Seite 1 von 3 123 Letzte

Thema: Gebet

  1. #1
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.376

    Gebet

    Gebet (in Anlehnung an Psalm 23)

    Das Sein ist mein Herrscher.
    Gutes wird mir nicht verborgen bleiben.
    Es wird mich erfrischen
    und nähren als Lebensquell
    Mit Wahrheit weist es mir die Wege.
    Es stärkt meinen Geist
    und heilt meine Wunden.
    Wenn ich auch geh,
    durch Finsternis und ödes Land,
    fürchte ich das Unglück nicht,
    denn das Licht ist überall.
    Es gibt mir Nahrung und Kraft
    im Angesicht von Leid und Schmerz.
    Das Sein wird mir schenken,
    Ewigkeiten in Glück und Frieden.


    Zitat Zitat von Psalm 23, Lutherbibel (1984)
    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
    Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
    Er erquicket meine Seele.
    Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
    Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

    Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
    Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
    Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
    Geändert von Jamzee (18.09.2010 um 10:55 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    Kann es sein, dass der Originaltext so lautet:

    "Der HERR ist mein Hirte,
    mir wird nichts mangeln.
    Er weidet mich auf einer grünen Aue
    und führet mich zum frischen Wasser.
    Er erquicket meine Seele.
    Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
    Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
    fürchte ich kein Unglück;
    denn du bist bei mir,
    dein Stecken und Stab trösten mich.
    Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
    Du salbest mein Haupt mit Öl
    und schenkest mir voll ein.
    Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
    und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar."

    Wenn ich diesen Psalm schön verquase, mal auf links drehe, mal auf rechts drehe, ein paar andere Wörter einsetze, dann kommt so etwas raus, lieber Hans, was Du da von Dir gegeben hast. Deine Versuche im Vers libre zu schreiben sind vergebene Liebesmüh. Schau Dir die Wortgewalt im obigen Psalm an - na ja, vielleicht nützt es ja was. Eher nicht, denke ich mal.
    Ich mache Dir keinen Plagiatsvorwurf, frage mich nur, weshalb mir spontan dieser Psalm eingefallen ist.
    Gruß,
    Heinz
    PS. Ich bin weder Christ noch Jude, aber das Original gefällt mir besser. Luther sei Dank!

    PS.PS.
    Je öfter ich Dein Werk neben den Psalm "Der Herr ist mein Hirte..." stelle, desto mehr gelange ich zu der Überzeugung, dass Du Dich schamlos an einem Bibeltext bedient hast. Vom Gegenteil lss ich mich gern überzeugen, aber ich denke, das wird Dir sehr schwer fallen.
    Geändert von Festival (14.09.2010 um 01:23 Uhr)

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.376

    Gebet

    Hallo AndereDimension,

    Du hast Recht, eine Gewissheit wird es hier nie geben, doch man kann vergleichen und nach Trend, Häufigkeit und Ausnahmen suchen und Möglichkeiten entdecken die mehr oder weniger wahrscheinlich sind.

    LG Hans

    Hallo Heinzi,

    natürlich ist es ein Plagiat und ich habe nicht extra darauf hingewiesen weil es doch offensichtlich zumindest für jeden Christen erkennbar ist oder täusche ich mich da, dann ist es zumindest jetzt geklärt. Den entsprechenden Hinweis habe ich jetzt auch hinzugefügt.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (14.09.2010 um 15:08 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    Hallo, Plagiator,
    bisschen spät, dieses in Klammern erwähnte Plagiat. Du schreibst ein "Gedicht" unter dem Titel "Gebet" - unter Deinen Namen. Die Leser/innen (und ich sehe es AD gern nach, dass er nicht gleich gemerkt hat, wer der eigentliche Verfasser ist, bzw. welche Quelle dahinter steckt, sind erstens nicht alle Christen, und nicht von allen Christen kann man erwarten, dass sie Psalmen des Alten Testaments kennen. Was bleibt? Dein jämmerlicher Versuch, uns ein Plonka-Gebet unter die Jacke zu hauen und die Vergewaltigung der Luther-Sprache. Beim Kacken erwischt sozusagen. Und jetzt das verschämt-verspätete Geständnis: "Natürlich ist es ein Plagiat".
    Zeit, sich zu schämen!
    Heinz
    Geändert von Festival (14.09.2010 um 19:44 Uhr)

  5. #5
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    München, Berlin, London
    Beiträge
    8.019
    Was blieb ihm denn übrig? Ist ja nicht jeder weihwasserresistent
    Schade dass sich in dem Text nicht der klassische Sündenfall spiegelt, sonst könnte man ihm noch Blasphemie vorwerfen...

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    Nee, ich mach das anders: Ich setz dem 23sten Psalm Davids einen weiteren. eigenmächtig von mir abgewandelten Psalm (25) drauf:

    Nach deinen Worten, Herr, sehne ich mich.
    Mein Gott, ich vertraue dir;
    lass uns nicht zugrunde gehen
    und nicht die Plagiatoren frohlocken.
    Keiner wurde je zuschanden,
    der dir vertraute;
    aber zuschanden werden die leichtfertigen
    Verstümmler und Verächter unserer Sprache.
    Herr, zeig ihnen, die deiner spotten,
    deine Wege und lass sie nicht taumeln
    in Abgründe gotteslästerlicher Esoterik.
    Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend,
    da Heine, Goethe, Schiller, Rilke
    mich mit ihrer Wortgewalt verführten
    hoffärtig zu glauben, ich könne selbst
    mich erheben, zu küssen deine vom Parnass
    baumelnden Füße.
    Bewahre mich, o Herr,
    lass mich nicht elend werden,
    aber erlöse uns von dem Übel
    heimtückischer Jammerlappen,
    die Davids goldene Worte
    mit Blech ummanteln,
    das hässlich tönt und in den Ohren schmerzt.

    Liebe Grüße,
    Heinz

  7. #7
    Registriert seit
    Dec 2008
    Ort
    unter dem Wind
    Beiträge
    970
    Der Herr ist mein Wirt.
    Er wird mich nicht gängeln.
    Er weidet mich am Tresen
    und führet mich zum Hopfentee.

    Er erquickt meine Kehle
    Er führet mich zum WC, um der Hygiene Willen.
    Und ob ich schon wanderte in der Ehehölle,
    fürchte ich keinen Sex mit dem Weib,
    denn er ist bei mir,
    meinen Stecken, den Stab und die Stange hält er mir.

    Er packt mir das Schnitzel ein, muss heim ich zum Weibe.
    Er salbt meine Seele mit Zuspruch
    und schenkt mir voll ein.
    Seine Deckel und seine Barmherzigkeit verfolgen mich ein Leben lang.
    So bleib ich im Wirtshaus, für immer, an der Bar.
    Mancher sucht den Sinn des Lebens
    Zeit desselben ganz vergebens,
    bis in ihm die Einsicht siegt,
    dass sein Sinn im Suchen liegt.

  8. #8
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    Hi, Gegenwind,
    Dein Beitrag - Chapeau!
    Liebe grüße,
    Heinz

  9. #9
    Registriert seit
    Dec 2008
    Ort
    unter dem Wind
    Beiträge
    970
    Hallo Heinz,

    danke für das Kompliment - mir kam die Idee, weil mir bei Hirte plötzlich Wirte einfiel, und dann erinnerte ich mich an einen Werbespot aus Zeiten, zu denen man gelegentlich noch Alkoholwerbung zu sehen bekam: es war wohl eine Altbierwerbung, in der sich Männer am Tresen festgekettet haben, als die Frauen anrückten, um sie abzuholen. Schon war die Assoziation geboren...

    Liebe Grüße, Thomas

    @Hans: dein Plagiat ist echt zu salbungsvoll, und da Du ja nichts anderes sagst, als das Original, muss ich sagen: das Original ist eine ganze Ecke besser - aber: keep fighting - ich bewundere deinen Spirit...
    Mancher sucht den Sinn des Lebens
    Zeit desselben ganz vergebens,
    bis in ihm die Einsicht siegt,
    dass sein Sinn im Suchen liegt.

  10. #10
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.376
    Hallo Robert,
    hallo Heinzi,
    hallo Thomas,

    Falls dies Plagiat als nicht passend, anstößig oder nicht erlaubt empfunden wird tausche ich es gerne aus. Habe hier ein anderes Gebet, das kein Plagiat ist.

    Es ist, was alles ist 21.11.97

    Es kommt nicht von,
    geht nicht aus und wird auch nicht,
    sondern es ist das was alles ist,
    die Größe, die nicht zu nennen ist,
    weil sie die Einheit von allem ist,
    endlos erweitert durch sich selbst.
    Jedes Wesen ist Teil von dieser Einheit
    und soll nach seinem Vermögen
    tauschen Geist und Kraft.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  11. #11
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    Hallo Hans,
    ein Plagiat ist nicht "unpassend", nicht "anstößig" oder "nicht erlaubt empfunden". Als Plagiat wird im Urheberrecht der Diebstahl geistigen Eigentums verstanden. Eine unerlaubte Benutzung liegt vor, wenn ein Werk ohne Zustimmung des Urhebers unverändert übernommen, umgestaltet oder bearbeitet wird . Das so veränderte Werk muss dann noch vom Plagiator als sein eigenes ausgegeben werden, - genauso wie Du es gemacht hast. Und hier hört der Spaß auf.
    Erstaunlicherweise siehst Du Dich genötigt, Deinem im Faden neu eingesetztes Gebet voran zu setzen, dass dies kein Plagiat ist. Ich habe da mal rein gelesen und:

    Hört mich rufen,
    hört mich flehen
    im abendlichen Schimmer!
    Was Hänschens
    Synapsen schufen,
    ist schlimmer
    als Davids Psalme
    ganz schamlos zu klauen.
    Es bringt mich auf die Palme!
    Man sollte Räubern
    recht kräftig auf die Finger hauen,
    von Plagiatoren das Forum säubern.

    Zum "Werk": Die ersten drei Verse

    Es kommt nicht von,
    geht nicht aus und wird auch nicht,
    sondern es ist das was alles ist,


    sind ein Fall für das Haager Landgericht und entziehen sich nun wirklich einer literarischen Betrachtung.

    Ich schlage Dir ein anderes Gebet vor:

    Ich bin klein,
    mein Herz ist nicht mehr rein,
    will nie mehr fremdes Gut berühren
    und User an der Nas rumführen.
    Auch leg ich meinem Therapeuten
    alle Texte vor und lass sie von ihm deuten.
    Wendet der sein Haupt voll Grausen,
    lass ich alle Texte sausen.

    Heinz
    Geändert von Festival (15.09.2010 um 17:03 Uhr)

  12. #12
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.376

    Gebet

    Hallo Heinzi,

    bei meinem Gebet "Es ist was alles ist" geschrieben am 21.Nov.97, geht es um grundlegende Aussagen über Existenz. Da ist es gut möglich, dass schon einmal ähnliches geschrieben wurde. Solltest Du diesbezüglich etwas entdeckt haben, so bitte ich Dich mir dies mitzuteilen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  13. #13
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    Sei ganz beruhigt, bei "Es ist was alles ist" gibt es nichts Ähnliches oder Vergleichbares! Jede/r andere Autor/in hätte diesen Müll dahin befördert, wo er hingehört - in die dafür vorgesehene Tonne.
    Heinz

  14. #14
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.376

    Gebet

    Hallo Heinzi,

    wenn man von einem Thema keine Ahnung hat, dann ist man am besten ruhig, es muss ja nicht gleich jeder wissen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  15. #15
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.466
    O Du mein Mentor, Lehrer und Gelehrter!
    Wie sehr Du im Recht bist! Wie sollte ich eine Ahnuing von Lyrik, Metrik, Rhythmus, Ortografie, Synatx und all diesen Sachen haben? Aber wir haben ja Dich, den begnadeten Plagiator. Da wird es ruhig in meiner Seele und meine Unwissenheit und Ahnungslosigkeit hinsichtlich der großen Themen dieser Welt tun ein Übriges. Wenn ich allerdings meine Kenntnisse der Entwicklungspsychologie zu Rate ziehe und das letzte Dutzend Deiner Werke lese (meine Tastatur verweigert den Begriff "Gedichte"), stelle ich eine zunehmende Verwirrung, sprachliche Entgleisungen und ein stures Verharren auf einem Irrweg fest. Hans, Du bist kein Fall für einen kritischen Leser, mein Mitleid verbietet mir (und die Netiquette des Forums) zu sagen, was ich vermute. Geh in Dich, such meinetwegen Hilfe, - Du bist auf einem Weg, der nicht nach Südosten zum Parnass führt.
    Heinz
    Geändert von Festival (17.09.2010 um 22:39 Uhr)

Seite 1 von 3 123 Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Gebet
    Von kannitver im Forum Mythisches, Religiöses und Spirituelles
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 25.05.2013, 17:34
  2. gebet
    Von Perry im Forum Mythisches, Religiöses und Spirituelles
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 21.02.2012, 10:09
  3. Ein Gebet
    Von majula im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.07.2009, 19:18
  4. Gebet
    Von sand69 im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 13.04.2009, 13:03
  5. Gebet
    Von bruno bansen im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 17.10.2006, 01:01

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden