1. #1
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    Das Leben ist schön

    Das Leben ist schön,
    ich atme den Tag.
    Jetzt kann ich es seh’n,
    was sich mir verbarg.

    Die Suche fließt fort,
    der Fluss endet hier.
    Am täglichen Ort
    ist Liebe in mir.

    Der Mündung entspringt
    ein’ sprudelnde Quell’,
    die tief mich durchdringt
    und strahlt in mir hell.

    Das Leben ist schön
    in jedem Moment,
    das kann nur versteh’n
    wer Liebe bekennt.
    ©

  2. #2
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    huhu Sinikka,

    das Leben ist schön, allerdings weiß ich nicht, was das Bekennen der Liebe damit zu tun haben soll - denn ich kann die Liebe auch bekennen und ein fürchterliches Leben haben; z.B. wenn sie nicht erwiedert wird.
    Inhaltlich kann mich Dein Werk leider nicht überzeugen - das liegt an der schwankenden, verdrehten Sprache und der Kontextlosigkeit der Zeilen;
    schade, denn die Metrik ist gelungen!
    Das Leben ist schön, xXxxX
    ich atme den Tag. xXxxX
    Jetzt kann ich es seh’n, xXxxX
    was sich mir verbarg. xXxxX

    Die Suche fließt fort, xXxxX Warum fließt die Suche fort?
    der Fluss endet hier. xXxxX Den Fluss kennt der Leser noch gar nicht.
    Am täglichen Ort xXxxX
    ist Liebe in mir. xXxxX Am täglichen Ort ist Liebe im LI? mE ist die Formulierung missglückt.

    Der Mündung entspringt xXxxX
    ein’ sprudelnde Quell’, xXxxX 3 Wörte, 2 Elisionen; Wie kann der Mündung eine Quelle entspringen? Paradox.
    die tief mich durchdringt xXxxX
    und strahlt in mir hell. xXxxX Unschöne Inversion; die mich tief durchdringt und hell in mir (er)strahlt

    Das Leben ist schön xXxxX
    in jedem Moment, xXxxX
    das kann nur versteh’n xXxxX
    wer Liebe bekennt. xXxxX Wie gesagt, mit der Conclusio gehe ich nicht konform;
    rot = unreime Reime/Assonanzen
    Liebe Grüße
    Picasu
    Ich bin definitiv nicht für diese Zeit gemacht.

  3. #3
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    Lieber Picasu,

    vielen Dank für deine Zeilen!

    Es ist sehr interessant für mich zu lesen, wie dir das Gedicht so verdreht und unschlüssig erscheint.
    Das Leben ist wohl ein Paradox.... *lach*

    Gruß Sinikka
    ©

  4. #4
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    huhu Sinikka,

    ich bin mir sicher, dass es Menschen gibt, die mit dem Emotionsgehalt Deiner Zeilen durchaus konform gehen - ich persönlich habe Erfahrungen gemacht, die mich daran hindern, das Leben (lediglich) aufgrund der Liebe als schön anzusehen.
    Ich denke, dass es wesentlich wichtiger ist, in Harmonie mit sich zu leben und (auch) die kleinen Freuden des Lebens zu erkennen - nicht nur die (immens) großen, wie die Liebe, denn diese birgt, neben aller Freue auch umso größeres Leid!

    Danke für Deine schnelle Antwort

    Liebe Grüße
    Picasu
    Ich bin definitiv nicht für diese Zeit gemacht.

  5. #5
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    Lieber Picasu,

    das ist eine wirklich sehr schöne Lebeneinstellung die du beschrieben hast.

    "in Harmonie mit sich leben" heißt für mich: "Liebe in sich tragen".
    Für mich ist die Liebe nichts, dass ich auf eine oder mehrere Personen beziehe, sondern genau das was du sagst: sich an den kleinen Dingen im Leben zu freuen.

    ...
    Am täglichen Ort ist Liebe in mir.

    Wenn man die Liebe nicht bei anderen sucht, ist sie zu jeder Zeit gegenwärtig. Im alltäglichen Leben, egal wo ich gerade bin. Dann gibt es nichts mehr wonach ich suchen muss. Der "Fluss der Suche" hört also auf.
    Ich bin angekommen und dieser Zustand ist mit tiefer Freude verbunden.

    Wie man sieht versteht jeder etwas anderes unter ein und dem selben Begriff. Das ist wohl unter anderem, was das Leben so interessant macht. Es gibt so viele Perspektiven wie es Menschen gibt. Und jede einzelne Perspektive ist wahr, denn sie beruht auf Erfahrungen. Aber vollkommen ist keine, denn jede ist eine von vielen.

    Ich wünsche dir einen harmonischen Abend voller kleiner Wunder

    Sinikka
    ©

  6. #6
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    Die Liebe ist das Wesentliche. Wer nicht geliebt wird verkümmert. Das Erste ist die Mutterliebe. Unsere Mutter ist das Höchste, mit Dank und voller Liebe müssen wir auf sie schauen. In schweren Zeiten denken wir immer an unsere Mutter und an die Zeit, als wir noch an ihrer Brust lagen. Später sind wir dann in der Lage, aus dem Geliebtsein heraus selbst Liebe zu verschenken und zu erhalten. Es bringt nichts sich an etwas zu erfreuen, wenn das Wesentliche nicht da ist. Und das Wesentliche ist das Geliebtwerden und das Lieben. Und dieses in der Familie.

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