Thema: Der Mond

  1. #1
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    Der Mond

    *** ****
    Der Mond verschwand um Mitternacht
    beim letzten Gong vom alten Jahr
    Ich hab ihm ein Glas Sekt gebracht
    als er nicht mehr am Himmel war
    So stand hinter vereisten Scheiben
    beim Fenster, wo der Mond verschwand
    ein Glas, und wollte auch noch bleiben
    als ich nicht mehr am Fenster stand.
    Am Morgen war der Himmel klar
    Am Fenster stand, wie wunderlich
    ein Glas, das leer getrunken war
    Vom ganzen Herzen wünsche ich
    dem Mond ein schönes Neues Jahr

    Ich sang ein Lied in dieser Stund
    und jetzt und immer wird es klingen
    tief aus dem Herzen und dem Mund
    will ich das Lied des Himmels singen
    durch vereiste Fenster dringen

    *
    ...
    Geändert von Farbkreis (16.04.2011 um 08:20 Uhr) Grund: Form

  2. #2
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    Lieber Farbkreis,
    die Idee ist hübsch, die Ausführung bedarf noch einer Überarbeitung.
    Da ich annehmen muss, dass Du die Silversternacht 2009 auf 2010 meinst (beim letzten Gong vom alten Jahr), hätte Dir ein bisschen Recherche geholfen, aus Deinem Gedicht eine wirkliche Überraschung zu machen. Der Mond am 31.12.2009 war nämlich der sogenannte "Blaue Mond". Das hätte doch ganz niedlich zu der Schnapsnase gepasst, die Du uns so nett beschreibst.
    Für weniger Stern- und Mondkundige: Den Vollmond nennt man dann den "blauen Mond", wenn er der zweite Vollmond in einem Monat ist.
    Gruß,
    Heinz

  3. #3
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    im schönen bayrischen ...........
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    Hallo Farbkreis

    schöne Silvesterzeilen, aber im Gegensatz zum Kulturheinz sage ich nur: Deiem Gedächtnis nach mit dem leeren Glas, man da musst du aber einen in der Krone gehabt haben wenn du glaubst der Mond hätte den Sekt ausgetrunken. Aber auf alle Fälle, trotzdem ein tolles Bild

    schöne Grüße
    der Panzerknacker
    Ich bin ein Niemand. Niemand ist perfekt.
    Also bin ich perfekt!

  4. #4
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    Hallo, Kulturheinzi

    Dafür hast du mich überrascht, ja, ich habe das Gedicht am 2. Januar geschrieben...
    "Der Mond" ist keine hübsche Idee, sondern eine erlittene Nacht, über die man später natürlich lacht, überarbeiten wäre zu erotisch, die Erinnerung ist geblieben...
    Du hast Recht, es war ein anderes Jahr und inzwischen ist alles klar, und nein, ich trinke nur Wein.
    Zu den "weniger Stern- und Mondkundige"(n) gehöre ich auch, habe mir aber jahrelang den Nachthimmel angesehen, es ist sehr viel geschehen.

    Herzlichen Dank und liebe Grüsse



    Hallo Panzerknacker

    Danke für dein Kommentar, vielleicht ist ja die Krone im Tresor...
    ja, es ist ihm gelungen und mich hat er auch noch verschlungen, und davor...
    so unglaublich es auch war... und natürlich ist es nur symbolisch... es bleibt wunderbar fröhlich

    Viele Grüsse

  5. #5
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    Zitat Zitat von Kulturheinzi Beitrag anzeigen
    Lieber Farbkreis,
    die Idee ist hübsch, die Ausführung bedarf noch einer Überarbeitung.
    Da ich annehmen muss, dass Du die Silversternacht 2009 auf 2010 meinst (beim letzten Gong vom alten Jahr), hätte Dir ein bisschen Recherche geholfen, aus Deinem Gedicht eine wirkliche Überraschung zu machen. Der Mond am 31.12.2009 war nämlich der sogenannte "Blaue Mond". Das hätte doch ganz niedlich zu der Schnapsnase gepasst, die Du uns so nett beschreibst.
    Für weniger Stern- und Mondkundige: Den Vollmond nennt man dann den "blauen Mond", wenn er der zweite Vollmond in einem Monat ist.
    Gruß,
    Heinz

    Hallo, Heinz

    "Der Mann im Mond, der hat es schwer"... war das nicht einmal ein Hit? Ja, ich habe dich mit Panzerknacker in einen Topf... aus Erfahrung wird man klug?

    Ist das mit dem Mond nun Lug und Trug?

    Seit über 40 Jahren findet der Mensch den Weg nicht mehr dorthin, Ironie der sogenannten "Evolution"? oder "Zurück in die Zukunft" von Däniiken? hat man den im Gefängnis mundtot gemacht?

    Ich hab die erste Rakete bei der Nasa gesehen, sie auch abgeschossen, auf dem Bildschirm. "Enterprise" ist fantasievoller, oder? Ich mag lieber Superman

    Da du von Sternen etwas verstehst, hier eine Frage: sieht man in den Sternen nicht eher die Vergangenheit als die Zukunft? und: was ist ein Starmaker?

  6. #6
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    Hallo, liebe Farbkreis,
    in welche Überlegungen willst Du meinen armen Geist verstricken? Kann man denn nur ansatzweise glauben, die Abermilliarden Sterne hätten auch nur irgendetwas mit dem Schicksal eines einzelnen Menschen zu tun? O ja, ich kenne die ungeheure Faszination einer sternklaren Nacht. Hier in Mitteleuropa, überleuchtet vom Kunstlicht, kann man diese Faszination nur in Maßen nachempfinden. Eine Nacht, verbracht in 3000 m Höhe in Armenien, in der man glaubt, die Sterne mit Händen greifen zu können, erweitert die seelischen Erschütterungen ins Unglaubliche. Aber das auch nur einer der Sterne oder Sternbilder mit mir kleinem Würstchen etwas zu tun haben könnte, - auf diese verwegene Idee bin ich nicht gekommen.
    Erich von Däniken? Ich habe sein allererstes Buch seinerzeit gelesen, Interwiews von ihm gehört und seine waghalsigen Theorien zur Kenntnis genommen. Na schön, nehmen wir für einen kurzen Moment an, dass seine These, außerirdische Wesen hätten sich als Göttersöhne mit den Vorzeitmenschen eingelassen und einen Kulturschub ausgelöst. Das ist erstens eine Missachtung der Möglichkeiten der Evolution. Zweitens: Er verlegt die Entwicklung des Geistes auf einen anderen Stern (Planeten). Na - und wo haben diese Göttersöhne ihre Intelligenz her? Aber warum bis Däniken abdriften? Wir haben hier im Forum mehrere Spinner und es bleibt: Warum denn in die Ferne schweifen? Sieh! Das Gute liegt so nah.
    Liebe Grüße,
    Heinz

  7. #7
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    Hallo Heinz

    "Lerne nur das Glück ergreifen...", das erinnert mich an mein Poesiealbum, leider beim Umzug verloren gegangen, meine Grundschullehrerin hatte einen Satz hinein geschrieben, den ich erst Jahre später verstand:"Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun" (Ebner von Eschenbach?)

    Ein Jugendfreund schrieb mir dies (übersetzt): "Und würden die Sterne nur alle tausend Jahre erscheinen, wie würden die Menschen glauben..."

    Leider beurteilt man den Menschen nach seinem Horoskop, deshalb hab ich mein Geburtsdatum nicht angegeben, bin an "der Grenze" zweier Sternbilder geboren, und Pluto ist ja inzwischen verschwunden?

    Ich verschwand auch in jener Nacht... danke für deine Korrespondenz

    Herzliche Grüsse
    Geändert von Farbkreis (22.11.2010 um 21:26 Uhr) Grund: Zitat gelöscht

  8. #8
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    Nur mal angenommen, der Mondhätte symbolisch das Glas ausgetrunken. Was wollte er damit darstellen? Das Sprichwort: Unverhofft kommt oft? Oder vielleicht die Annahme des verlorenen Sohns. Weder noch denn der Platz im Herzen den er jetzt einnimmt, lässt sich nicht gegen eine ganze Galaxis hochrechnen,da weder mit Hoffnung gespielt wurde noch erwartungsfrei Schicksal gespielt wurde Alles in allem ist es ein schoenes Beispiel dafür dass nicht immer die üblichen Verdächtigen Schuld sind und die Frage danach nur hochstilisiert wird, wenn man mal das absolut aussergewöhnliche erlebt hat...

    So wie in dem Gedicht, so auch in den Kommentaren!

    LG RS
    Geändert von Terrorist (22.11.2010 um 23:50 Uhr)
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  9. #9
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    Zitat Zitat von Robert Schulz Beitrag anzeigen
    Nur mal angenommen, der Mondhätte symbolisch das Glas ausgetrunken. Was wollte er damit darstellen? Das Sprichwort: Unverhofft kommt oft? Oder vielleicht die Annahme des verlorenen Sohns. Weder noch denn der Platz im Herzen den er jetzt einnimmt, lässt sich nicht gegen eine ganze Galaxis hochrechnen,da weder mit Hoffnung gespielt wurde noch erwartungsfrei Schicksal gespielt wurde Alles in allem ist es ein schoenes Beispiel dafür dass nicht immer die üblichen Verdächtigen Schuld sind und die Frage danach nur hochstilisiert wird, wenn man mal das absolut aussergewöhnliche erlebt hat...

    So wie in dem Gedicht, so auch in den Kommentaren!

    LG RS
    Lieber LG RS

    Vielen Dank für dein Kommentar. Er ist wie abstrakte Malerei, ich verstehe sie nicht, doch dann sehe ich unter vielen Bildern eines, das mich anspricht, kann aber nicht schildern was ich sehe, da ich es nicht verstehe und es bleibt dabei.
    Der Mond ist weiblich und die Sonne männlich in französisch, in englisch "the" sächlich? sagt man dann "the sun or the son"... Or - Gold oder Aurum, Au, warum? ist nicht alles ein wenig unklar? doch am Ende "enfin" unendlich? warum Montag? fehlt das D? Dienstag... fehlt das T?
    Und wenn ich sag, die Sonne am Horizont vom All ist orange, ich stand lange davor, so ist es doch für mich auf keinen Fall ein schwarzes Loch, weil ich es nicht erfand.

    Herzliche Grüsse

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