Ich schaue im dunklen
an die Wand,
habe dich im Mondschein erkannt
ich schrecke auf, will dich sehn
es war ein Traum, von meinen Augen ein versehn

Ich ging nicht hinaus
hatte Angst dir zu begegnen
zu berauscht,
von gefühlen die mich quälen

hörte ich ihre Stimme
rebellierte mein Körper
Wie Gift saß sie in mir,
auf leißen Füßen der Mörder

Früher als ich sie küsste, inhalierte sie es mir
ich ließ sie gewähren, fühlte mich so noch näher bei ihr

Dieses Gift früher ein Aphrodisiakum
nun mein Tod, mein Ende, mein Todesgrund
dass Ende meiner Vernunft

Sie ist gegangen, mit leisen Schritten
dachte nie ich würde sie vermissen
nun tötet mich dass was ich einst so mochte
dass Gift dass früher alles zu ändern vermochte

Der Name harmonisch wie kein zweiter
und somit tückisch wie sonst keiner
Liebe ist der Name, der alles in mir zum Chaos bringt
mein Körper atmet ringt und ringt
Herz hört auf zu schlagen
lässt mich endlich ruhn

und am nächsten Abend
bin ich neugeborn