nicht "süß", weil Trauer imho nicht "süß" ist

    Außerdem ist mir noch etwas aufgefallen, nachdem ich mir die "kleinere" Version durchgelesen habe.
    In den letzten beiden Versen hast du jeweils 1x leise stehen.
    Vielleicht kann man aus dem letzten Vers ja "mit graus'gem Duft und hysterisch lacht..."
    Wobei ich die Wiederholung und auch die meiner Meinung nach unpassende Metapher entfernt hätte.

    das Ruder umreist in der Flut <- auch hier ist mir was aufgefallen. Es müsste "rumreißt" und nicht "umreist" heißen, wenn du damit meinst, dass sich etwas schnell ändern soll.

    Hoffe ich konnte dir nochmal ein wenig helfen

    Lieben Gruß

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