1. #1
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    Ein Bitaerg zum Tmhea Rschetrchbeinug

    Afugrnud enier Stidue an der elingshcen Cmadribge Unvteriäsit ist es eagl,
    in wlehcer Rienhelfgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen. Das eniizg Wcihitge dbaei ist, dsas scih der estre und ltzete Bcuhstbae am rcihgiten Paltz bifedenn. Der Rset knan ttolaer Bölsdnin sien und man knan es torztedm onhe goßre Porbemle lseen. Das ghet dseahlb, wiel das mneschlihce Geihrn nchit jdeen Bchutsbaen liset, sodnern das Wrot als Gnaezs.
    Dieser Text stammt meines Wissens aus der Zeit, als die Rechtschreibreform die Nation gespalten hat. Man fragt sich warum, wenn man diesen Text liest, oder wie seht ihr das?

  2. #2
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    Ist ja tlol, es hat fnukitoniret, bols Shciereben ghet ewtas schewhr,
    und mien Rhcethcsierbporrgmam seiplt vrerkcüt .... )

    Gurß

    Mreiln

  3. #3
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    Hallo Ihr zwei!

    Die Rechtschreibreform hat in Deutschland viel dazu beigetragen, daß viel von der ehemaligen Rechtschreibsicherheit verlorengegangen ist. Die anglophonen Sprecher können über derartige "Reformversuche" nur lachen; jedenfalls hat nie eine derartige Initiative irgendwelcher selbsternannter Sprachwächter stattgefunden.

    Einen lustigen Beitrag zu dem Thema fand ich im Internet. Viel Spaß beim Lesen!

    Changes to the English Language
    submitted by Ken Smiths


    The European Commission has just announced an agreement whereby English will be the official language of the European Union rather than German, which was the other possibility. As part of the negotiations, Her Majesty’s Government conceded that English spelling had some room for improvement and has accepted a 5-year phase-in plan that would be known as “Euro-English”.

    In the first year, ‘s’ will replace the soft ‘c’. Sertainly, this will make the sivil servants jump with joy. The hard ‘c’ will be dropped in favour of the ‘k’. This should klear up konfusion and keyboards kann have one less letter.

    There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome ‘ph’ will be replased with the ‘f’. This will make words like ‘fotograf’ 20% shorter!

    In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling kann be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible. Governments will enkorage the removal of double leters which have always ben a deterent to akurate speling. Also, al wil agre that the horible mes of the silent ‘e’ in the languag is disgrasful and it should go away.

    By the 4th year, peopl wil be reseptiv to steps such as replasing ‘th’ with ‘z’ and ‘w’ wiz ‘v’.

    During ze fifz year ze unesesary ‘o’ kann be dropd from vords kontaining ‘ou’ and similar changes vud of kurs be aplid to ozer kombinations of leters.

    After ze fifz yer ve vil hav a rali sensibl ritn styl. Zer vil be no mor trubl or difikultis and evriun vil find it ezi to understand ech ozer.

    Zen Ze Drem Vil Finali Hav Kum Tru!
    Mit liebem Gruß

    Friedrich

  4. #4
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    Ich muss gestehn, das mir die neue Rechtschrebung viele Probleme eingebracht hat und einbringt, sehr oft stehe ich vor dem Problem, das ich ein Wort schreiben will und mir einfach nicht bewusst ist, ist es nun die alte oder die neue Rechtschreibung, die ich gerade nutze, oft vermische ich auch beide in einem Text, das ist das Resultat, wenn man in der Übergangszeit noch beide in der Schule lernen musste.
    Reine Quälerrei, da hätte man doch lieber eine durchziehen sollen.

    Alexa
    Die neusten: Zerträumte Illusionen - Fremdes Selberfinden

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    Meine ersten Haiku-Gehversuche: Kirschblüten - Blühender Jasmin
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  5. #5
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    Hallo fairy19,

    schön, daß Du auf meinen Beitrag hier geantwortet hast. Rincelrod schrieb:
    Afugrnud enier Stidue an der elingshcen Cmadribge Unvteriäsit ist es eagl,
    in wlehcer Rienhelfgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen. Das eniizg Wcihitge dbaei ist, dsas scih der estre und ltzete Bcuhstbae am rcihgiten Paltz bifedenn.
    Manche Leute mögen daraus schließen, daß eine korrekte Rechtschreibung gar nicht mehr so wichtig ist. Wenn ein Legastheniker nur den ersten und den letzten Buchstaben an die richtige Stelle setzt, dann braucht er sich um die Reihenfolge des "Rests" nicht mehr zu kümmern, sein schriftliches Anliegen wird ja auch so verstanden. Andererseits sieht man aber an dem angeführten Beispiel auch, daß eine chaotische Schreibweise eine arge Zumutung für das Auge des Lesers ist; und es gehört sehr viel Wohlwollen dazu, trotz allem weiterzulesen.

    Mein Beispiel zeigt, wie man Wörter durch "Vereinfachung" systematisch verhunzen kann; wobei, bei Regelkenntnis, der Sinn noch immer erfahrbar ist.

    Du schreibst, daß Du in der Schule während einer Übergangszeit mit zweierlei Schreibweisen konfrontiert warst; das hat Dich damals verwirrt und tut es heute noch immer. Und so ergeht es nicht nur Dir, sondern - mehr oder weniger - nahezu jeden anderen. Und dabei fragt man sich, was denn das Gute daran gewesen sein soll? Diese Verwirrung war doch vorauszusehen!
    Reine Quäler(r)ei, da hätte man doch lieber eine durchziehen sollen.
    Tatsächlich ist ab 1996 nur eine "durchgezogen" worden, doch wäre es sehr viel besser gewesen, man hätte die Finger davon gelassen.

    Bis 1996 hat die Duden-Redaktion lediglich beobachtet, wie der deutsche Sprachgebrauch ist und hat dann festgesetzt, daß man inzwischen Wörter mehrheitlich so und nicht anders schreibt. Die Reformer verfolgten angeblich eine klare Linie und wollten Ordnung in die Sprache bringen. Doch haben sie das?

    zumute wird zu Mute
    zuschanden zu zu Schanden
    zustandebringen zu zu Stande bringen
    zuschulden zu zu Schulden

    Gut, könnte man denken, dann schreibt man eben jetzt alles, was vorher zusammen war, einfach auseinander! Doch falsch gedacht!

    zu Rande wird zu zurande
    zu Rate wird zu zurate ziehen
    zu Lasten wird zu zulasten

    hilfesuchend wird zu Hilfe suchend
    Hungers sterben zu hungers sterben
    hohnlachen zu Hohn lachen

    War es also früher eine gewachsene "Willkür", dann ist es jetzt eine gewollte, und diese ist dann tatsächlich eine.

    Und dann kommt für jeden Schreiber, der sich nicht durch Rechtschreibfehler blamieren will, die bange Frage: Ist zufrieden eigentlich noch richtig, oder heißt es inzwischen zu Frieden? Ist zumal inzwischen zu zu Mal geworden?

    Am besten bleibt man also der alten Rechtschreibung treu und läßt sich durch die neue nicht verwirren. Die meisten Bücher sind ohnehin in jener geschrieben.

    Mit liebem Gruß

    Friedrich

  6. #6
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    Ist schon ne interessante SAche. Vielleicht mal ein Gedicht auf dieser Art und Weise verfassen?

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