Thema: Das Eis

  1. #1
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    Das Eis

    Das Eis


    Von Licht umgeben,
    sieht er nur die Schatten seines Ichs.
    so viel Regung, so viel Leben,
    ihm ist eiskalt, ihn berührt doch Nichts.

    Tausend Gesichter gerichtet auf seins,
    doch ist er letztlich unsichtbar.
    Durchs Eis ist alles bloßer Schein,
    stellt unscheinbare Lügen dar.

    Sinkt immer tiefer ins dunkle Meer,
    all Widersschrei'n ist ohne Laut
    Warum fühlt's sich so hilflos leer?
    Eis betäubt die Seenlenhaut.

    Sieht ihre Hand, zum Greifen nah,
    Erleichterung! Hoffnung! Endlich! Nein!
    Bitte lass mich nicht im kalten Klar!
    Alles wird wieder dunkel sein.

    Bitte, zerstör dies dicke Eis
    der schmerzensleisen Einsamkeit!

  2. #2
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    Das Eis

    Hallo Keysha,

    ein Mann im Eis der Gefühlskälte. Er hat keine Empfindung für seine Aussenwelt (Wahrnehmung). Viele schauen ihn an, doch sie sehen nicht sein wahres Wesen. Er sinkt noch tiefer in die Gefühlslosigkeitg die ihn betäubt. Dann sieht er ihre Hand und erhofft Rettung, möchte von ihr die Gefühlskälte, die auch Einsamkeit bedeutet zerstöhrt haben.
    Ein schönes Gedicht.

    Herzliche Grüsse Hans

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