Thema: Schicksal

  1. #1
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    Schicksal

    Ich hatte nie jemanden
    Jemanden der mich so geliebt hat wie du
    Ich kenne dieses Gefühl nicht
    So perfekt, so sorglos zu sein
    Du gibst mir alles wonach ich mich je gesehnt habe
    Alles was ich in meinem Leben brauche
    Und ich weis du bist richtig

    Denn Baby dein Anblick ist göttlich
    Deine Seele das schönste das ich kenne
    Und ich weis, wenn ich bei dir bin ist alles in Ordnung
    So schön wie es noch nie zuvor war

    Ich wusste nie wie glücklich ich sein kann
    Nur wenn ich nachts neben dir liege
    Wenn ich deine Stimme höre
    Und den Klang deines Lachens

    Ich kann nur noch davon träumen wie ich mit dir Zeit verbringe
    Das ist alles was ich tue
    Ich sitze hier und schließe meine Augen
    Und alles was ich sehe bist Du
    Bis ich dich wieder an meiner Seite habe

    Ich wusste nie wie glücklich ich sein kann
    Keine kann mich so lieben wie du
    Keine ist so wundervoll
    Und Baby ich brauche dich
    Ich brauche alles an dir

    Und ich weis genau
    Egal wo du auch bist
    Nichts kann so stark sein wie meine Liebe für dich
    Du bist mein Schicksal an das ich nie geglaubt habe
    Mein Engel der vom Himmel fiel

    Denn das ist alles an das ich noch glauben kann
    © (by ♥Lovestory♥)

    noch unkommentiert:


  2. #2
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    Hallo Lovestory,

    aufgrund Deiner Bitte will ich gern etwas zu Deinem Schreiben sagen:

    Leider fängt es damit an, dass ich von dichterischen Elementen in diesem Werk eigentlich nicht sprechen möchte; in meinen Augen handelt es sich eher um einen Brief – einen, der durchaus für den Adressaten inhaltlich wertvoll zu sein vermag, der aber losgelöst von diesem von Dritten kaum als künstlerisch empfunden werden wird. Bitte nimm mir diese Einschätzung nicht übel.
    Rein durch die Einteilung in Strophenabschnitte und die Setzung von Zeilenumbrüchen wird eben aus einem Text noch kein Gedicht. Eine metrische Struktur oder ein sinniges Reimschema sind für das Dichten selbstverständlich nicht unbedingt erforderlich, so man sich von klassischen Stilen löst; jedoch halte ich eine inhaltliche Verdichtung für einen recht wesentlichen Bestandteil und ebenfalls, gerade bei derart oft bearbeiteten gängigen Themen wie der Liebeslyrik auch die Verwendung von Bildsprache bzw. Metaphern für sinnvoll. So, wie Deine Zeilen derzeit in simpler Wortwahl Sachverhalte und Empfindungen schildern, entsteht kein für einen nicht involvierten Leser ansprechender, mitreißender Eindruck.

    Ich persönlich empfinde – auch bei wesentlich lyrischeren Aufbauten – fehlende Satzzeichen häufig als Manko; hier bei diesem Text insbesondere, da Du zwar vollständige Sätze formulierst, der Satzzeichensetzung Dich aber gänzlich entziehst. Hinzu kommen diverse Fehler in der Rechtsschreibung, die das Lesevergnügen für mich nicht unbedingt erhöhen („das Schönste“, „ich wieß“ etc.) Auch umgangssprachliche Einstreuungen, wie „Baby“ finde ich persönlich nicht gelungen, was sicherlich teils Geschmackssache ist; nur solltest Du eben bedenken, dass ein neutraler Leser sich nicht als lyr.Du angesprochen fühlen wird, so er denn diese Namensbezeichnung nicht auf seine Person zu beziehen vermag.

    Das ist jetzt insgesamt sicherlich keine erbauliche Rückmeldung, was mir leid tut. Als Rat kann ich Dir aber nur auf den Weg gehen, Dich vorerst ein wenig lesend mit Lyrik, und diesbezüglich nicht nur mit Werken, sondern auch mit theoretischem Wissen über die Möglichkeiten sprachlicher Stilmittel und deren Verwendung zu informieren. Es gibt unzählige Varianten, einen Text zu gestalten; diese erst einmal zu kennen und bei anderen Schreibern wahrzunehmen hilft Dir sicherlich weiter. Aussagen wie „Deine Seele ist das Schönste, was ich kenne“ sind natürlich für ein konkretes Du anrührend und angenehm zu hören, doch wäre ein wenig mehr Phantasie sicherlich hilfreich, um einen Text spannend zu machen - (sogar in Märchen gibt es bereits bildhafte Formulierungen, wie „Du bist wie das Salz in der Suppe für mich“, die sich um ebensolche bildhaften Elemente bemühen. Vielleicht schaust Du Dich vorerst einmal hier im Forum ein wenig um, denn das Sprechzimmer bietet eine Vielfalt an Vorschlägen und Erläuterungen. Wenn der Umgang mit Sprache Dir Freude macht – und das ist eigentlich wohl die einzige Voraussetzung, um sich dichtend zu entwickeln – wirst Du sicherlich bald Werke einstellen, die Dich (und mich/andere Leser) mehr zu überzeugen vermögen.

    Lieben Gruß
    Nina
    .
    .

    "gesammelte Empfehlungen" von linespur
    Du vermisst einen Kommentar zu Deinem Gedicht?

    Genie ist weniger eine Gabe denn aus blanker Not geborener Erfindungsreichtum.
    Jean Paul Sartre

  3. #3
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    Dec 2008
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    1
    das ist wunderbar. Sheridan

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