Thema: Sinn ?

  1. #1
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    Sinn ?

    Erklär mir den Sinn des Lebens.
    Was bedeutet er, wofür ist er gut?
    Was versprechen wir uns von ihm?

    Wir suchen alle nach dem Sinn, ohne Unterlass.
    Doch wer vermag ihn zu finden?

    Ständig sind wir auf der Suche,
    doch was verborgen bleiben will,
    das wird verborgen bleiben.

    So manches mal fragen wir uns:
    Was mach ich hier, wozu bin ich hier
    und stellen fest:

    Ich bin hier,
    du bist dort,
    alles sucht,
    nichts findet.

    Und dann keimt der Gedanke:
    Die Suche, ist sie ein Sinn??
    Hilft sie zu hoffen, hält uns wach?
    Ist die Suche unser Sinn?

    Doch die Frage bleibt offen.
    Nur eins ist klar.
    Wir suchen weiter
    bis ans Ende unserer Tage


    Wenn noch was nicht passt... Immer offen für Verbesserungsvorschläge
    Geändert von Icegloo24 (11.01.2009 um 02:11 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Icegloo24,
    Ich kann Dir leider keine Verbesserungsvorschläge machen, weil ich auch nicht so sicher schreiben kann, aber die Frage die du in deinem Gedicht stellst kommt klar rüber. Nur möchte ich Dir doch widersprechen das wir alle nach dem Sinn des Lebens suchen. Ich denke das man selber dem Leben einen Sinn geben kann, dann brauch man sich diese Frage, die ja eigentlich keine Antwort zuläßt, sich so auch nicht mehr zu stellen.

    Liebe Grüße Hanno

  3. #3
    klaristes Guest
    Hallo Iceigloo24,

    leider muss ich gestehen, dass mir dein Gedicht gar nicht gefällt. Es hapert erstens an der Rechtschreibung und zweitens an dem was du ausdrücken möchtest.

    Du solltest mehr Gefühl in deine Zeilen stecken. Überlegen, warum etwas sinnvoll sinnvoll sein kann. Ich denke, es ließe sich viel daraus machen.

    Lieben Gruß
    klaristes

  4. #4
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    Hi Icegloo,

    ich finde die gestellte Frage "existentiell essentiell" -
    aber so ultra-essentiell, das sie schon wieder profan ist.

    Entweder schreibst Du ein Essay, oder Du solltest es in eine Form packen, bei der Du den Leser mitreißen kannst - in eine "neue" Sichtweise.

    Einfach nur einen Schulterschluss mit dem Althergebrachten zu suchen mutet trivial an...

    Ich glaube, man kann viel daraus machen -

    Beste Grüße - Thomas

  5. #5
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    Hallo Hanno
    Schön, dass du das Gedicht gelesen hast. Sicher hast du auch recht damit, dass wir wohl nicht alle nach dem Sinn des Lebens suchen. Dieses Gedicht ist allerdings auch nur ein Versuch einen kleinen Teil von meinem Denken über den Sinn des Lebens deutlich zu machen. Jeder in diesem Forum hatt natürlich seine eigene Meinung über diesen Sinn. Ich persönlich finde es faszinierend zu sehen, wie verschieden die Einstellungen zum Sinn des lebens sein können.
    Freundliche Grüße - Claudius


    Hallo klaristes
    Ich persönlich finde es schade, dass dir das Gedicht nicht gefällt. Sicher hapert es an der Rechtschreibung, was ich auch nach Möglichkeit bald beheben werde. Was den Ausdruck des Gedichtes angeht bin ich mit dir nicht ganz einer Meinung. Zum Teil lässt sich aus meiner Sicht nachvollziehen, dass es Teilweise etwas verworren ist, oder etwas nicht so rüberkommt wie es beabsichtigt ist. Aber ich denke, dies gehört etwas zu dem Gedicht dazu, da es auch ausdrückt wie meine Gedanken und mein geistiger Zustand zu dem Zeitpunkt waren, als ich das Gedicht verfasst habe.
    Es ist lediglich ein Versuch meine Gedanken über den Sinn des Lebens, die mir zu dem Zeitpunkt durch den Kopf gingen niederzuschreiben.
    Natürlich hatt jeder Mensch eine andere Einstellung zu dem Thema Sinn des Lebens, deswegen lässt es sich, meiner Meinung nach, auch schwer in Worte oder gar Zeilen fassen.
    Zu dem Thema ich solle mehr Gefühl in die Zeilen packen. Zu dem Zeitpunkt war meine Seele stark zerrüttet. Ich denke, dass davon doch recht viel in diesen Zeilen steckt. Mag sein, dass es Teilweise nicht stark nach außen dringt, doch ich denke, dass manche Leser dieses Gedicht aus einem etwas anderem Blickwinkel lesen werden.
    Ich persönlich fände es ziemlich hilfreich, wenn du mir noch einmal im näheren erläutern könntest, woran es am Inhalt und Ausdruck hapert.
    Mit lieben Grüßen Claudius


    Hi Thomas
    Erstmal muss ich leider gestehen, dass ich nur etwa die Hälfte von deinem Beitrag richtig verstanden habe. Allerdings muss ich auch dir sagen, dass die Sicht des Lesers das Verständniss des Textes recht stark beeinflusst. Zudem muss ich sagen, dass jeder Mensch seine eigene Sicht der Dinge(hier der Frage nach dem Sinn) hatt. Mag es für dich auch anmaßend scheinen, betrachte es mal so. Das Gedicht soll keineswegs deine Sicht auf die Welt verändern. Es soll dir nur zeigen, wie e aus anderer Sicht aussehen kann. Ist die Sicht ähnlich kann man natürlich auch versuchen etwas in dem Gedicht zu finden, was einem nützt.
    Ich bitte auch dich darum, deine Aussage etwas stärker zu Begründen, damit ich gegebenfalls einige Veränderungen vornehmen kann.
    Mit freundlichen Grüßen Claudius

  6. #6
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    Hallo Claudius, verzeih meine manchmal komplizierte Ausdrucksweise.

    Ich wollte was Einfaches sagen:

    Deine Gedanken sind die, die jeder beim Frühstück, bei der Arbeit, beim Sport und jederzeit haben kann.

    Indem Du wiedergibst, was (fast) alle denken, bekommst Du zwar Zuspruch, weil sich alle verstanden fühlen, erzählst aber keinem etwas, das er nicht schon längst weiß.

    Dadurch wird es zwar massentauglich, bleibt aber flach in der Aussage -
    so als würdest Du erzählen, dass Wasser nass ist...

    Ich hoffe, das war nun klarer - Liebe Grüße noch mal: Thomas

  7. #7
    klaristes Guest
    Lieber Claudius,

    nun, es gibt nicht nur Gedichte, die einem immer gefallen. Selbst gut geschrieben Gedichte können einem je nach Stimmungslage mal mehr, mal weniger gefallen. Das ist aber hier nicht das Thema.

    Sicher hängt es mit meiner Lebenseinstellung zusammen, dass ich halbe Dinge so gar nicht mag.

    Du schreibst, bei dir hapert es mit der Rechtschreibung:
    Schon alleine für solche Probleme gibt es Rechtschreibprogramme. Ein mit Schreibfehlern behaftetes Gedicht liest sich, ich denke das kannst du bestätigen sehr unschön.

    Das Bestreben eines jeden Wesens ist es, seine Absicht auszudrücken. Die eigene Ausdrucksweise selbst als etwas verworren darzustellen ist für
    mich alles andere als befriedigend. Wenn du nicht weißt was du sagen willst, wer soll es denn dann wissen?

    Ein Gedicht braucht etwas, das zum Nachdenken anregt, deshalb sollte es nicht ganz einfach formuliert sein. Zusätzlich bedarf es einer Melodie,
    einem Hauch von Zauber, der Verwendung von Bildern und wenn man unbedingt drauf steht, einen Reim.

    Dinge, die einem selbst ungereimt oder düster erscheinen, schreibt man am besten auch ungereimt. Schöne Erlebnisse die in einem selbst eine schöne Melodie vermitteln am besten als Reim.

    Aber das ist alles erlernbar.
    Ich hoffe, du bist nicht böse für meine Kritik. Ich habe dir zwei Vorschläge gemacht. Einmal nur auf Rechtschreibfehler korrigiert und zwangsweise die Satzstellung ein wenig verändert, und einmal so wie ich es schreiben würde.


    Erklär mir den Sinn des Lebens.
    Was bedeutet er, wofür ist er gut?
    Was versprechen wir uns von ihm?

    Wir suchen alle nach dem Sinn, ohne Unterlass.
    Doch wer vermag ihn zu finden?

    Ständig sind wir auf der Suche,
    doch was verborgen bleiben will,
    das wird verborgen bleiben.

    So manches mal fragen wir uns:
    Was mach ich hier, wozu bin ich hier
    und stellen fest:

    Ich bin hier,
    du bist dort,
    alles sucht,
    nichts findet.

    Und dann keimt der Gedanke:
    Die Suche, ist sie ein Sinn??
    Hilft sie zu hoffen, hält uns wach?
    Ist die Suche unser Sinn?

    Doch die Frage bleibt offen.
    Nur eins ist klar.
    Wir suchen weiter
    bis ans Ende unserer Tage


    Eine wohl durchaus verbesserbare Alternative von mir wäre:

    Wieder und wieder
    kommt und geht
    und denkt und macht,
    bei Tag und Nacht
    ein alles, jeder, nur wofür?

    Es fleht und fleht
    und brennt und brennt,
    bei Kerzenschein
    der Wunsch sich ein
    der Lösung,
    warum bin ich hier?

    Viele liebe Grüße
    klaristes

  8. #8
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    Lieber Thomas

    Vielen Dank. Jetzt versteh ich was du meinst. Du hast recht, dass die Gedanken, die hier wiedergegeben werden ziemlich allgemein sind. Allerdings hab ich es mit dem Gedicht auch nicht auf Zuspruch abgesehen, falls du dies denken solltest. Es ist mit einer ganzen Reihe anderer Gedichte entstanden, die man eigentlich womöglich alle hintereinander lesen sollte, damit aus diesen ein kompletter Sinn erkennbar ist.

    Wenn du Zeit dafür finden könntest, würde ich dir mal einen Großteil der Sammlung anvertrauen. Würde mich interessieren, was du davon hältst.

    Mit freundlichen Grüßen Claudius


    Liebe klaristes

    Erst noch mal kurz zu den Rechtschreibfehlern(ist mir schon auch nicht so angenehm)... ich hab nur mommentan keine funktionierenden Textverarbeitungsprogramme und arbeite mit dem Texteditor.
    In manchen Dingen, auf die du hier ansprichst gebe ich dir vollkommen Recht. So zum Beispiel benötigt ein Gedicht normalerweise, wie du es nennst "einem Hauch von Zauber". Der kommt hier in diesem Gedicht leider nicht wirklich vor, bzw. ist nicht erkennbar. Im Ganzen versteh ich mein Gedicht auch noch nicht komplett.

    Mit meiner verworrenen Ausdrucksweise mein ich im Großen und Ganzen eigentlich einen ständigen Wechsel von Blickwinkeln auf eine Situation oder dergleichen. In den Gedichten wechselt die Sicht der Dinge von Anfang bis Ende. Demnach ist die Absicht zum Schluss eine andere, als sie zum Anfang war. Jedenfalls würde ich das so formulieren.

    Jedenfalls! Danke für deine Kritik. Man versucht ja eigentlich immer gerne dazuzulernen und anderer Leute Meinung zu erfahren. Hatte mich bis jetzt nähmlich eigentlich noch nie mit Lyrik befasst.

    PS: Ich werd deinen korrigierten Teil vorerst übernehmen und sehen, was ich selbst noch verbessern kann

    Liebe Grüße Claudius

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