Thema: Sternenkind

  1. #1
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    Sternenkind

    Sternenkind


    Im warmen Lichte dieser Nacht
    der Horizont ist deine Bühne
    tanzt unschuldig und unbedacht
    übst unverordnet ehrlich Sühne

    Zahllos leuchten deine Schergen
    verfolgen still nur deine Kunst
    konnt mein Bewundern nich verbergen
    verfiel fast kampflos deiner Gunst

    Im Zwielicht trägst du mich zu Grabe
    gehst lautlos zärtlich wie der Wind
    schon deine Existenz ist vage
    bist ein verwunschnes Sternenkind
    Geändert von Gleund (11.12.2008 um 19:56 Uhr)
    Unkommentiert:

  2. #2
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    Hallo Gleund;

    Hmm, was soll ich dazu sagen?
    Außer das es wiedermal technisch und wortgewandt hervorragend ist,bleibt doch eine Frage offen..nämlich.. wer soll es sein das Sternenkind???
    Mir scheint du möchtest irgendwen, irgendetwas sagen wollen..
    Es ist schon sehr wehmütig, als würde das LyI verletzt worden sein, nicht der/ die Einzige die verletzt wurde.. aber man ist von diesem Strahlen, leuchten einfach mitgezogen worden.. kam dann die Erkenntnis???

    oder geht das Ganze in eine andere Richtung.. mir fällt viel dazu ein.. immer schlimm.. wenn ich mich nicht entscheiden kann, welche Interpretation ich jetzt wähle.. ich lass es mal so stehen..

    Wehmütig schön..
    behutsame Grüße, Behutsalem
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  3. #3
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    In der Tat ist dieses Gedicht einem realem Menschen gewidmet.
    Aber was genau es spricht..............das muss jeder der das Gedicht liest für sich selbst entdecken .

    Vielen Dank für deine abermals lieben Worte.
    Unkommentiert:

  4. #4
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    Wenn man weiß, dass es eine reale Person ist, wird es klarer.

    Erstmal danke für die Erkenntnis, dass es "Du tanzt" und nicht "Du tanzst" heißen muss - ich habe das endlich mal recherchiert...

    Aber dennoch bleibt die Existenz "vage" statt "wage" - oder hat die neue RS das geändert?


    Ich mag das Gedicht - aber es klingt nach "ehrlicher Sühne" für einen Vorgang der nach berechnendem Tun klingt, aber mit später erteilter Absolution, weil sie ja nicht anders kann... Ist da ein Widerspruch?


    LG Thomas

  5. #5
    Rabenmädchen Guest
    Hallo Gleund,

    ich will nur kurz raten über das unverordnet nachzudenken. Das Wort scheint mir unpassend zu sein.
    Das Bild der leuchtenden Schergen verstehe ich nicht. Das „fast“ vor kampflos nicht ausnahmslos gelungen. Anderes ist schon erwähnt worden.

    Dieses Sternenkind, sagst Du, ist einer Person gewidmet oder anders gesagt: Du hast an eine Person gedacht. Nimm es mir nicht übel, dass ich in Deinen Zeilen nicht das spezielle, Deines Sternenkinds entdecken kann. Der Text könnte unter einem Stapel Winx-Puppen liegen und er würde mir nicht unpassend erscheinen. Versuche doch etwas einzubringen, dass nicht so allgemein ist. Das würde mich neugieriger machen.

    Gruß aus monotonen Wüsten von

    Mohammed

  6. #6
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    Hey Gegenwind und Rabenmädchen

    dir Gegenwind erstmal danke für das "vage" hast du natürlich Recht mit.

    Stimmt ehrliche Sühne kann man für etwas leisten das man zwar tut aber eigentlich vielleicht garnicht in böser Absicht...........darum hat man auch Absolution verdient.

    Danke für deine Gedanken


    und dir Rabenmädchen möchte ich sagen das ich meine Gedichte nicht verfasse damit jeder sofort weiß was ich denke, sondern um mir Dinge von der Seele zu schreiben.
    Nicht jedes kann ein jedes Gedicht nachempfinden, dazu bedarf es oftmals auch einer ähnlichen Situation oder Erfahrung.
    Manche finden ihre ganz eigenen Gedanken in meinen Zeilen wieder............ihre eigenen Gefühle.
    Jeder verbindet etwas anderes damit.
    Und ich das meine.

    Ich könnte jetzt erklären was ich mir mit jeder Zeile gedacht habe, aber fühlen würdest du das Gedicht dann trotzdem nicht.

    Schade das ich dich nicht erreichen konnte.

    Ich danke dir dennoch vielmals für deinen Kommentar


    mfg

    Gleund
    Geändert von Gleund (11.12.2008 um 20:11 Uhr)
    Unkommentiert:

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