1. #1
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    Hektisches Sein

    Ich will schreien,
    will leben,
    will lieben,
    aber wie?
    Ich brauche Hilfe,
    brauche Freiheit,
    brauche Hoffnung,
    aber will es doch nicht!
    Warum will ich nicht,
    weiß ich es doch,
    kann es aber nicht...
    Ich schreie alles heraus,
    doch hört man es nicht.
    Ich bin verstummt.
    Das viele Hören-Sagen,
    Hinterm-Rücken-Geflüster,
    D'rum-Herum-Gerede,
    nimmt mir die Stimme.
    Ich will rennen,
    will fliegen,
    will schwimmen,
    nur hänge ich fest.
    Sind Lügen die Wahrheit,
    wahres gelogen?
    Manches verschoben,
    andres gerade gebogen.
    Ich will vertrauen,
    will glauben,
    will wissen können.
    Denn Gewissheit haben,
    kann ich nicht!
    ...
    So wander ich,
    mal hier,
    mal da.
    Rede hinterm Rücken,
    d'rum herum,
    über Gesagtes,
    das ich hörte.
    Glaube Lügen,
    zur Wahrheit gebogen,
    zweifle am verschobenen.
    Lebe im Vertrauen,
    gewissenhaft zu glauben,
    alles zu wissen.
    Ich liebe in Freiheit,
    um auf Hilfe zu hoffen,
    fest neben mir,
    während ich gehe.

    Ich lebe der Liebe willen, um mein Leben zu lieben!
    Wir wagen es nicht, uns unseren Flügeln anzuvertrauen.
    Wir hegen und pflegen sie,
    aber haben Angst vor dem Fliegen
    und sitzen lieber herum.

  2. #2
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    Beiträge
    10.993

    Hektisches Sein

    Hallo Holic,

    die kurzen Zeilen sollen Eindringlichkeit erzeugen, doch sie ermüden in den Aufzählungen. Gut gemeinte Aussagen ersticken in der in die Länge gezogenen
    Eintönigkeit. Reime würden das Werk sicher aufwerten.

    Herzliche Grüsse Hans

  3. #3
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    351
    Hallo Holic,
    muß dem Hans leider beipflichten- obwohl Du mit Deinem Gedicht einiges ausdrücken möchtest liest es sich wie ein Einkaufs-Zettel. Aber nur meine Meinung - es ist Dein Kind.

    Guten Schlaf - TraumtänzerFede / Hubert
    Perfektion - beendet die Suche nach neuem

    Vergeben heißt sich überwinden-
    und neues Glück auf altem finden

    Wer nur nach Reichtümern strebt - hat nie aus sich selbst gelebt.

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