Ich ertrink in deinen Küssen,
die bedecken mich wie Flut
gespeist aus Tausend Flüssen -
Ach, du küßt so gut.

Und weht durchs Fenster kühler Hauch,
ein Sommerduft wie Melodie,
so brenn ich weiter, lodre, auch
weil du mich innig küßt wie nie.

Das Schlagen deines Herzens ist
wie Flügelschlag so wunderleicht -
du hast mit deiner süßen List
das meine längst erreicht.

So fürchte ich das Ende nicht;
ich weiß, daß ich vergehen muß.
Nur eins, woran mein Herz zerbricht:
an deiner Liebe, deinem Kuß.