1. #1
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    Gedichter-Geschichte

    Hallo,
    seit einiger Zeit schreibe ich hin und wieder Gedichte. Meistens für meinen Roman. Doch mittlerweile ist mir immer wieder die Idee gekommen, auch einzelnde Gedichter-Geschichten zu schreiben. Das heißt, nicht kleine Gesichten als Gedicht, von ca. 3Seiten. (Die habe ich schon geschrieben) Sondern viel mehr Gedichte die ein Buch füllen (als einzige lange Geschichte.)
    Ich sehe ein Buch ab 100Seiten, als Ok an. Mir ist klar das es bekannte Autoren gibt, die dies schon gemacht haben. Aber mich reizen immer eher Geschichten über Tod, Vergewaltigungen, ect. zu schreiben. Also, suche ich einen Poeten der über dies ein Gedichtroman geschrieben hat. (Ruhig auch mir festen Hauptpersonen, hauptsache ist nur das keine reinen Texte dort drin sind!)


    Wenn jemand so einen, solche Autoren kennt, bitte schreibt sie hierrein. Mit den Namen der Geschichte. Damit ich sie nach Ideen durch stöbern kann. [Mir ist klar das ich kein so großer Poet wie diese Autoren unbedingt bin. Doch trotzdem würde ich gerne in ihre Fußstapfen trehten und meine eigene Gedichter-Geschichte anfangen. (Es wird zwar noch etwas dauern, bis ich eine schreiben werde, da ich momentan noch an einem anderen Roman sitze, würde mich trotzdem schonmal gerne hierrüber informieren! Also auch Ideen nehme ich hierzu noch dankend an!)]

  2. #2
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    Da brauchst Du eigentlich nur ein paar Jahrhunderte zurückgehen. Die Romane und Legenden des Mittelalters sind größtenteils in Versform verfasst und da gibt es massig Tote und auch hin und wieder mal eine Vergewaltigung. Oder Inzest. Auf jeden Fall ganz viele schönste Frauen der Welt. (die Auswahl ist groß: Erec, Iwein, Gregorius von Hartmann von Aue, Tristan von Gottfried von Straßburg, Eneasroman von Heinrich von Veldeke, Wigalois - für die ganz Verwegenen - von Wirnt von Grafenberg, etc. pp.)

    Das Problem dabei ist allerdings, dass es zwar damals durchaus Standard war Romane und so weiter in Versform zu schreiben - aber das macht heute niemand mehr. Wahrscheinlich da es einfach nicht mehr unserer heutigen Lesegewohnheit entspricht.

  3. #3
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    Hm, ich meinte jetzt eigentlich nicht die altmodischen Balladen. Ich meinte einen neueren Autoren. Jemand, der zwar in Gedichtform schreibt, aber nicht unbedingt in der Art wie damals. Es muss eine ganz bestimmte Struktur in seiner Geschichte sein. (Natürlich hatten die Menschen damals auch Strukturen, doch ich meine hier eher neumodische Strukturen.)

    Hm, weis nicht wie ich es jetzt besser Ausdrücken könnte. Ich werde es nachher noch einmal womöglich mit ein Beispiel versuchen, solltet ihr mich jetzt immer noch nicht richtig verstanden haben...
    Verstehst du mich nicht? Dann geht es dir genauso wie mir.

  4. #4
    Sigmar Erics Guest
    Nun, man könnte z. B. Finnegan's Wake ohne weiteres mit Zeilenumbrüchen versehen. Ist es solch eine Sprache, was Dir unter neumodischer Lyrik vorschwebt?

  5. #5
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    Hm, an ihn stören mich ein paar Sachen. Einmal die Portmanteaux. Sie will mir nicht wirklich in den Kopf, ich finde sie Interessant, aber traue sie mir nur in einem gewissen Maße zu und könnte, würde ich es alleine hiermit versuche, ein recht langweiliges Werk nur zu stande bekommen.

    Ausserdem stört mich an ihm, die zerstückelten Gesichten, die nur insgesammt eine Art geschichte ergeben. Ich meine hiermit, es erscheint mir so als ob er dutzende Geschichten zu einem Werk zusammen gefasst hat, die aber nur bedingt zu einandern passen und somit nicht klar werden lassen, ob es viele, oder eine Geschichte darstellen soll. (Ich möchte hingegen eher eine feste Gesichte schreiben. Nicht eine zerstückelte. Sie brauch nicht unbedingt einfach zu lesen sein, sondern kann auch teilweiße von ihrem außergewöhnlichen Formulierungsstil (der aber die ganze Zeit eingehalten werden soll) profilieren.

    Aber ansonnsten würde ich sein Werk schon als neumodischer Lyrik bezeichnen, nur von einer Art, die mir nicht unbedingt steht!


    mfg.
    glorin

  6. #6
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    Schau dir mal von Durs Grünbein "Vom Schnee oder Descartes in Deutschland" an.

    Gruß
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  7. #7
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    Werde ich die Tage machen. (Habe nur gerade jetzt keine Zeit mehr! ^^)

    gruß

  8. #8
    Sigmar Erics Guest
    OK, kann ich nachvollziehen.

    Ensi's Vorschlag ist auch nicht schlecht. Unabhängig davon würde ich Dir aber, wenn Du einen Roman schreiben willst, unbedingt auch den einen oder anderen Band des DUDEN empfehlen. Nichts für ungut, aber Du willst ja sicher, daß man Dein Buch auch gerne liest, nicht wahr? Weit ist der Weg...

    Grüße!
    Geändert von Sigmar Erics (28.03.2009 um 15:53 Uhr)

  9. #9
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    Also, ich schreibe aus dem Grund, der ist das mein Deutschlehrer mich mehrmals darauf angesprochen hat, dass ich doch schreiben sollte. (Nach dem er einige meiner Texte in Arbeiten, ect. gelesen hatte!)

    Für die Rechtschreibung muss ich mich leider entschuldigen, bei mir drängt die Zeit etwas! Desswegen überfliege ich die von mir geschriebene Texte in Foren nur selten. Dazu kommt auch noch das ich nicht unbedingt in Rechtschreibung der beste bin, sondern eher im Mittelfeld. Meine Kreterien die ich erfülle sind eher Strukturen, Sprachstil, ect.

    Aber keine Angst, wenn ich richtig schreibe, achte ich schon etwas mehr hier drauf! [ausserdem es gibt auch noch kleinere Verläge, in denen der Lektor auch noch einmal ein genauen Blick drüber wirft! (Auch wenn hier die Bücher reihenweiße nicht angenommen werden...]


    Gruß

    Gibt es irgendwo eine Leseprobe von Durs Grünbein "Vom Schnee oder Descartes in Deutschland"? Werde es mir wahrscheinlich hohlen, da es unsere Stadtbücherei nicht besitzt...
    Aber da wir Wochenende und so haben, würde es noch etwas dauern, bis es ankommt, daher würde ich gerne Wissen. Ob es eine Leseprobe gibt. Um euch nach dem lesen sagen zu können, ob ich hier nach gesucht habe...
    (Die Thematik kenne ich, ich möchte nur ein paar Seiten daraus lesen um mir über den Stil eine eigene Meinung bilden zu können!)


    PS. Bitte Entschuldigt die doppelt Post!

    mfg
    glorin
    Geändert von Woitek (27.03.2009 um 20:13 Uhr)

  10. #10
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    Bitte setzte kein Doppelpost, sondern ändere deine Beiträge, wenn du noch etwas hinzufügen willst mittels des "Ändern"-Knopfes rechts unten im Beitragsfenster. Danke.

    Woitek
    Mod

  11. #11
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    Mir fallen da auf Anhieb nur Konfuzius, Sima Qian und Zhuge Liang ein. Ob Gedichte oder Weisheiten, sie waren einfach großartige Meister in beiden.
    Geändert von Maitreya (29.10.2012 um 14:23 Uhr) Grund: Schreibfehler

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