Ich schlendre durch die Gänge
einsam und allein
wünscht, das Licht ich auffänge
doch ich erblicke kein

So endlos wie ich noch nie geseh´n
so düster und kalt zugleich
wie lang wird das noch weitergeh´n
die Augen schwarz, die Knie weich

Doch da spür ich – eine Hand
streckt sich mir entgegen
meins mit ihres sich nun verband
die Kälte in mir begann sich zu legen

Zärtlich, warm, Feuer flammt auf
Sie zog mich durch den Gang
Zügig ich nun mit ihr lauf
mein letztes Abenteuer, das nun begann...

Da sah ich es, das grellste Licht
am Ende dieses Pfades
das Tor das ich eben erblickt´
versprüht die Fröhlichkeit des ersten Grades

Mein Augenlicht das ich nun verlor
mein Herz, der stehen blieb
müde schreit ich durch das Tor
das mir den Frieden gibt.




-----------------------------
hoffe auf kritik und tipps, es ist eins meiner ersten gedichte...