1. #1
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    Haus des Glückes

    Warme Küsse und immer wieder,
    sie regnen auf meinen Körper hernieder.
    Sie kribbeln und brennen, die Küsse von dir.
    Ein wohles Gefühl, es ist nun in mir.

    Das Gefühl ist so schön, mein Körper wird heiß.
    Schau wie er zittert, auf zärtliche Weis´.
    Die Hitze in mir, sie breitet sich aus.
    Zusammen sind wir ein gemeinsames Haus.

    Ein Haus des Glückes, erfüllt von Liebe.
    Lüste überfallen uns, wie stille Diebe.
    Wollust überkommt uns wie reißende Fluten.
    Wir gehörn zusammen, im Schlechten wie im Guten.
    Geändert von orchidee (04.10.2009 um 19:37 Uhr)

  2. #2
    IngoRaup ist offline und immer schön in Bewegung bleiben >>>
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    Hallo Orchidee,

    könnte man auch so schreiben:

    Heiße Küsse und immer wieder,
    sie regnen auf meinen Körper hernieder.
    sie kribbeln und brennen, die Küsse von dir.
    Ein wohlig' Gefühl, ist es ist nun in mir.

    Ein Haus des Glückes, erfüllt nur von Liebe,
    von Lüsten gestreichelt und etwas wie Diebe, (erwachen die Triebe )
    Wollust überkommt uns wie reißende Fluten,
    gehören zusammen - im Schlechten, im Guten.

    Gefühl ist so schön, es wird immer besser,
    mein Körper erzittert, wird heißer und kesser,
    die Hitze, sie breitet sich jetzt in mir aus,
    jetzt sind wir eins, ein gemeinsames Haus.

    Gruß von Ingo

  3. #3
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    178

    Hallo Orchidee,

    Dein Gedicht, welches ich leider erst jetzt lese, gefällt mir sehr gut!
    Du hast hier Romantik und Erotik sehr gut miteinander verbunden.

    Ich hätte allerdings einen leicht abgeänderten Vorschlag:
    Deine warmen Küsse regnen hernieder.
    Auf meinen Körper, immer wieder.
    Sie kribbeln und brennen, die Küsse von dir.
    Ein wohles Gefühl, überall in mir.

    Das Gefühl ist so schön, mein Körper wird heiß.
    Schau wie er zittert, auf zärtliche Weis´.
    Die Hitze in mir, sie breitet sich aus.
    Zusammen sind wir ein gemeinsames Haus.

    Ein Haus des Glückes, erfüllt von der Liebe.
    Lüste umschleichen uns, wie stille Diebe.
    Wollust umströmt uns, wie reißende Fluten.
    Wir gehören zusammen, im Schlechten, im Guten.


    Dies ist mein Vorschlag, es ist dir aber auch so gut gelungen. Nur "Mein Körper zittert, wird immer heißer." stört mich etwas zu sehr. Die Worte "besser" und "heißer" wollen sich für mich nicht so richtig reimen.

    Sehr gern gelesen und kommentiert!

    mfg


    Aset Radol

  4. #4
    Limes Guest
    Zum Holpern siehe bitte die beiden Vorposter -
    aber auch ich habe dein Gedicht gerne gelesen!
    Es hat mich zum Lächeln gebracht:
    "Hm, netter Titel, aber eigentlich ist das
    Thema Bordell nicht leicht zu verdichten...!?"

    Und dann eine Me_nasch_o_paar

  5. #5
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    @aset radol
    danke ich werde deinen vorschlag umsetzten.

    @ limes
    ja die eine selle hat mir selbst nicht recht gefallen, aber zum thema bordell: darum geht es nicht. schade das es so verstaden wird. vielleicht habe ich es auch bischen doof formuliert

  6. #6
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    Hallo Orchidee,

    eigentlich will ich nur kurz melden, dass ich sehr verwundert bin über das Herstellen eines Bezugs zwischen dem Titel und einem Bordell, wie Limes es anregt. Ich jedenfalls sehe das gar nicht so! Mir gefällt der Titel als Ausdruck der Gemeinsamkeit und eines Schutzraumes, den man miteinander schafft und sich gegenseitig gewährt. Ansonsten gäb's noch einiges zu werkeln. Es holpert an allen Ecken und Enden, weil ein einheitliches Metrum fehlt und die Anzahl der Silben pro Vers recht zufällig schwankt. Auch sind "Küsse" und "heiß" ein bisserl oft vertreten und so unglaublich innovativ auch nicht. Wenn du dran noch arbeiten willst, helfe gerne weiter!

    Liebe Grüße,
    monalisa

  7. #7
    Limes Guest
    Zitat Zitat von monalisa
    eigentlich will ich nur kurz melden, dass ich sehr verwundert bin über das Herstellen eines Bezugs zwischen dem Titel und einem Bordell, wie Limes es anregt. Ich jedenfalls sehe das gar nicht so!
    - Wie sagt Papageno zusammengefasst zu Pamina: ..."Bist ja auch ein Mädchen"... Wobei die Doppeldeutigkeit, die durch diese Zusammenfassung auftritt, ausdrücklich so gemeint ist, denn eigentlich geht es in dem Gespräch um die "wahre" Liebe..., aber halt - genau: Eher dem Mädchen, denn Papageno meint schon auch die Bedürfnisse "lustiger Stunden"

    Jetzt bitte nicht unangenehm berührt sein, aber Triebabfuhr kann unglaublich beglückend sein - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    LG, L.

    EDIT: Gemeint ist der 14. Auftritt im 1. Aufzug, kurz vor dem Duett Nr. 7, ab: "Freund, vergib!" (Originaltext Schikaneder).
    Geändert von Limes (18.03.2009 um 20:37 Uhr)

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