1. #1
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    Unhappy Schwarze Gedanken fangen mich ein ...

    Mein Herz ist von Narben übersäht,
    dein Messer steckt ganz tief darin,
    keine Ahnung ob es noch schlägt,
    mein Leben macht nun keinen Sinn.

    Wieder eine lange Nacht durchwacht,
    in meinen Gedanken bin ich nur bei dir,
    du hast mich um den Schlaf gebracht,
    was mache ich denn noch alleine hier?

    Ich wollte einmal in der Sonne stehen,
    einfach nur die heißen Strahlen spüren,
    den Mond kann ich nicht mehr sehen,
    ich ließ mich von der Sonne verführen.

    Ich kämpfe jetzt nicht mehr um dich,
    denn Trauer macht sich in mir breit,
    sonst verletze ich wieder nur mich,
    der Tod nach meinen Leben schreit.

    Ich blicke zum dunklem Himmelszelt,
    es erscheint mir blauschwarz und leer,
    kein Stern jetzt mein Gemüt aufhellt,
    mir erscheint alles so unendlich schwer.

    Schwarze Gedanken fangen mich ein,
    ich fühle wie meine dunkle Seele stirbt,
    wie trügerisch war der Sonnenschein,
    ich spüre wie das Gift langsam wirkt.


    Mooony, 30.01.2009
    Geändert von mooony (07.02.2009 um 08:44 Uhr)
    Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!

  2. #2
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    Hallo mooony,
    Ich habe vorhin dein anderes Gedicht kommentiert und ich wollte gerne mehr von dir lesen. So bin ich auf dieses Werk gestoßen.

    Mein Herz ist von Narben übersäht,
    dein Messer steckt ganz tief darin,
    keine Ahnung ob es noch schlägt,
    mein Leben macht nun keinen Sinn.
    (Was du schreibst, hört sich manchmal etwas abgehackt an, da du immer nur kurze Hauptsätze schreibst.)

    Wieder eine lange Nacht durchwacht,
    in meinen Gedanken bin ich nur bei dir,
    du hast mich um den Schlaf gebracht,
    was mache ich denn noch alleine hier?
    (Das ist sehr schön beschrieben, das kenne ich gut.)

    Ich wollte einmal in der Sonne stehen,
    einfach nur die heißen Strahlen spüren,
    den Mond kann ich nicht mehr sehen, (?) (Bei „kann“ hast du die Zeit ins Präsens gewechselt. Versehen? Absicht? Wenn ja, dann sehe ich keinen Sinn dafür.)
    ich ließ mich von der Sonne verführen.

    Ich kämpfe jetzt nicht mehr um dich,
    denn Trauer macht sich in mir breit,
    sonst verletze ich wieder nur mich,
    der Tod nach meinen Leben schreit.
    (Die letzte Zeile ist sehr verdreht. Der Tod schreit nach... Subjekt, Verb, Objekt)

    Ich blicke auf das dunkle Himmelszelt, (auf? zum?)
    es erscheint mir blauschwarz und leer,
    kein Stern jetzt mein Gemüt aufhellt, (wieder sehr verdreht)
    mir erscheint alles so unendlich schwer.

    Schwarze Gedanken fangen mich ein,
    ich fühle wie meine dunkle Seele stirbt,
    wie trügerisch war der Sonnenschein,
    ich spüre wie das Gift langsam wirkt.



    Kreuzreim passt hier sehr gut zu der düsteren Stimmung.
    Ich finde, dein Gedicht ist dir gelungen.
    Allerliebste Grüße
    Ff
    "Oh Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!"
    "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön."
    Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.

    -Post für den Tiger, Janosch-

  3. #3
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    Hi Frustfresserin!

    Danke für Deine Hilfe. Bei den verdrehten Zeilen fällt mir leider im Moment nichts besseres ein. Ich verdrehe offensichtlich gerne Dinge, wenn ich deprimiert bin ! Die anderen Sachen habe ich geändert. Du bist eine sehr aufmerksame Leserin und das finde ich sehr gut!

    Danke, ich schicke Dir einen Gruß .... Mooony
    Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!

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