1. #1
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    Das Licht am Ende des Tunnels

    Mein jüngstes Gedicht, geschrieben inmitten eines Gefühlschaos am 2. Februar 09.

    Habe öfters solche Phasen, wo ich einfahc nur traurig bin, wiel ich zuviel nachdenke und zuviele schlechte Gedanken habe, dann schreibe ich. Am nächsten Tag ist es dann vorbei. Bis zum nächsten Mal.

    Ich mag traurige, dramatische Gedichte. Gedichte, die anders sind, ihren eigenen Stil haben. Raum für Gedanken, für Abgründe. Meist sind diese dann auch ohne Reim. Ich dichte stes ohen Reim, sonst fühle ich mich zu eingeschränkt.

    Eine gute passende Überschrift hab ich leider noch nicht gefunden, vielleicht hat ja jemand Verbesserungsvorschläge dafür.


    Das Licht am Ende des Tunnels


    Kalte Leere,
    unbeschreibliche Angst.
    Ein Gefühl, als möge man weinen.
    Ein Gefühl der Trostlosigkeit.

    Dinge verlieren ihre Farben.
    Dinge verlieren ihre Bedeutung.
    Gefangen zwischen Glück und Schmerz.
    Gefangen zwischen Hoffen und Bangen.

    Genießen wollen,
    ohne zu können,
    weil Frage und Angst
    meine Gedanken beherrschen.

    Furcht vor Enttäuschung,
    Furcht vor Hoffnung.
    Angst vor Nähe
    und Einsamkeit zugleich.

    All diese Gedanken,
    alle so wirr.
    All diese Gefühle,
    alle so irr.

    Dinge verlieren ihre Farben.
    Dinge verlieren ihre Bedeutung.
    Gefangen zwischen Glück und Schmerz.
    Gefangen zwischen Hoffen und Bangen.

    Genießen wollen,
    ohne zu können,
    weil Frage und Angst
    meine Gedanken beherrschen.

    Einzig Bestreben,
    dir näher zu sein.
    Nichts sonst
    ist wichtig für mich.

    Unwichtig, unbedeutend,
    ausgeklinkt, der Rest.
    Wie ein Tunnel,
    an dessen Ende du stehst.

    Dinge verlieren ihre Farben.
    Dinge verlieren ihre Bedeutung.
    Gefangen zwischen Glück und Schmerz.
    Gefangen zwischen Hoffen und Bangen.

    Genießen wollen,
    ohne zu können,
    weil Frage und Angst
    meine Gedanken beherrschen.

    All dem zum Trotz
    dringt`s mein Bewusstseins herauf;
    Ich liebe dich,
    bis zum Ende aller Tage.




    Eure Meinung interessiert mich, allerdings kann niemand meinen Schreibstil beeinflussen
    Geändert von Damian_Omen (04.02.2009 um 14:34 Uhr)

  2. #2
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    Benutz es mal als Liedtext! Könnte sehr interessant klingen. Das Gedicht an sich hat eine schöne aber sehr traurige Melodie in meinem Kopf hinterlassen. Danke dafür!

  3. #3
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    Ja, das ist typisch für mich. Ich dichte meist zu einem inneren Rhytmus. Das gibt dem Gedicht eine ganz eigene Note.

    Danke für das Kompliment

  4. #4
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    Irgendwie kommt mir dieser Satz so verdammt bekannt vor! Hmm... Ach hätte auch von mir sein können. Egal wer was sagt, jedes meiner Gedichte hat seine Melodie, auch wenn es Blues, Rap, Heavy oder gar Free Jazz sein kann. LG

  5. #5
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    das müsste dann schon ein sehr sehr schönes lied werden, damit es mit diesem text einen zufriedenstellenden gesamteindruck macht.

    hallo Damian_Omen. willkommen auf gedichte.com.

    du hast ja schon klar gemacht, dass du dich nicht beinflussen lassen willst, sondern einfach meinungen hören. ist meinetwegen in ordnung.
    deshalb einfach eher kurz: dein text ist mir zu oberflächlich. hat nichts mit dir, oder dem ausköser zu tun. aber du flutschst über starke ausdrücke "furcht, angst" ohne diese irgendwie persönlich zu färben. selbst der titel ist ein altbekannter begriff.
    etwas allgemeine unsicherheit, malancholie, etwas liebesschmerz... naja, wie gesagt, für einen song reichts sowieso, da hören wir ja kaum was anderes aus dem radio dudeln.
    aber als gedicht dürfte man doch etwas anderes lesen wollen. wos eben nicht egal ist, wenn der moderator noch in die erste strophe quatscht, und das teil ab der mitte schon wieder ausgeblendet wird.
    deine refrains würde das allerdings nicht gross stören, denn diese erzählen ja nur repetitiv...
    so. ist vielleicht etwas böse ausgefallen
    vielleicht hast du ja doch lust, dir einen tip zumindest durch den kopf gehen zu lassen?
    etwas kürzer, komprimierter, in die tiefe. doppelter espresso. kein milchkaffe.
    prost und einen schönen aufenthalt hir im forum
    lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

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