Kleines Mädchen, so naiv,
ich erzähle, was alles falsch in ihrem Leben lief
Zu früh vertraut, den Falschen geglaubt,
der Verstand geraubt - und überhaupt
wurde ihr zu früh, zu viel erlaubt.
Kleines Mädchen, sie sieht es nicht,
wie langsam ihr Herz auseinander bricht.
Mit dem Schmerz gewachsen, die Welt erlebt -
ihr ewig widerstrebt.
Mit einem Haufen Sorgen gelebt,
Verantwortung wurde ihr schon in die Wiege gelegt.
Gekämpft, verraten, auf Besserung warten
Doch kleines Mädchen, gib ihm nicht die Hand!
Wieder vertraut, auf Lügen gebaut,
sie starrt an die Wand, die Feinde beim Namen genannt
Sie schreit, sie weint - alles verloren, wie es scheint;
Doch sie kämpft.
Gegen Zorn und Hass,
sie wird älter, sodass
die Angst schwindet und sich mit dem Mut verbindet.
Sie nimmt für Gerechtigkeit all das Leid in Kauf.
Sie betet, sie hofft
und die Zeit nimmt ihren Lauf.
Keine Rettung, keine Hilfe – Bitte,
kleines Mädchen, gib nicht auf!