1. #1
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    Das Gefühl der Gefühlslosigkeit

    Weißt du, wie es ist…

    Völlig gefühllos auf die Uhr zu starren, dir bewusst zu sein,
    dass dein Leben mit jedem leisen Ticken des Zeigers kürzer wird
    und dabei nicht einmal Schmerz zu empfinden??

    Auf dem Bett zu liegen
    und die Tränen nicht stoppen zu können,
    deren Grund du nicht kennst??

    Die innere Stimme zu hören, die sagt:
    „Es ist doch alles in Ordnung!“
    Und die äusseren Fragen:
    „Was ist los, du kannst es doch sagen!“
    Ein Satz, der dich auf die Palme bringt
    weil eigentlich doch alles stimmt…

    Sich über nichts freuen zu können??
    Sich zu fühlen, wie ein vierblättriges Kleeblatt
    auf der Suche nach Glück??
    So unfair allen gegenüber, denen es wirklich schlecht geht…

    Genau das niemandem erklären zu können??
    Im Schein einer Kerze völlig allein zu sein,
    und das flackernde Flämmchen
    ohne es zu wollen
    mit einer salzigen Träne auszulöschen??

    Innerlich kalt zu sein,
    sich am liebsten vor dem Leben zu verstecken
    und vor dem eigenen Ich zurück zu schrecken??

    Weißt du wie es ist nicht weiter zu kommen??
    Sich zu fühlen wie die Zahl einer Münze,
    die unbedingt den Kopf auf der anderen Seite kennenlernen will??
    Und genau dieses unbeschreibliche Gefühl hier zu beschreiben versuchen,
    obwohl es nicht möglich ist
    es irgend jemandem verständlich zu machen?!

    Kennst du es,
    dieses Gefühl?
    Oder bin ich damit tatsächlich so verdammt allein??

  2. #2
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    Das Gefühl der Gefühlslosigkeit

    Hallo Dontbreak,

    irgendwann kommt bei jedem einmal die Zeit, in der man über sich nachdenkt. Der Gedanke, dass es für die eigene Person auch eine Nichtexistenz geben wird, macht einem die jetzige zeitliche Existenz bewußt. Dies verändert die Einstellung gegenüber der Umwelt. Jeder reagiert anders auf diese Erkenntnis. Es kann zu Depressionen führen oder zu einer intensiveren Lebensführung.

    Mit Deinem Gedicht zeigst Du dies sehr schön auf, zumindest habe ich es in diesem Sinne verstanden.

    Es grüßt Hans Plonka

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