Das alte Jahr zweitausendacht
war voller Turbulenzen.
Die Gier hat es so krank gemacht.
Jetzt spüren wir die Konsequenzen

Ganz sachte, leider reichlich spät,
erkennt man nun was falsch, was richtig,
es wächst die Solidarität,
die grad in Notzeiten so wichtig.

Es gab schon Zeiten die viel schlimmer,
die kosteten viel Mut und Kraft,
ob Rezessionen, was auch immer,
da haben wir's doch auch geschafft

Das nächste Jahr wird vieles ändern.
So manches ist zu korrigieren.
Nicht nur bei uns, in allen Ländern,
um diese Gier auszuradieren.

Vom Westen weht ein neuer Wind.
Die Hoffnung treibt er vor sich her,
dass sich die Menschen einig sind,
denn Einigkeit macht’s halb so schwer.

Die Wunschliste fürs nächste Jahr
wird noch für weitre Jahre reichen,
denn dort, wo mal Vertrauen war,
sind Defizite auszugleichen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man,
drum bleibt uns da noch alles offen,
mit einem Lächeln dann und wann,
das Allerbeste nun zu hoffen.

Und grade das wünsch ich uns allen,
dass wir das Lachen unterdessen,
anstatt ins Grübeln zu verfallen,
im nächsten Jahr nicht ganz vergessen.

.Die Welt ist trotzdem noch sehr schön.
Lasst Euch das Leben nicht vermiesen
Braucht nur die Felder anzusehn,
wenn dort die Blumen sprießen.