1. #1
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    Ich liebe Dich

    Ich weiß, woher du kommst. Wohin gehst Du?
    Ich kenne Dich jetzt. Wer willst Du werden?
    Ich halte Dich in den Armen. Wann willst Du gehen?
    Ich liebe Dich.
    Gehe nur Deinen Weg, entfalte Dich.
    Gehe, wenn Du mich nicht mehr brauchst.
    Ich liebe Dich.

    Du bist geboren, weil ich liebe.
    Liebe, weil du geboren bist. *

    Warum? Aus Liebe.
    Liebe? Zum Leben, zu Dir.
    Wozu? Zu geben.
    Geben? Ein Glück.
    Glück? Wissen, ich bin.
    Wofür? Für diese Liebe.

    * Liebe, (!) ist ein Imperativ vom Verb "lieben"
    Geändert von Farbkreis (31.12.2010 um 19:23 Uhr) Grund: *

  2. #2
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    Hallo Farbkreis,

    mir gefällt dein Gedicht,

    Ich weiß, woher du kommst. Wohin gehst Du? (ev. Ein „doch“ vor das wohin?)
    Ich kenne Dich jetzt. Wer willst Du werden? (Hier würde ich „wirst“ statt willst schreiben)
    Ich halte Dich in den Armen. Wann willst Du gehen? (Hier auch)
    Ich liebe Dich.
    Gehe nur Deinen Weg, entfalte Dich.
    Gehe, wenn Du mich nicht mehr brauchst.
    Ich liebe Dich.

    Aus den beiden „Gehe“ könnt man ein Geh machen

    Du bist geboren, weil ich liebe.
    Liebe, weil du geboren bist.

    Und hier ev. Ich liebe statt nur Liebe

    nun ja ob du die Änderungen machst oder nicht, ein für mich gelungenes Gedicht, aus der Sicht einer liebevollen Mutti.
    sehr gern gelesen

    Liebe Grüße Susi
    Susi`s Sammlung

    Wie das Wetter ist mein Leben
    viel Regen, wenig Sonnenschein.
    Und all die ungelebten Träume,
    müssen Regenbogen sein.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Susigrün Beitrag anzeigen
    Hallo Farbkreis,

    mir gefällt dein Gedicht,

    Ich weiß, woher du kommst. Wohin gehst Du? (ev. Ein „doch“ vor das wohin?)
    Ich kenne Dich jetzt. Wer willst Du werden? (Hier würde ich „wirst“ statt willst schreiben)
    Ich halte Dich in den Armen. Wann willst Du gehen? (Hier auch)
    Ich liebe Dich.
    Gehe nur Deinen Weg, entfalte Dich.
    Gehe, wenn Du mich nicht mehr brauchst.
    Ich liebe Dich.

    Aus den beiden „Gehe“ könnt man ein Geh machen

    Du bist geboren, weil ich liebe.
    Liebe, weil du geboren bist.

    Und hier ev. Ich liebe statt nur Liebe

    nun ja ob du die Änderungen machst oder nicht, ein für mich gelungenes Gedicht, aus der Sicht einer liebevollen Mutti.
    sehr gern gelesen

    Liebe Grüße Susi
    Hallo Susigrün

    Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Du hast Recht, man kann es verbessern, nur habe ich im Moment nicht oder nur kurz Netzanschluss, wenn ich nicht antworte, oder die Vorschläge "annehme", geschieht das nicht aus Unhöflichkeit oder Gleichgültigkeit.

    Zu : < Du bist geboren, weil ich liebe.
    Liebe, weil du geboren bist. >

    "Liebe" steht hier im Imperativ, ein* (ohne !) sanfter Befehl Liebe!

    ***

    Liebe Süsigrün

    Liebe!... warum doch?

    < Ich weiß. woher du kommst. Wohin gehst du?
    Ich kenne dich jetzt. Wer willst du werden?
    ............ Wann willst du gehen? >

    " Wer die Wahl hat,. hat die Qual "?

    < Liebe! weil du geboren bist... >

    Es gibt noch ein schönes Sprichwort, übersetzt verliert es hoffentlich nicht seinen Sinn: " Weise ist der, der gerade geboren wurde..." das ist vielleicht schwer zu verstehen?

    Doch ist doch... es ist nicht... doch! ich weiß woher, doch weiß ich nicht wohin... was wird, kann niemand wissen, widerspricht sich mit "wissen, ich bin"?

    Im Gedicht antwortet das LD dem LI nicht... und es steht dahin... gerade an dem Ort, an dem ich bin... Erinnerung im Licht...

    dann kommt es zur Konversation... doch wer stellt die Fragen, und wer kann die Antwort sagen? jemand spricht... unsichtbar... und was ist wahr?

    Egal was ich will, doch wird man nicht werden... irgendwo stehenbleiben, doch in jedem Moment sein, da sein "für diese Liebe" mit dem "Sein". Man kann sich dagegen entscheiden, für irgendeine Idee oder materiellen Besitz.... doch heißt das nicht, daß Liebe Verzicht bedeutet, doch eventuell, daß man niemanden ausbeutet... doch die Welt ist ziemlich verdorben, wahrscheinlich sind die liebenden Menschen irgendwann ausgestorben? ich denke, irgendwo gibt es sie noch wie das Lied "... wenn ich wüßt, wo das ist, zög ich in die Welt dort hin...", hab ich immer auf dem Schulweg gesungen, als ich klein war... manchmal will man Geschenke nicht bekommen, und sie werden doch angenommen... im stillen schreibt man klein, wenn man still bleibt, doch kann es die Stille oder das Stillen sein?

    Das Kind erscheint. es weint... ohne Wort beruhigt es sich... mit Liebe versteht man sich wie? die Sprache macht es leserlich, doch verständlich? das weiß man nicht. Liebe! weil du geboren bist... aber wann ist man geboren? innerlich oder äußerlich? und was man nicht sehen kann... "Liebe" ist für mich jenseits jeder Kategorie, doch das Gedicht unterliegt sicherlich trotzdem der Norm der geschriebenen Poesie... in der Form... das möchte ich verbessern.... damit man es ohne Mißverständnis lesen kann: Liebe! von lieben... aber man darf es nicht schrein! es muß < Liebe,...> leise gesagt sein... ohne Konfusion Liebe... wenn sie sagt "Ich liebe Dich" ... ist es eben unverständlich, seit dem Turm von Babel bis zur Kommunikation ohne Kabel

    Herzliche Grüße
    Geändert von Farbkreis (16.12.2010 um 16:16 Uhr) Grund: **"

  4. #4
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    Liebe Farbkreis,

    wenn Dein Gedicht, wovon Susigrün ausgeht, „aus der Sicht einer liebevollen Mutti“ geschrieben ist, löschen wir meinen Beitrag einfach wieder, der Faden steht ja auch nicht in „Liebe und Romantik“. Dein Kommentar jedoch, soweit ich ihn unter all den Reimen verstanden habe, weist darauf hin, dass Dein Gedicht von einer idealen Liebe in einer Welt handelt, in der „die liebenden Menschen [noch nicht] irgendwann ausgestorben“ sind.

    Das bringt mich auf den kleinen Gedankenaustausch, den wir neulich um (weibliche) „Hingabe“ hatten, Du sahst darin „Unterwürfigkeit“. Die selbstlose Liebe jedoch, die Dein Gedicht beschreibt, wäre für mich geradezu furchterregend. Eine Liebe, die nur gibt, würde ich nicht aushalten, und entdecke ich Züge des großherzigen „Gehenlassens“ bei mir, versuche ich, mir über meine Motive und Interessen klar zu werden. Natürlich gilt auch hier: „aber das ist alles nur aus meiner Sicht...“

    Ob es angemessen ist, etwas zur Machart Deines Gedichts zu sagen, weiß ich nicht, eigentlich wolltest Du ja ein Gedicht schreiben, ohne ein Gedicht zu schreiben, ein ganz „leises“, eins ganz „im Stillen“. Wirst Du denn von Susis Vorschlägen welche „“annehmen““?

    Ja, auch Gedichte kommen der „Konfusion Liebe“ nicht bei, aber wenigstens sind sie nicht besserwisserisch

    Michael

  5. #5
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    Zitat Zitat von Michael Domas Beitrag anzeigen
    Liebe Farbkreis,

    wenn Dein Gedicht, wovon Susigrün ausgeht, „aus der Sicht einer liebevollen Mutti“ geschrieben ist, löschen wir meinen Beitrag einfach wieder, der Faden steht ja auch nicht in „Liebe und Romantik“. Dein Kommentar jedoch, soweit ich ihn unter all den Reimen verstanden habe, weist darauf hin, dass Dein Gedicht von einer idealen Liebe in einer Welt handelt, in der „die liebenden Menschen [noch nicht] irgendwann ausgestorben“ sind.
    Lieber Michael Domas,

    dann habe ich "Susigrün" falsch verstanden, aber sie hat sich nicht wieder gemeldet. Ich bin auf „Liebe,“ (!) eingegangen und habe auf meine Art zu erklären versucht, warum „wirst“ und „doch“ hier nicht hingehören. Vielleicht liest du den Kommentar noch einmal in Ruhe. Mein „Gedicht“ handelt nicht von einer idealen Liebe sondern von DER LIEBE, und die Welt sehe ich aus meiner Sicht, und zwar aus meiner persönlichen Sicht, und die ist nicht besserwisserisch, nur weil sie nicht der Idee der Masse entspricht.

    Zitat Zitat von Michael Domas Beitrag anzeigen
    Das bringt mich auf den kleinen Gedankenaustausch, den wir neulich um (weibliche) „Hingabe“ hatten, Du sahst darin „Unterwürfigkeit“. Die selbstlose Liebe jedoch, die Dein Gedicht beschreibt, wäre für mich geradezu furchterregend. Eine Liebe, die nur gibt, würde ich nicht aushalten, und entdecke ich Züge des großherzigen „Gehenlassens“ bei mir, versuche ich, mir über meine Motive und Interessen klar zu werden. Natürlich gilt auch hier: „aber das ist alles nur aus meiner Sicht...“
    Ja, man sollte sich fürchten.

    Zitat:
    < Unter geh ich am Gestade
    deiner ufernd Weiblichkeit,
    munter suhl ich mich im Bade
    reiner Hingegebenheit. >

    Das hab ich falsch gelesen, als männliche Hingabe.

    Zitat Zitat von Michael Domas Beitrag anzeigen
    Ob es angemessen ist, etwas zur Machart Deines Gedichts zu sagen, weiß ich nicht, eigentlich wolltest Du ja ein Gedicht schreiben, ohne ein Gedicht zu schreiben, ein ganz „leises“, eins ganz „im Stillen“. Wirst Du denn von Susis Vorschlägen welche „“annehmen““?

    Ja, auch Gedichte kommen der „Konfusion Liebe“ nicht bei, aber wenigstens sind sie nicht besserwisserisch

    Michael
    Welche Vorschläge? "Liebe!" Wurde falsch verstanden, hab ich erklärt, finde das ! unpassend zur „leisen“ Stimme, wie kann ich es schreiben, damit es jeder, der es lesen will, auch als Liebe! Versteht? Muß ich ein ! setzen? was ist noch unverständlich oder sprachlich falsch?

    Danke für deinen Kommentar, lieben Gruß Farbkreis

    Ps.: "im stillen" (unbemerkt)

  6. #6
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    Liebe Farbkreis,

    wenn Du das „Liebe (!)“ in der Kurzstrophe deutlicher als Imperativ herausstellen willst, könntest Du das z.B. mit einem „nun“ oder einem „du“ machen:

    Du bist geboren, weil ich liebe.
    Liebe du, weil du geboren bist.

    oder:
    Liebe nun, weil du geboren bist.

    Zum Rest kann ich wenig sagen, weil ich das ganze Gedicht als Anrufung oder Beschreibung einer idealen oder selbstlosen Liebe verstanden habe und mich selbst nach Deiner Korrektur von diesem Eindruck nicht lösen kann. Insbesondere verstehe ich nicht, an wen sich die Fragen der letzten Strophe richten, ans Ich oder ans Du?

    Dass ich Dich als besserwisserisch bezeichnet hätte, hast Du missverstanden, im Gegenteil habe ich ja an Gedichten gerade gelobt, dass sie es nicht sind.

    Komm gut ins neue Jahr

    Michael

  7. #7
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    Zitat Zitat von Michael Domas Beitrag anzeigen
    Liebe Farbkreis,

    wenn Du das „Liebe (!)“ in der Kurzstrophe deutlicher als Imperativ herausstellen willst, könntest Du das z.B. mit einem „nun“ oder einem „du“ machen:

    Du bist geboren, weil ich liebe.
    Liebe du, weil du geboren bist.

    oder:
    Liebe nun, weil du geboren bist.

    Zum Rest kann ich wenig sagen, weil ich das ganze Gedicht als Anrufung oder Beschreibung einer idealen oder selbstlosen Liebe verstanden habe und mich selbst nach Deiner Korrektur von diesem Eindruck nicht lösen kann. Insbesondere verstehe ich nicht, an wen sich die Fragen der letzten Strophe richten, ans Ich oder ans Du?

    Dass ich Dich als besserwisserisch bezeichnet hätte, hast Du missverstanden, im Gegenteil habe ich ja an Gedichten gerade gelobt, dass sie es nicht sind.

    Komm gut ins neue Jahr

    Michael
    Lieber Michael Domas,

    nein! "Liebe", (!) es wird nichts hinzugefügt, und du liest und verstehst es, wie du es willst. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass man "Ich liebe, weil du geboren bist" lesen kann, und bin Susigrün deshalb dankbar, dass sie es mir geschrieben hat, nur ist sie die Einzige, und ich weiß nicht, was die anderen Leser gelesen haben.

    Liebe ist außerhalb der Zeit, deshalb rutsche ich auch in kein Neues Jahr, und wieso im Januar? im März wäre es verständlicher, oder? In Neuseeland haben sie es um Mittag gefeiert, es hat also schon begonnen Ich wünsche dir jeden Morgen Heiterkeit, jeden Tag, egal zu welcher Zeit

    LG Farbkreis

  8. #8
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    Hi,


    wenn schon, wie darauf explizit hingewiesen, Imperativ:
    Warum kein Ausrufezeichen?

    Ich selbst lese dies als einen Brief, nicht als ein Gedicht.
    Und finde alles ziemlich aufgesetzt.
    Aber mitreden kann ich nicht, da ich kinderlos blieb.
    Ich beziehe mich nur auf den Text, der mir zu zuckerwattrig-plakativ erscheint.

    Barbarossa

  9. #9
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Hi,


    wenn schon, wie darauf explizit hingewiesen, Imperativ:
    Warum kein Ausrufezeichen?

    Ich selbst lese dies als einen Brief, nicht als ein Gedicht.
    Und finde alles ziemlich aufgesetzt.
    Aber mitreden kann ich nicht, da ich kinderlos blieb.
    Ich beziehe mich nur auf den Text, der mir zu zuckerwattrig-plakativ erscheint.

    Barbarossa
    Hallo Barbarossa,

    wie geht es dir? Wenn du die Kommentare von mir liest, wirst du die Antwort finden, noch mal erkläre ich es nicht, auch nicht auf Rücksicht auf dein Alter alte Leute haben bei mir "Narrenfreiheit", habe eine Ausbildung vom Roten Kreuz und mich lange um einsame oft psychisch kranke "Alte" gekümmert, der weiseste Mensch, den ich je kannte, war über 90 und mein Professor, ein ehemaliger Widerstandskämpfer, etc. etc., dann gibt es Menschen, die haben wie die Roboter gelebt und werden schon mit 60 senil, ich liebe alle, ohne Unterschied.

    Es ist kein Brief, aber die Idee ist schön, es hat auch nichts mit Kinderlosigkeit zu tun, wieder lade ich dich ein, die Kommentare zu lesen: "aber wann ist man geboren"?...

    Herzliche Grüße Farbkreis

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