Am Bächlein

Am Bächlein saß ich einmal drunten
und hatt' die Beine ausgestreckt.
Hab meine wandermüden Füße
ins kühle Naß hinein gesteckt.
Ich lehnte mich zurück ins Gras,
in dem die schönsten Blumen sprossen.
Zum Himmel auf hab ich geschaut
und die frische Luft genossen.
In den allerhöchsten Sphären,
durch das Blau ein Wölkchen zog.
Der laue Wind der leise wehte,
das saftig grüne Gras sanft wog.
Das Bächlein floss mit munt'rem Sprudeln,
hat wohltuend meine Füß umspült.
In diesem herrlichem Momente,
hab ich mich ach so frei gefühlt.

2005