1. #1
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    Nov 2008
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    Der Sommer ist aus

    Der Sommer ist aus,
    Die Sterne sind verschwunden,
    Das Blut liegt tief
    in meinen Wunden,
    wenn ich hinausschau’.

    Der Ofen bleibt an,
    die Glut hält lang,
    ich wart’ auf dich,
    in dieser Winternacht.

    Meine Türe bleibt zu,
    mein Zimmer bleibt leer,
    ich träum’ von dir,
    in jeder Nacht.

  2. #2
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    Jan 2004
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    Wuhan
    Beiträge
    249
    jo, so'n aehnliches Gedicht hab ich neulich auch geschrieben.

    buckliges Wintergedicht

    die erde ist ein kalter berg
    auf seinem gipfel -- ich
    erwarte den
    wintermützenverkäufer

    erinnerung feuer
    hoffnung schippe
    sehnsucht salz
    in meinen wunden

    pocht kein herz mehr
    steht mir zu
    eis

    hat zeit mein sein zerrieben
    stetig friert
    der tau

    ------------

    verblueffend, oder?

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