Ich seh´in Augen, die wie tot,
weil etwas sie zu verschlingen droht.
Ich spür´eine Haut, die fahl und blass
weil unter ihr liegt verborgener Hass.
Ich sprech´zu einen Engel der gefallen,
in den alle Worte bloß verhallen!

"El", ist nicht mehr, wie sie gewesen
ich kann es in ihren Augen lesen.
Etwas wächst in ihr,
etwas an das ich sie verlier.
Eine Sucht zu stark, um loszulassen,
aber genug sich selbst zu hassen!

Niemand da, der sie schreinen hört,
niemand da, der sich an ihren Wunden stört.
Nur eines lindert diesen Schmerz
und vergiftet damit ihr blutend Herz.
Ich will ihr doch beistehen,
aber auch meine Kräfte vergehen!

Nun es durch ihre Adern fließt
und all ihre Gefühle umschließt.
"El" ist verlassen und leer,
der Schmerz ist nun nicht mehr.
Wärme breitet sich wieder aus
und "El" bricht aus sich heraus!