Nächte im Tal der Tränen

Es ist dunkel,
Doch ich lieg seit Stunden wach
Werde gemartert von Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen
Wieder und wieder lassen sie Tränen durch die Täler meiner Augen fließen

Jedes Wort, jede Berührung, jedes Gefühl kehrt zu mir zurück
Und läßt mich spüren, als ob es gestern war
Doch mit diesen Gefühlen kommt der Schmerz
Er läßt mich schwer atmen, schwitzen, mein Herz zu schnell schlagen

Ich bin gefangen in einer endlosen Schleife, immer auf der Flucht
Ich renne
Weiß nicht wohin
Wieder am Anfang
Wieder die Tortur von vorn
Ich schau nach oben und sehe über mir thronend mein Herz
Es lacht und sagt: "Du entkommst mir nicht"

Langsam bricht Licht hinein, die Sonne geht auf und begrüßt den Tag
Ist es das Licht am Ende des Tunnels oder nur die Ruhe vor der nächsten Nacht?