Thema: (ohne Titel)

  1. #1
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    (ohne Titel)

    Im Grundton des Morgens und Halme wie Köpfe:
    Dort ragt der Mond aus der See
    und schmal in die Lungen geschrieben; die Luft.
    In leiser Flucht sprechen wir Dunkles.

    Die Gräser wispern und wiegen zum Meer.
    Im Kleid wird es Sommer,
    die Steine verstehen
    und Salz spiegelt Licht.

    Wir pflanzen dem Frühling ein Herz.
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
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  2. #2
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    Nein, Ensi - nicht Du auch noch .

    Ein Gedicht ohne Titel - in meinen Augen nur in absoluten Ausnahmefällen eine gute Idee. Ich werfe einen näheren Blick darauf und sage dir dann, ob ich die Wahl für glücklich halte.

    Im Grundton des Morgens und Halme wie Köpfe:
    Dort ragt der Mond aus der See
    und schmal in die Lungen geschrieben; die Luft.
    In leiser Flucht sprechen wir Dunkles.
    Ich stolpere etwas über das und in Z1. So wie Du es formulierst sind es für mich beim ersten Lesen zwei Gedanken die nur bedingt aufeinander aufbauen. Eine Zeichensetzung könnte diesen Effekt abschwächen, aber vielleicht erklärt sich der Einsatz noch im Laufe des Gedichts. Auffällig ist außerdem, dass nur drei Verben in den vier Zeilen vorkommen. Ersetzte man in Z1 das und durch sind und das die vor Luft mit ist, dann hätte man wohl eine gewöhnliche Verbdichte erreicht. Für den Moment deute ich es einmal als bewusste Zurücksetzung des Handelns und bin gespannt wie weit mich diese Beobachtung zu tragen vermag.

    Des Weiteren ist erwähnenswert, dass ich V34 sehr gelungen finde, V1 für den Moment noch mit Abstrichen. V2 fehlt für meinen Geschmack etwas die Power, aber das ist im Rahmen einer Strophe durchaus angezeigt nicht immer nur zu powern.

    Die Gräser wispern und wiegen zum Meer.
    Im Kleid wird es Sommer,
    die Steine verstehen
    und Salz spiegelt Licht.
    Hier sieht es direkt anders aus: Auffällig viele Verben (fünf an der Zahl), bei weniger Worten. Ist in S1 noch jedes 9. Wort ein Verb, so ist es in S2 mehr als jedes 4. Diese Komposition erinnert daran, dass man eine Szene erst beschreibt, bevor man 'verbalisiert' was eigentlich darin passiert. Die Gegenstände werden personifiziert (wispern, verstehen) und handeln im Rahmen des Szenerie. War dieser Aufbau intendiert, ist er die sehr gut gelungen - genauso liest es sich auch. Die Bilder gefallen, sind aber nicht so außergewöhnlich, dass sie für sich allein ziehen würden. In ihrem Zusammenspiel sind sie aber durchaus gefällig.

    Wir pflanzen dem Frühling ein Herz.
    Bei Erotik hätte ich eher mit dem Schlusssatz: "Wir pflanzen den Frühling fort" gerechnet . Gut, das mag abhängig von dem individuellen Geschmack sein, aber meine Welt ist diese finale Zeile nicht. Muss es das Herz sein? Könnte es nicht ein dem Bild entsprechendes 'Item' sein, dass nicht ganz so verbraucht ist? Ich verstehe die Abwägung - jeder weiß was gemeint ist so, bleibt man konsequent in einem Bild, kommen die Kommentatoren und fragen was das in Erotik zu suchen hätte - da wird ja niemand 20 Minuten lang genagelt.

    Dennoch bin ich mit der Lösung nicht wirklich zufrieden. Für meinen Geschmack läuft das Gedicht zu sehr in ausgetretene Touri-Seewege zurück. Es scheint als sei etwas die in deine Lungen geschriebene Luft förmlich ausgegangen. Am Ende nimmt die Kraft der Formulierungen ab, das Gedicht wirkt zurückgenommener, da soll vielleicht an eine Art Nachhall erinnern. Ein Nachhall, aber wie hieß das Gedicht gleich noch. Das Gedicht hallt während des Lesens aus und nimmt sich selbst im Titel zurück. So bleibt es eine gut erzählte und zunehmend sparsamer verarbeitete Momentaufnahme, der vielleicht ein Datum als Titel noch einen größeren Gefallen tun könnte.

    Ich bleibe ein großer Fan deiner Gedichte; auch diese Momentaufnahme habe ich ausgesprochen gern gelesen und besprochen.

    Beste Grüße, Jamzee

  3. #3
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    Hallo Ensimismado,

    nun hänge ich an deinen Halmen, an diesen Gräsern, und weiß nicht so recht, weiß nicht so recht.

    Wie soll man dieses namenlose Gedicht interpretieren? Du lässt dem Leser/der Leserin ja immer sehr viel Freiheit beim Interpretieren.

    Am besten gehe ich in diesem Fall zeilenweise vor.

    Ich sehe dieses Gedicht an einer Meeresküste, vielleicht an einem Strand.

    Im Grundton des Morgens und Halme wie Köpfe:
    Es ist noch früh am Morgen, aber der Tag lichtet sich bereits. In diesem Zwielicht, das nur zwischen Grau und Schwarz unterscheidet, erscheinen die Spitzen, die Ähren der Gräser, die man mit halb zugedrücktem Auge gegen helleres Licht, also gegen Osten fixiert, wie die Köpfe einer Menschenmenge. Es müssen bereits abgestorbene Gräser und Ähren vom Vorjahr sein, da weiter unten im Gedicht die Andeutung gemacht wird, dass die Handlung des Gedichts im Frühling stattfindet. Aber das ist wohl eher nebensächlich.

    Dort ragt der Mond aus der See
    Der Mond steht schon oder noch am Himmel (er geht ja nicht immer erst abends auf), allerdings knapp über dem Horizont, über der Meeresoberfläche.

    und schmal in die Lungen geschrieben; die Luft.
    Diese Zeile drückt für mich eine Scheuheit aus. Man atmet und teilt miteinander ganz vorsichtig die frische Meeresluft.

    In leiser Flucht sprechen wir Dunkles.
    (Die erste Zeile, in der von einem „Wir“ gesprochen wird) Erneut wird Scheuheit zum Ausdruck gebracht. Man spricht nur leise miteinander. Vvielleicht hat man sich man sich an dieser Küste verbotenerweise getroffen, weil man anderweitig gebunden ist. Das Dunkle drückt für mich das Verbotene aus. Vielleicht treffen sich die beiden aber auch in einem Gleichklang von Melancholie, finden einander in der Übereinstimmung eher düster veranlagter Charaktere.

    Die Gräser wispern und wiegen zum Meer.
    Es ist, als würde nicht nur dieses scheue, vielleicht verbotene Paar miteinander reden. Auch die Gräser, vielleicht von einem leichten Wind in Bewegung gebracht, scheinen miteinander zu sprechen. Beobachten sie vielleicht dieses heimliche Paar? Sind sie die Beobachter der Szene, die sich zwischen diesem menschlichen Paar abspielt? Sind sie gar Voyeure? Der Wind bläst vom Land aufs Meer.

    Im Kleid wird es Sommer,
    Jetzt gerät ein wenig Bewegung in die fast statische, lautlose Szene. Der weibliche Teil des Paars wird erwärmt, vielleicht allein durch die ausgetauschten Worte. Ihr Körper wird gar sommerlich warm, obwohl es erst Frühling ist.

    die Steine verstehen
    Vielleicht sind die Steine das Bild für die Zurückhaltung des männlichen Parts. Doch sie verstehen, was im weiblichen Gegenüber vor sich geht. Sie nehmen die Wärme wahr, die von ihm ausgeht – und nehmen sie auf.

    und Salz spiegelt Licht.
    Der Tag wird heller, so dass das intensiver werdende Licht von den Salzkristallen reflektiert wird, die sich auf Steinen, in ausgetrockneten Meerwassertümpeln, an Gräsern angesammelt haben. Der Sonnenaufgang ist nicht mehr fern. Das Licht ist gleichzeitig Sinnbild für die Nähe (vielleicht auch die Träume, die Hoffnung auf das, was noch kommen mag), die das Paar an dieser Meeresküste nun miteinander zu teilen lernt.

    Wir pflanzen dem Frühling ein Herz.
    Fast wie einen Schwur will sich das Paar diesen Moment am Meer bewahren. Als Anfang einer neuen Verbindung.

    Erotisch finde ich dieses Gedicht, auch nachdem ich mich nun sehr intensiv darauf einließ, nicht. Dafür sind die Andeutungen zu fein. Es ist für mich eher die Beschreibung zarter und stärker werdender Gefühle; in meinen Augen also ein Liebesgedicht - auch wenn ich mir hier nun noch viel mehr zwischen den Zeilen oder nach ihnen dazudenken könnte. Aber das wäre dann zu weit weg vom Gedicht.

    Das waren meine Bilder zu deinen Worten. Sehr gerne gelesen!

    Über die sprachlichen und metrischen Feinheiten hat sich Jamzee ja schon ausführlich geäußert (er kann es wesentlich besser als ich). Ich selbst lasse mich beim Vers libre gern intuitiv von der Melodie der Worte und ihrem Inhalt leiten.

    Herzlich
    Honigblume

    PS Mit Titel fände ich dein Gedicht auch besser. Weshalb ließt du es ohne? Auch darüber ließe sich nachdenken. Soll sich hier der Leser/die Leserin selbst einen ausdenken?

  4. #4
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    @marianne: da regt sich in mir etwas der widerspruch:
    "ohne titel" fordert doch grad die gedanken.
    aber künstler soll nicht beleidigt sein, wenn sein klumpen lehm nicht als "aphrodite" verstanden wird.
    doch bei gedichten, wie diesem hier, dass doch eine deutliche stimmung transportiert, kann es doch nicht "weit schlimmer" sein.
    spannend wärs doch jetzt, was du für titel vorschlägst, dann kann ensi feststellen, dass es ohne diesen witklich nicht verstanden wurde, oder sei doch bitte etwas ausführlicher, warum dir der fehlende titel so sorgen bereitet.
    g.l.
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    Schönen guten Morgen,

    dann will ich mich mal an die Antworten machen.

    @Jamzee,
    deinem ausführlichen Kommentar bin ich sehr dankbar, und möchte auch gleich auf die von dir angesprochenen kritischen/schwächeren Stellen eingehen. Dazu jedoch muss ich vorwegnehmen, dass ich längere Zeit überlegt habe, welche Kategorie für das Werk richtig ist. Letztlich habe ich mich für Erotik entschieden, weil diese Seite der Liebe hier doch die in meinen Augen stärkste Anspielung darstellt. Das Flüchtige und Leise allerdings spricht natürlich fast schon wieder dagegen, wenn man sich zumindest das als Beispiel nimmt, was ansonsten häufig in dieser Rubrik zu finden ist. Ich mag einfach dezente Anspielungen viel lieber, und in dem Fall darf das Gedicht sogar sehr gerne nahezu unerotisch interpretiert werden (siehe z.B. Honigblumes Kommentar), wenn es auch einige Stellen gibt - die prägnanteste wohl der Sommer im Kleid -, welche ganz klar diese allegorische Leseweise aufzeigen.
    Aber nun zu der scheinbaren Problematik, dass es gegen Ende hin immer leiser wird. Es stimmt wohl, die ersten Verse sind einprägsamer, was allerdings auch mit der intendierten Wirkung zu tun hat. Sehen wir das Geschehen einmal als erotische Interpretation, dann stärkt der Leseeindruck scheinbar darin, dass zu Beginn noch Unsicherheit herrscht, nahezu hektische Aufmerksamkeit auch der Umgebung gegenüber, welche langsam weicht und letztlich in Zärtlichkeit und eine gewisse Ruhe übergeht. Der Schlussvers ist daher dann einerseits sehr distanziert, anderseits kann man hier wohl aber auch anmerken, dass grade zu dem Zeitpunkt, wo es anscheinend wirklich ins erotische übergeht, das Textsubjekt sich dezent raushält. Mein Gedicht ist somit also, wenn man es so will, eher ein Gedanke, dessen Resultat jeder kennt und daher keiner expliziten Schilderung bedarf. Ganz davon abgesehen, dass das Ende in der jetztigen Form auch eine andere Interpretation zulässt, wenn man die Grenzen der Rubrik einfach einmal beiseite lässt. Ich halte das Bild daher in diesem Fall für nicht verbraucht, würde mich aber natürlich über weitere Meinungen hinsichtlich dessen sehr freuen.

    Ich danke dir auf jedenfall für deine genaue Beobachtung und ebenso für dein Kompliment.

    Gruß,
    Flo

    @Honigblume,
    an sich kann ich deine Interpretation so stehen lassen, möchte aber noch einmal auf die Stellen eingehen, die dazu führen können/sollen, dass hier eben auch die stärkere erotische Stimmung herausgelesen werden kann:
    Das ist zum einen die angesprochene Stelle mit dem Sommer, die sich - so denke ich - von selbst erklärt, wie auch die darauf folgenden beiden Verse. Zum einen könnte hier der voyeuristische Part wiederum ausgedrückt werden, zum anderen auch das Salz schlicht als Bestandteil von Schweiß als Resultat der vorher geschilderten Hitze, wenn man es einmal ganz nüchtern betrachten möchte. Ebenso ließe sich der Schlußvers eben auch als echtes Herz - ergo der Zeugung eines Kindes - lesen. Ansonsten ist natürlich auch deine Interpretation nicht abwegig und ich wollte es letztlich ja auch so, dass der erotische Aspekt hier eher zurückhaltend wirkt.

    Schön also, dass du auch diese Seite so ausführlich dargestellt hast, freut mich sehr, dich hier gelesen zu haben.

    Gruß,
    Flo

    @Marianne (und hierbei auch allgemein auf die Frage des Titels Bezug nehmend),

    eine Sicht, wie du sie vertrittst, ist dann wohl nicht minder eingeschränkt und arrogant, wie du sie dem Autor hier vorwirfst. Eine bewusste Nichtsetzung eines Titels intendiert ebenso viel, wie eine Setzung. Es ist nichts anderes als eine Form des ex negativo (danke auch an leporello, der das schon anklingen ließ). Ich habe mich hier sehr bewusst für ein titelloses Werk entschieden, weil ich hier das konkret fassbare (daher auch kein Datum) als zu großen Widerspruch des unbestimmten, nahezu wegzoomenden Endes vom Geschehen auffassen würde. Eine Konkretisierung täte dem ganzen wenig gut und so, wie es jetzt ist, wird die Zurückhaltung gewahrt.

    Gruß,
    Flo
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  6. #6
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    @Ensimismado







    Im Grundton des Morgens und Halme wie Köpfe:
    Dort ragt der Mond aus der See
    und schmal in die Lungen geschrieben; die Luft.
    In leiser Flucht sprechen wir Dunkles.

    Analyse:
    Man hatte sich frisch kennengelernt (Grundton des Morgens)
    Küsse? Atemberaubende? (und schmal in die Lungen geschrieben; die Luft)
    Man stielt sich fort um allein zu sein (In leiser Flucht sprechen wir Dunkles)

    Die Gräser wispern und wiegen zum Meer.
    Im Kleid wird es Sommer,
    die Steine verstehen
    und Salz spiegelt Licht.
    (man liegt am Meer (beide logo)
    Das Kleid wird ausgezogen (Sommer wird es)
    Es wird Liebe gemacht (Salz spiegelt Licht, wie Schweiß auf der Haut)

    Wir pflanzen dem Frühling ein Herz.
    ( man liebt sich, die Sehnsucht nach mehr, nicht nur nach einer Frühlingsepisode.)
    Wärme im herz, liebe im Herz)
    Prima geschrieben, Ensi, wie lange dauerte die Produktion?
    Titel?
    „Fluchtrausch“

    oder
    Sommerkleid,
    Frühlingssämling
    Lichterwachen
    Heiße Dämmerung
    Lichtoase
    Verbrannte Dämmerung


    Bis später.

    Nachtrag:
    Was haltet ihr davon, wenn man verschachtelte Gedichte, als "Gedichtsrose" bezeichnet?
    Weil jeder Satz eines verschachtelten Gedichtes, wie ein Blütenblatt das Ganze (Gedicht) mehr oder weniger verdeckt. (Wie hier eben)
    Zurück.
    Sorry meine Analyse war eher oberflächlich, habe mich aus Zeitgründen, weniger damit befassen können.
    Bis später.
    Nachtrag2;
    da ich heut zum Küchenchef befördert wurde blieb mir wenig Zeit zum aufschlüsseln, auch jetzt ist die Zeit begrenzt.

    Im Grundton des Morgens und Halme wie Köpfe:
    ( könnte etwas wie Liebesbeginn sein, der Grundton des Morgens, man befasst sich mit Liebe: heftiges Küssen, atemberaubendes Küssen (und schmal in die Lungen geschrieben; die Luft.)
    Man verlässt diesen Ort und sucht „Einsamkeit“ (In leiser Flucht sprechen wir Dunkles.)
    Man findet einen Ort wo das Gras recht hoch steht, Waldwiese, ungenutzte Weide. (Die Gräser wispern und wiegen zum Meer.)
    Es wird heiß geliebt(Im Kleid wird es Sommer,)
    Man zieht sich aus, logo, die Klamotten stören.
    Und das Salz des Körpers(und Salz spiegelt Licht.)
    Spiegelt Licht? Ja, das Licht, hier die Liebe, die licht schafft in der gedämpfte Seele.
    man hofft auf eine inniger Beziehung (Wir pflanzen dem Frühling ein Herz.)
    Geändert von horstgrosse2 (22.03.2009 um 13:08 Uhr)

  7. #7
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    Hallo horstgrosse2,

    es tut mir Leid, dass ich so lange nicht auf deinen Kommentar geantwortet habe. Das war absolut nicht böswillig gemeint, ich war lediglich aus verschiedenen Gründen seit Ewigkeiten nicht mehr wirklich auf dieser Plattform. Ich möchte dir trotz allem noch auf deine Antwort antworten, wenn eben auch mit dieser zeitlichen Verzögerung.
    Inhaltlich ist deine Auslegung absolut hieb- und stichfest, was vielleicht auch die Schwäche des Gedichtes ausmacht, es zergeht sich vor allem zum Ende hin nahezu in Plattitüden. Ich habe versucht, noch eine weitere Ebene in das Gedicht einzubauen, vor allem die ersten Verse bieten (oder sollten es) dahingehend Hinweise. Ich denke deine Titelvorschläge würden diese zweite Ebene stark verstellen, wenn es eben nicht der Schluss des Gedichtes schon zu stark selber macht.

    Beste Grüße,
    Ensimismado
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