Thema: Hauch

  1. #1
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    Hauch

    * * * * *

    Hauch küßt meine Haut, mit Lippen, berührt
    meine Seele, zieht weiter, noch spür ich
    die Wärme.


    *

    ...
    Geändert von Farbkreis (19.04.2011 um 01:04 Uhr) Grund: Form

  2. #2
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    Hallo Farbkreis,

    es ist eine Begegnung mit der Zärtlichkeit, welche durch die zarte Berührung der Lippen erfahren wird. Die Erfahrung ist nicht nur körperlich, auch das Gemüht wird mit einbezogen und behält eine bleibende Wirkung.

    Ein Ausdruck von Gefühl mit wenigen Worten.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Hallo Farbkreis,

    es ist eine Begegnung mit der Zärtlichkeit, welche durch die zarte Berührung der Lippen erfahren wird. Die Erfahrung ist nicht nur körperlich, auch das Gemüht wird mit einbezogen und behält eine bleibende Wirkung.

    Ein Ausdruck von Gefühl mit wenigen Worten.

    LG Hans
    Hallo Hans Plonka

    Genauso ist es, nur wollte ich die "körperliche Erfahrung" verschleiern, hätte nie vermutet, dass ein Mann das... das "Gemüt"?... ja, es ist eine reelle Erfahrung, die eine Wirkung hatte, ich würde andersherum sagen, sie war nicht nur körperlich (jetzt komm ich durcheinander: nicht nur spirituell)*, aber vielleicht kopflos, wie wenn man mutwillig ein Verbotsschild überschreitet, von einer höheren Macht geleitet.

    Herzliche Grüsse
    Farbkreis
    Geändert von Farbkreis (13.07.2011 um 00:49 Uhr) Grund: Zusammenfassung

  4. #4
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    Hauch

    Liebe Farbkreis,

    In dem „Hauch küsst meine Haut“ sehe ich ein Gemütserlebnis. Das Gemüt ist rein geistig. Befindlich im Wachzustand, übt es einen direkten Einfluss auf den Körper aus. Hier geschieht durch den zarten Hauch eine körperliche Berührung mit Auswirkung auf das Gemüt, das hierin einem Wachtraum losgelöst vom Körper empfindet. Das Geistige, das zuvor vom Körperlichen beeinflusst wurde, gewinnt die Oberhand und gibt Impulse an den Körper zurück.

    Hierzu passt Deine folgende Aussage:
    Man verspürt es durch die Sinne, deren Instrument der Körper ist, solange wie man durch sie die Welt erfasst, wobei man darüber diskutieren kann: wer sieht im Traum? wer empfindet Schmerz usw. wenn man träumt, wo befindet sich das Gehirn in der "Traumwirklichkeit", und wer möchte beweisen, dass, wenn dieses "Ich" erwacht, nicht auch geträumt wird?

    Bei der Traumrealität befindet sich der Geist in einer geistigen Wirklichkeit. Im Traumerleben ist alles Materielle befreit vom subjektiven Empfinden des Körpers. Das dann empfundene Körperdasein unterliegt so nicht mehr den Naturgesetzen des Wacherlebens.
    Die Grenze zwischen Traum- und Wacherleben ist die Trennung des Geistes vom subjektiv Körperlichen.
    Das Wacherleben kann auch als ein Traum in dem Gefängnis des Körpers mit seinen Einflüssen und Beschränkungen bezeichnet werden.
    In Deinem Gedicht geht es um die Gemütsempfindung durch einen Hauch, die im Wachzustand ausgelöst wurde. Es handelt sich so um ein Wachträumen, das auch unmittelbar eine Rückwirkung auf den Körper hat (z.B. Herzbeschleunigung, Gänsehaut).

    So kann auch noch als Nachwirkung, so wie in Deinem Gedicht, eine Wärme verspürt werden.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (27.11.2010 um 16:32 Uhr)
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  5. #5
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    Hauch

    Hallo joasch,

    das was wir materiell oder körperlich nennen, ist eine Verdichtung von Energie, die in der Verdichtung an Differenzierung, (Information) und somit an Geistigkeit gewinnt.
    Die Seele wird von der Wissenschaft als Psyche bzw. Gemüt bezeichnet. Dies wäre dann nur das Wirken, das von einem bewussten begrenzten Körper ausgeht. Alle anderen Auffassungen von einer Seele konnten bisher nicht ausreichend beweiskräftig nachgewiesen werden. Dem entgegen gibt es aber andere Auffassungen in welchen die Seele ein vom Körper trennbarer bewusster Informationsspeicher ist, dem das nichtkörperliche Gefühl zugeordnet wird. In wie weit dies zutrifft kann nur in der subjektiven Erfahrung einer Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden.
    Was Einstein meinte war sicher, dass wir lediglich die Ausnahmereaktionen die wir benötigen spüren. Damit hat er im Normalfall sicher recht. Ausnahmen gibt es sicher bei besonderem Training (Entspannungsübungen).
    Dass die Seele organisch ist denke ich nicht, denn ein Organ ist ein Lebewesen mit Stoffwechsel. In Seele wird allgemein nur ein bewusster wirkender Informationsspeicher vermutet, der nicht in der von mir zuvor benannten Definition von materiell bzw. körperlich existiert.
    Verbrechen gibt es natürlich, denn dies ist ein Bruch, der Regeln des Zusammenlebens der Wesen. Dagegen spreche ich des Öfteren davon, dass es keine Schuld gibt. Jedes Verbrechen ist auch ein Delikt auf das mit einer Sanktion, die eine heilsame oder schützende Wirkung hat, reagiert werden sollte.
    Glauben sollte man nur, wenn etwas möglich und zudem sehr wahrscheinlich ist.
    Bewusstsein ist der Vorgang des wahrnehmenden Erkennens. Es beweißt sich durch Reaktion auf Umwelt. Das Bewusstsein ist in gegenseitigem Austausch in unterschiedlicher Stärke und Verdichtung in allem materiellen vorhanden.
    Meine Kenntnisse beziehe ich fast ausschließlich aus der Innenschau (logischem Bedenken von mir Bekanntem).

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (27.11.2010 um 20:46 Uhr)
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  6. #6
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    Hi

    Leider habe ich nur einige Stellen von den Beiträgen des Users joasch zitiert. Alle Antworten wurden durch das Löschen seiner Kommentare unverständlich oder sogar lächerlich. Vor allem Hans Plonka ging auf eine Diskussion mit ihm ein, zwischen seinen Beiträgen fehlt der diskutierte Text.

    Zitat Zitat von Joasch Beitrag anzeigen
    Na ja, ich bemühe sie halt immer wieder, die apriorische Erkenntnis. Tatsächlich brachte mir diese Dichtung "Hauch" zum ersten Mal ein besonderes Verständnis über Aphorismen. Ich hättte erstmals durch das Lesen dieser Dichtung darüber nachgedacht. Dieses Dir, lieber Farbwechsel, zur gutgemeinten Erklärung. Aber natürlich hat diese Dichtung Gültigkeit. Eine Änderung ist von mir auch nicht verlangt. Dann ist es eben so, dann war es Hauch, ein Mann, der küssend eine Haut berührt.! Hauch hat Chancen und ich denke, der kommt wieder. Und ich verspüre in allem, bei allem nur einen Schmauch, den Herr Hauch so hinterließ!

    Herzliche Grüße von joasch
    Was man nicht begreifen kann, verspottet man? Es steht eben nirgendwo geschrieben, wie auch? Die Philosophie wurde von Männern geschrieben. Hauch kann man auch als Lebensodem begreifen. Die Lippen als das Wort. Die Seele als die Verbindung, Zugehörigkeit, die Wärme, die sie belebt, auch wenn "Hauch" weiterzieht, solange sie nicht tot ist, denn er ist überall.

    LG

  7. #7
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    Liebe Farbkreis -
    das ist wunderschön beschrieben, geht mir durch und durch. Fantastisch gelungen.
    Ich würde nur die Anordung der Sätze anders machen, so:

    Hauch küsst meine Haut, mit Lippen -
    berüht meine Seele, zieht weiter.
    Noch spür ich die Wärme ......


    E.Chatterfield
    PS. ("küsst" schreibe ich mit 2 ss, bin ich im Irrtum?)

  8. #8
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    Hallo LadyChatterfield

    Zitat Zitat von LadyChatterfield Beitrag anzeigen
    PS. ("küsst" schreibe ich mit 2 ss, bin ich im Irrtum?)
    Da ich sehr früh die Schule verlassen, dann mich nicht mehr für Deutsch interessiert habe, kann ich dir leider nicht darauf antworten, wie man was nach neusprachlichen Regeln schreibt, will hier auch keine Theorie über das S, das SS und das ß schreiben. Ich nehme mir das Recht, - wie andere sich das Recht nehmen, alles kleinzuschreiben - küßt so zu schreiben, wie ich es gelernt habe, es sieht m.M.n. einfach besser aus. In offiziellen Geschäftsbriefen würde ich mich dann an die neuen Regeln halten. Poetisch küßt Hauch mit ß. In der von mir geschriebenen Anordnung der Sätze, daran ist nichts zu ändern.

    Danke für deinen Kommentar
    LG Farbkreis

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