1. #1
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    verzichtserklärung frühlingsgedicht

    hallo forum.
    jetzt gehts dann wieder los:
    der faden "natur und jahreszeiten" bietet tonnenweise neue frühlingsgedichte, in denen schneeglöckchen und vogelgezwitscher und warme sonnenstrahlen und letzte schneeflecken besungen werden.
    man kann gar unbemerkt seine texte vom vorjahr neu posten, denn wer wills einem verübeln, sich alljährlich hinreissen zu lassen, und sich in verwechselbaren metaphern wieder und wieder über das frühjahr auszulassen...
    klar, ich freu mich auch auf wärmere zeiten und längere tage, trotzdem hab mir vorgenommen, wenn mir nicht wirklich was neues einfällt, dieses jahr auf die plumpe themenvorlage zu verzichten.

    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  2. #2
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    Gegen den Strom schwimmen heißt da die Divise. Wie wär's mit einer Hommage an den Herbst. Tristesse statt Frühlingsgefühlen, Kampf der Lobhudelei auf länger werdende Tage. Lepi, ich folge dir!

  3. #3
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    hallo forum,
    jetzt gehts
    wirklich und erst richtig wieder los:
    da pfupfert es doch jemanden gewaltig, still und heimlich seine überschäumenden frühlingsgefühle zu äußern – freilich nicht da wo sie hingehören, nämlich in den faden "natur und jahreszeiten" , nein, hier, in der schönen laberecke, wo (wie zu befürchten steht) man mit ab sofort tonnenweise neue frühlingsgedichte entdecken wird, in denen
    schneeglöckchen und
    vogelgezwitscher und
    warme sonnenstrahlen und
    letzte schneeflecken
    besungen werden.
    will leppo gar unbemerkt seine texte vom vorjahr neu posten ? denn wer wills einem verübeln, sich alljährlich hinreissen zu lassen, und sich in (ich glaube er meinte aus- statt) verwechselbaren metaphern wieder und wieder über das frühjahr auszulassen...
    klar,
    auch ich freu mich auch
    auf wärmere zeiten
    und längere tage,
    trotzdem hab mir vorgenommen, nur wenn mir
    () wirklich gar kein ganz ganz anderer faden einfällt, dieses jahr auf die plumpe wahl „natur und jahreszeiten“ zu verzichten.

    ciao!rekar
    ps - kann der lenz kann nicht auch mal erotisch? humorvoll? und ein experiment? TOBT EUCH AUS! FOLGT LEPPO!

  4. #4
    Teefaxin Guest
    Hallo Leute,

    insgesamt ist doch das Thema egal ... es ist eh immer das Gleiche, ob nun bei den Jahreszeiten oder bei Erotik oder, oder, oder ...
    Im Grunde kann man es doch dann ganz lassen, weil über alles und jeden schon ausreichend geschrieben wurde... ?!
    Ich bin also auch weiterhin für die immer wiederkehrenden Frühlingsgedichte. Macht weiter so, lasst euch nicht entmutigen ob der endlosen Wiederholungen im Leben.

    LG

    Tee

  5. #5
    Sneaky Guest
    Krah, diese Schwärmerei für das Geblyhe
    regt alle Piepmätze erst richtig an.
    Kalaschnikov zu mir, ratat, ja dann
    wär Ruhe, Material für eine Brühe
    mit richtig Brocken drin. Ich weiß, ich sprühe
    nicht grad vor Heiterkeit, doch will und kann
    ich nicht aus meinen Federn. Mannomann,
    der Frühling ist so echt wie Milkakühe.
    Nix ganzes und nix halbes, eine Pampe
    aus fader Wärme und getürkter Kälte,
    mit Matschgepatsch. ` Ne, Frühling is ne Schlampe,
    die viel verspricht, kassiert und dann nix hält.
    Nach Cape Canaveral zur Abschussrampe
    da kannst verduften, holde Frühlingswelt.

  6. #6
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    Ich werde dieses Negativismus hier nicht unterstützen!

    Ich rufe stattdessen dazu auf, dass sich ein jeder daran probiere ein Gedicht dem Lenze zuzueignen mit absolut unverbrauten Bilder, Metaphern, Chiffren, was auch immer - weil ich nämlich jedes Frühlingsgedicht, das auch nur eine normale Knospe oder Blüte oder Lerche besingt, unverzüglich ohne Kommentar löschen werde. Die Grundregeln werden auch noch entsprechend angepasst.

    Darum: Macht mich heiß, mit eurem innovativen Frühjahrswerk!
    Geändert von Woitek (14.03.2009 um 17:04 Uhr)

  7. #7
    Flamme ist offline Krauseminze, Minze, krause
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    "Ich werde diesem Negativismus hier nicht unterstützen!" --> 'diesen' wäre richtig :P

    Verbrauchte Metaphern/Inhalte sind zwar eher ein allgemeines Problem, aber warum nicht. Ich schreib sowieso keine Frühlingsgedichte und nehm mir deshalb einfach mal zusätzlich vor, im Allgemeinen das Abgenutzte und so zu vermeiden. Wer macht mit?


    Sag nichts dagegen, gewiß, Du kannst alles widerlegen, aber zum Schluß ist garnichts widerlegt. (F. Kafka - Das Schloß)

  8. #8
    Sigmar Erics Guest
    Sneaky: Das ist gut! Stellst Du das nochmal separat ein? Wenn ja, sag bescheid, in welchem Unterforum ("Natur" oder "Humor")

    Herzliche Grüße,
    Sigmar

  9. #9
    Limes Guest
    Zitat Zitat von leporello
    , trotzdem hab mir vorgenommen, wenn mir nicht wirklich was neues einfällt, dieses jahr auf die plumpe themenvorlage zu verzichten.
    Schade, dass Du das so einseitig siehst - dabei habe ich doch soo getrommelt > http://www.gedichte.com/showpost.php...2&postcount=24

    Denke, dass man gerade simple und allgemeinstsuperbekannte Oberbegriffe schön mit Leben füllen kann, da man auch über mehrere Banden für die Leser nachvollziehbar beim Thema andocken kann.
    Aber ... Geschmäcker ...
    LG, L.

  10. #10
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    Ja, hier kann ich nur brüllhalslaut zustimmen.
    Diese Uninnovationen sind ärgerlich und treffen besonders auf Liebesgedichte zu.

    Jetzt beginnt ja auch schon der Herbst, da werden wieder "tonnenweise" solcher Gedichte kommen, was aber nicht bedeuten muss, dass man so rabiat wie Jamzee es vorgeschlagen hat gegen den Strom schwimmen muss: ein Frühlingsgedicht jetzt wäre wie ein Weihnachtslied zum Sommerwein.

    LG
    Martin

  11. #11
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    da hat aber einer tief gegraben... um festzustellen, dass sich bislang wenig verändert, und die problematik weiterhin bestand hat. nur ich bin in den letzen 3 jahren romantischer geworden, und entsetze mich über meine abfälligen gedanken von damals; jetzt, wo uns mutter natur doch so leicht die feder führt;jetzt, wo die vöglein bald schon gen süden ziehen und sich im tale die nebel kräuseln.
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

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